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Sterne für Berlin 2022 Der Guide Michelin hat gesprochen

Mittwoch, 09. März 2022
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Der erste deutsche Guide Michelin erschien bereits im Jahr 1910, eine eigene deutsche Ausgabe gibt es seit 1964. Die höchste Bewertung von drei Sternen wird dabei nur äußerst selten vergeben. Erstmals seinerzeit 1980 an Eckart Witzigmann für sein Münchener Restaurant Aubergine. Auch Berlin hat mit dem Restaurant Rutz eines jener hochdekorierten Spitzenlokale vorzuweisen.

Jene konnte es bei der diesjährigen Verleihung am 9. März 2022 erneut verteidigen. Wie schon in den vergangenen Jahren kam Berlin auch in diesem Jahr gut weg, ist es doch kein Geheimnis, dass unsere liebsten Gastronomen auch im zweiten Jahr der Pandemie fleißig, durchdacht und kreativ blieben.

Trotz der Herausforderungen durch die Pandemie habe der gleichermaßen ersehnte wie gefürchtete Guide eine „beeindruckende Beständigkeit der Qualität deutscher Gastronomie“ erlebt. Ganze 31 Sterne gingen bzw. blieben in der Summe in 24 Restaurants in der Hauptstadt.

Neue Zwei Sterne gab es für Berlin zwar nicht, die Auszeichnung für folgende Restaurants wurde allerdings bestätigt: Das Facil am Potsdamer Platz, das Horváth in Kreuzberg, die Dessert-Bar Coda Dessert Dining in Neukölln und das Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon sowie das Tim Raue unweit der Friedrichstraße. 

Neu in die Riege der 1-Sterne-Restaurants aufgestiegen ist in diesem Jahr das Bricole im Prenzlauer Berg. Weitere 17 Restaurants konnten ihre Sterne behaupten: Das kleine aber feine Bandol sur mer in Mitte, das klassisch-moderne Bieberbau, das vegetarische Cookies Cream, das Cordo, das Einsunternull, das radikal-reduzierte Ernst, das Faelt von Björn Swanson, Frühsammers Restaurant (2014 würdigte der Guide Michelin Chefköchin Sonja Frühsammer als erste Frau in Berlin mit einem Stern), das Golvet sowie das Hugos hoch über den Dächern der Stadt, das französisch inspierte Irma la Douce, das thailändische Kin Dee, das brutal-lokale Nobelhart & Schmutzig, das levantinische Prism sowie die Kreuzberger Restaurants Richard, das Tulus Lotrek und die Skykitchen hoch über den Dächern von Berlin.

Die Michelin-Tester:innen agieren anonym und verdeckt, wodurch die Methoden und Anforderungen rund um die Sterne-Verleihung intransparent sind. Diese Vorgehensweise gerät regelmäßig in Kritik. Vor allem hinsichtlich der zum dritten Mal verliehenen Grünen Sterne ist diese umso nachvollziehbarer. Durch jene möchte der Guide Michelin „vorbildliche Initiativen und konkrete Maßnahmen [und] eine Philosophie der Nachhaltigkeit“ belohnen, wie es auf der Website lautet.

Mit einem Grünen Stern ausgezeichnet wurden in diesem Jahr zum ersten Mal das zero-waste-Restaurant Frea und das Cordo. Erneut konnten sich das HorváthLode & StijnNobelhart & Schmutzig, das Rutz sowie das Tisk hierfür qualifizieren. 

Creme Guides gratuliert allen Restaurants und Köch:innen für die Auszeichnungen. 

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