Der erste deutsche Guide Michelin erschien bereits im Jahr 1910. Bis heute wird die höchste Bewertung von drei Sternen nur äußerst selten vergeben. Seit 2020 hat mit dem Restaurant Rutz auch Berlin eines dieser Spitzenlokale. Bei der diesjährigen Verleihung am 23. Juni 2026 wurden die drei Strene erneut bestätigt. Aber auch sonst kam Berlin wieder gut weg: Ganze 28 Sterne gingen in Summe an 19 Restaurants der Hauptstadt.
Neue Sterne gab es für Berlin zwar nicht, die Auszeichnungen für folgende Restaurants wurden allerdings bestätigt. Zwei Sterne hält weiterhin das Facil am Potsdamer Platz, das Horváth in Kreuzberg, die Dessert-Bar Coda in Neukölln sowie das Restaurant Tim Raue unweit der Friedrichstraße.
1-Sterne-Restaurants bleiben das Neuköllner Hallmann & Klee, das neben seiner Küche auch für das sehr schöne Ambiente gelobt wurde. Weiterhin dabei ist das Bonvivant in Schöneberg, das kleine, aber feine Bandol sur mer in Mitte, das vegetarische Cookies Cream und das Golvet vis-à-vis der Neuen Nationalgalerie. Ebenfalls einen Stern hält das Hugos hoch oben über den Dächern der Stadt sowie das französisch inspirierte Irma la Douce.
Weiter gehtes mit dem brutal-lokalen Nobelhart & Schmutzig, dem Kreuzberger Dauerbrenner Tulus Lotrek sowie dem Bricole in Prenzlauer Berg. Die 19 machen voll: das Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon im Mitte, das Kreuzberger Loumi, das noch recht junge Matthias am Kollwitzplatz und zu guter Letzt unser heißgeliebtes Pars in der Grolmanstraße in Charlottenburg.