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Berlins beste Bäcker Unsere Lieblingsorte für gutes Brot

Mittwoch, 28. November 2018
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Das beste Brot von den besten Bäckern in Berlin

Die Orte im Überblick

Karte (11)

Kaum eine kulinarische Frage bewegt Berlin wohl mehr als diese: Wo gibt es das beste Brot der Stadt? Nun sind die Vorstellungen von gutem Brot naturgemäß recht unterschiedlich: der eine mag es lieber hell und kross, der andere rustikal und vom vollen Korn. Eines ist gutem Brot jedoch gemein: es wird nach alten Verfahren, natürlich hergestellt und verzichtet gänzlich auf industrielle Zusatzstoffe.

Unsere ganz persönlichen Lieblingsbäckereien, die oft auch anderes großartiges Backwerk wie Brötchen, Brezeln und Baguette oder Kuchen, Torten und Kekse backen, haben wir hier zusammengetragen. Ganz sicher ist auch Ihre ganz persönliche Lieblingsbackstube schon dabei oder wird es werden.

Tipp. Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Domberger. Nachdem Florian Domberger zunächst ausschließlich mit einer alten mobilen Heeresbäckerei unterwegs war, um sein grandioses Brot unters Volk zu bringen, ist er nun in Moabit auch sesshaft geworden. Mitten in der Backstube werden hier wunderbar krosses und mild säuerliches Brot, Vollkornbrot, wenige wechselnde Sorten Brötchen, großartige Brezeln sowie täglich zwei Blechkuchen gebacken. Das Konzept ist klar und die Qualität überragend.

Vollkornbäckerei Hartwich. In der noch wenig bekannten Bäckerei in Friedrichshain gibt es hervorragende Brote aus Vollkorn. Täglich werden sie in der Backstube in Lichtenberg vom Iranischen Bäckermeister traditionell gebacken und anschließend in der Filiale in der Warschauer Straße von seiner Frau verkauft. Ganz besonders lecker sind ein Brot mit Ölsaaten und ein Kastenbrot mit Nüssen. Bis zu einer Woche halten die Laibe aus besten Bio-Zutaten.

Albatross. Die erst im Mai dieses Jahres eröffnete Bäckerei in Kreuzberg beliefert schon jetzt dutzende von hervorragenden Orten wie das 19grams, das Selig, Goldhahn & Sampson oder den neuen Tante Emma Laden Guuht. Neben hervorragenden Sauerteigbrötchen, herrlichem Blätterteiggebäck und luftigem Brioche, entsteht auch hier ein unbeschreiblich gutes Sauerteigbrot mit perfekter Kruste.

Sironi. In einem Glaskasten mitten in der Markthalle Neun wird das vermutlich beste Brot nach traditioneller italienischer Backkunst in Berlin gebacken. Kross von außen, saftig im Innern. Durchzogen von den so typischen großen Luftblasen. Ein Traum ganz pur und kaum zu ertragen mit Olivenöl und ein wenig Salz.

Soluna. Vor einigen Jahren von Sternekoch Michael Hoffmann übernommen werden hier schon sehr lange einige der besten Brote der Stadt gebacken. Der „Kulmbacher Rundling“ aus Natursauerteig beispielsweise oder das „Walchenbrot“ mit Walnüssen und Zuckersirup oder auch die Dinkel-Seelen, die außen wunderbar kross und innen luftig-feucht sind. Eines besser als das andere!

Weichardt. Seit 1977 wird in der ersten Bio- und Vollkornbäckerei Berlins ausschließlich Demeter-Getreide verarbeitet, das täglich frisch auf den hauseigenen Natursteinmühlen zu Vollkornmehl vermahlen wird. Für die rustikalen Brote kommen in der Charlottenburger Backstube ausschließlich jenes Mehl, selbstgezogener Sauerteig aus Backferment sowie Vollmeersalz zu Einsatz. Hochwertiger und reiner kann ein Brot nicht sein.

Die Brodstätte. Dänen haben mehr zu bieten als Knäckebrot, wie der dänische Inhaber von Die Brodstätte seit einigen Jahren beweist. Frisch gebackene Laibe aus Vollkornweizen, die so fluffig sind, dass man sie am liebsten auf einen Schlag verputzen möchte. Auf der Suche nach dem besten Sauerteigbrot der Stadt, führt an dieser Bäckerei kein Weg vorbei.

Wiener Brot. In Sarah Wiener’s kleinem Laden in Mitte gibt es von Hand geformte und in einem riesigen, mit brandenburgischem Robinienholz befeuerten Steinofen gebackene Vollkornbrote mit herrlicher Kruste, die wie in früheren Zeiten sehr lange haltbar sind. Aber auch das herzhafte und süße Kleingebäck in Bio-Qualität ist die Anreise zweifellos wert.

Lula am Markt. Täglich frisch werden in der Backstube des Café-Restaurants in Friedenau, aus bis zu 48 Stunden lang gereiftem Sauerteig, auch hier exzellente Brote gebacken. Vom „Levain Brot“, einem klassischen französischen Landbrot, über Walnussbrot oder anderweitig verfeinerte Brote zählt hier alles zum Besten, was die Stadt an Brot zu bieten hat.

Brot&Butter. Das vielgerühmte Brot kommt mehrfach täglich aus dem hauseigenen Steinofen. Die Brote werden möglichst dunkel ausgebacken, damit die aromatischen Röststoffe entstehen, die das Brot neben ihrer Luftigkeit so unverwechselbar gut machen. Dabei wird der Sauerteig aus Schweizer Hochmehlsorten selbst angesetzt und daraus ganze elf verschiedene Sorten erstklassiges Sauerteigbrot gebacken.

Zeit für Brot. In gleich drei Berliner Filialen vereinen sich mittlerweile Brotkultur und Zeitgeist ganz wunderbar zu einem Gesamtkonzept. Für die Herstellung werden ausschließlich Rohstoffe in Bio-Qualität verwendet und nach überlieferten Rezepten verarbeitet. Absoluter Publikumsmagnet sind die ständig frisch gebackenen Bleche mit den saftigen, noch warmen Schnecken in wechselnden Sorten wie Zimt, Nuss oder Mohn.

Bäckerei Siebert. Wenn es um traditionelles Backhandwerk geht, gehört die Bäckerei Siebert für viele Berliner zur festen Instanz. Nicht nur, weil täglich nach alter Handwerkskunst mit langen Teigführungen von bis zu 12 und 16 Stunden und unter dem Verzicht auf Zusatzstoffe gebacken wird, sondern auch deshalb, weil die Bäckerei von 1906 die älteste der Stadt ist.

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