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Museum BrandhorstMust für Kunst- und Architekturfans in der Maxvorstadt

Freitag, 06. Mai 2016
Museum Brandhorst München - Fassade aus 36000 Keramikstäben
Öffnungszeiten

Täglich außer Montag 10-18 Uhr,
Donnerstag 10-20 Uhr

Karte
Adresse Museum Brandhorst
Theresienstraße 35 a
Kunstareal München
80333 München-Maxvorstadt
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Kontakt
+49 89 238 05-13 25
www.museum-brandhorst.de

Normalerweise besucht man ein Museum ja vor allem wegen seiner Sammlungen beziehungsweise Ausstellungen. Im Falle des Museums Brandhorst in München ist das ein wenig anders. Hier ist nämlich schon das Gebäude an sich ein echtes Highlight: Der Bau des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton sticht mit seiner faszinierenden Fassade selbst Designbanausen sofort ins Auge. Aus 36.000 Keramikstäben in 26 verschiedenen Farben setzt sich das äußere Mauerwerk zusammen und wirkt so wie ein abstraktes Gemälde, das schon von weitem auf die Funktion des Hauses verweist.

Je nachdem, von wo aus man sich dem Museum Brandhorst im Kunstareal nähert, fügen sich die Farben und Formen zu einem anderen Gesamtbild. Ich bin davon immer wieder aufs Neue fasziniert und freue mich jedes mal wieder, wenn ich per Zufall durch die Straßen der Maxvorstadt radele oder laufe und plötzlich wieder diese Explosion aus Rot-, Blau-, Grün- und Gelbtönen vor Augen habe.

Museum Brandhorst im Kunstareal München Bunte Außenfassade
Museum Brandhorst München - Realisiert vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton
Museum Brandhorst München - Cy Twombly - Lepanto Saal

Auch ein Rundgang durch die tatsächliche Sammlung Brandhorst im Inneren des Museums lohnt sich natürlich. Vor allem Pop Art, Minimal Art und Arte Povera sind dort als Richtungen vertreten. Ausgestellt werden unter anderem Werke von Andy Warhol, Bruce Nauman und Sigmar Polke. Aber auch Exponate von Louise Lawler, Cady Noland oder Martin Kippenberger und Jeff Koons kann man als Besucher betrachten.

Eine besondere Rolle nimmt das Schaffen des amerikanischen Künstlers Cy Twombly in der Sammlung ein. Der Saal in dem zwölf Bilder seiner "Lepanto-Reihe" ausgestellt sind, wurde speziell nach seinen Instruktionen gestaltet. Und tatsächlich – bei allen Sonderausstellungen, die ich mittlerweile im Brandhorst angesehen habe – dieser Raum und die spezielle Wirkung der Gemälde in ihm hat mich jedes mal am meisten fasziniert.

Das Museum Brandhorst ist übrigens eines der ganz wenigen Kulturinstitute, deren Besuch man sich nicht unbedingt nur für Schlechtwettertage aufsparen sollte: Zum einen werden seine Exponate hauptsächlich durch eine ausgetüftelte Beleuchtungsstrategie in Szene gesetzt, die vor allem auf Tageslicht baut. Man befindet sich hier also keinesfalls in einem dunklen Bunker. Zum anderen liegt direkt gegenüber an der Ecke Theresienstraße / Türkenstraße die grandiose Eisdiele Ballabeni.

Mein Tipp: Nach dem Museumsbesuch hier eine Eistüte auf die Hand holen und sich dann zum Verzehr auf einer der vielen Wiesen zwischen den Pinakotheken in nächster Nähe die Sonne auf den Bauch scheinen lassen! Alternativplan für weniger freundliche Wetterlagen: Kaffee beziehungsweise Tee und Kuchen in Brown’s Tea Bar. Liegt ebenfalls direkt ums Eck und die Brownies, Scones und Torten dort schmecken genauso köstlich, wie sie aussehen...

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