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Gloria Palast Kino in München-1
Kultur
Gloria Palast

Aktuelle Ausstellungen Unsere persönlichen Kunst-Highlights

Montag, 25. November 2019
Kunsthalle Vasarely Cheyt-Py, 1977 CYMK

Mit einer Museumslandschaft von Weltruf, aufregender Architektur und innovativen Galerien ­ist München nicht nur Hauptstadt Bayerns, sondern auch eine Kulturhauptstadt. Hier findet man hippe Installationen, kreative Performances, spektakuläre Fotografien sowie historische Gemälde und zeitgenössische Grafiken. Welche Kunst-Events und Ausstellungen Sie in diesem Monat nicht verpassen sollten erfahren Sie in Folge.

Nähere Details zu den einzelnen Orten finden Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

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Kunsthalle München

Wie überraschend aktuell das noble Handwerk der Gobelin-Weberei tatsächlich ist, kann man ab sofort in der Ausstellung "Die Fäden der Moderne" sehen. Erstmalig werden Tapisserien gezeigt, die nach Entwürfen weltbekannter Künstler entstanden sind wie Henri Matisse, Pablo Picasso, Le Corbusier und Joan Miró. In der Pariser Manufacture des Gobelins hergestellt, spannen die großformatigen, kunstvoll gearbeiteten Wandbehänge, Möbel und Teppiche den Bogen vom Ende des Ersten Weltkrieges bis in die Gegenwart.

Kunsthalle München | 
Theatiner Straße 8 | 80333 MünchenDie Fäden der Moderne | 6. Dezember bis 8. März 2020
Montag bis Sonntag 10-20 Uhr

Pierre Soulages © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Galerie Rieder

Zu Ehren des 100. Geburtstags des französischen Nachkriegskünstlers Pierre Soulages sind ausgewählte Werke in der Galerie Rieder zu sehen, die den Maler schon seit den 80er-Jahren regelmäßig ausstellt. Soulages gilt als Meister der Farbe Schwarz. Sein Markenzeichen sind ausdrucksstarke und eindrückliche Licht-Schatten-Kompositionen mit balkenartigen, dunklen Pinselstrichen vor hellem Grund, die er als „outrenoir“ bezeichnete – jenseits von Schwarz.

Galerie Rieder | 
Maximilian Straße 22 | 80539 MünchenPierre Soulages | 6. Dezember bis 20. März 2020
Dienstag bis Freitag 11-13 + 14 bis 18 Uhr | Samstag nach Vereinbarung

Karin Roday, hot red, Courtesy of the artist

Galerie Spielvogel

Als ein Loblied auf die Farbe Rot sind einige Gemälde und Objekte von zeitgenössischen Künstlern wie Rupprecht Geiger, Bernard Aubertin und YeunHi Kim zu verstehen. Denn in der Kunst ist der Ton symbolhaft aufgeladen und versinnbildlicht mal die Kraft des Feuers, mal Leidenschaft, Erotik, Blut, Dynamik oder Gefahr. Und oft ist die Farbe selbst schon Motiv genug.

Galerie Spielvogel | 
Maximilian Straße 45 | 80538 MünchenRot ist schön | 7. Dezember bis 22. Februar 2020
Mittwoch bis Freitag 13-18.30 Uhr | Samstag 11-14 Uhr

Rasso Hecker bei arToxin

Galerie arToxin

Relief-Drucke, Video-Installationen und Radierungen sind nur einige der vielen Highlight-Werke 2019, die die Jahresausstellung der Galerie arToxin beinhaltet. Ein künstlerisches Resümee der letzten zwölf Monate, zusammengetragen von sieben zeitgenössischen Kreativen aus Deutschland. So gibt es u. a. zu sehen: surreale Acryl-Arbeiten des Münchner Malers Wolfgang Aichner, eine filigrane Installation aus Porzellanplatten der Leipzigerin Maria Ondrej, Beton-Objekte von Rasso Hecker sowie Ton-Skulpturen der Berlinerin Sati Zech.

Galerie arToxin | 
Kirchen Straße 23 | 81675 MünchenJahresausstellung 2019 | 11. Dezember bis 06. Februar 2020 Mittwoch bis Freitag 14-20 Uhr | Samstag 12-18 Uhr
Winterpause 22. Dezember 2019 bis 15. Januar 2020

Feelings – TaylorJohson

Pinakothek der Moderne

Mitleid, Freude, Glück oder Schmerz: Kunst, die Emotionen hervorruft, kommt auch ohne erklärenden Begleittext aus. So wecken die rund 100 Werke – darunter Bilder, Objekte, Filme und Räume – in der Sammlung Moderne Kunst der Pinakothek der Moderne allein durch ihre Existenz verschiedene Gefühle beim Betrachter und treffen mitten ins Herz – ganz ohne erklärende Beschreibungen. Rund 40 internationale Künstler-Größen sind vertreten, darunter Marlene Dumas, Tracey Emin, Mike Kelley und Cindy Sherman.

Pinakothek der Moderne | 
Barer Straße 40 | 80333 MünchenFeelings – Kunst und Emotion | 8. November bis 4. Oktober 2020
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr

Julio Rondo THE SLEEPING INVADER Galerie Andreas Bender

Galerie Andreas Binder

Hinterglasmalerei ist typisch für das Œuvre des Spaniers Julio Rondo: große Farbflächen und geometrisch-abstrakte Formen, die aussehen wie darübergewischt. Das sorgt für Tiefe und Interpretationsspielraum, kurzum, für eingefrorene Spontanität, wie Experten dazu sagen. Die breiten Pinselstriche in lebendigen, schnell trocknenden Acryl-Farben verdeutlichen, wie sich Vergangenes auf die Gegenwart auswirkt. Als Weiterentwicklung dessen erwarten den Betrachter zudem knallig-geometrische Farbfelder, die ebenfalls eine gewisse dreidimensionale Lebendigkeit hervorrufen.

Galerie Andreas Binder | 
Knöbel Straße 27 | 80538 MünchenJulio Rondo | 8. November bis 12. Januar 2020
Dienstag bis Freitag 11-18 Uhr | Samstag 11-15 Uhr

Atmosphaeren – Carolin Israel Felicitas

Galerie Filser & Gräf

Die drei Künstlerinnen Carolin Israel, Xenia Fumbarev und Julia Schewalie kreieren mit ihren Werken aus diversen Materialien verschiedene Atmosphären, die den Besucher in Bann ziehen – oder, um es mit den Worten von Claude Monet zu sagen: „Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“ Zu sehen sind abstrakte Malereien, verfremdete Fotografien sowie skulpturale Bilder.

Galerie Filser & Gräf | 
Neuturm Straße 2 | 80331 MünchenAtmosphären | 16. November 2019 bis 18. Januar 2020
Dienstag bis Freitag 11-19 Uhr | Samstag 13-17 Uhr

© VOGUE Deutschland, 2019, Scrapbooks von Matthias Ziegler. Foto Vanessa Daly

Villa Stuck

Seit vier Jahrzehnten widmet sich die deutsche Ausgabe des Nobel-Magazins Vogue der Mode im Kontext von Gesellschaft und Kultur. Die Ausstellung ist eine Zeitreise in die Vergangenheit des weltberühmten Heftes mit Vintage-Drucken und Original-Ausgaben sowie Fundstücken aus der Redaktion, aber auch ein Ausblick in die Fashion-Zukunft. Denn vor allem neue Technologien machen Mode erlebbar wie nie zuvor. So erwarten Besucher Video-, Sound- und Virtual-Reality-Stationen. Weiteres Highlight: Fotografien von Karl Lagerfeld und Peter Lindbergh.

Villa Stuck | 
Prinzregenten Straße 60 | 81675 MünchenIst das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre Vogue Deutschland
10. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr | erster Freitag im Monat 11-22 Uhr

Marianne von Werefkin, Lenbachhaus

Lenbachhaus

1909 wurde in der bayerischen Hauptstadt die Neue Künstlervereinigung München gegründet, aus der zwei Jahre später die bekannte Gruppe „Blaue Reiter“ hervorging. Die damaligen Initiatoren: Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin. In der Ausstellung werden beide Vertreter des Expressionismus nun erstmals als privates und berufliches Künstler-Paar verstanden, das sich über 29 Jahre lang gegenseitig inspiriert hat. So zeugen ihre beiden Werke von ausdrucksstarken Farben und vielfältigen Motiven – von christlichen Sujets bis Landschaften und Porträts.

Lenbachhaus | 
Luisen Straße 33 | 80333 MünchenLebensmenschen – Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin
22. Oktober bis 16. Februar 2020
Dienstag 10-20 Uhr | Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr

Anthonis van Dyck, Die Heilige Familie in einer Landschaft, um 1630 ©Alte Pinakothek

Alte Pinakothek

Vom Schüler zum Meister: Anthonis van Dyck malte lange im Schatten seines Lehrers Peter Paul Rubens – bis er nach Italien kam. Unter dem Einfluss von Tizian und Tintoretto fand er seinen eigenen Weg und bannte Gesichter, Körper und Stoffe so sinnlich und gekonnt auf die Leinwand, dass sie regelrecht lebendig wirkten. Die Ausstellung in der Alten Pinakothek präsentiert nun die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das sich u.a. Fragen der Bildgenese und der Werkstattpraxis von van Dyck widmete. Der eigene Bestand wird durch internationale Leihgaben ergänzt, darunter Zeichnungen und Ölskizzen. 

Alte Pinakothek | 
Barer Straße 27 | 80333 MünchenVan Dyck | 25. Oktober bis 2. Februar 2020
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr | Dienstag 10-20 Uhr

Markus Luepertz,1972 Unser täglich Brot

Haus der Kunst

Wie Filme das eigene Schaffen beeinflussen können, zeigt die große Ausstellung des deutschen Künstlers Markus Lüpertz (*1941). Knapp 200 Werke aus den Zeiträumen 1963 bis 1980 und 2000 bis heute sind zu sehen. Der bekannte Vertreter der modernen Malerei der Nachkriegszeit bewunderte vor allem alte Western und Autoren-Streifen, die Einblicke in die Psyche geben. Und so inspirierten Lüpertz Kino und Fernsehen zu vielen seiner Gemälde-Serien und dem Motiv der Wiederholung – ob ein abstrahierter, mehrfach gezeichneter Donald Duck oder das verfremdete Twentieth-Century-Fox-Logo in verschiedenen Varianten.

Haus der Kunst | 
Prinzregentenstraße 1 | 80538 MünchenMarkus Lüpertz | 13. September bis 26. Januar 2020
Montag bis Sonntag 10-20 Uhr | Donnerstag 10-22 Uhr

Galerie Renate Bender

Galerie Renate Bender

Gefaltet, geknüllt, präzise zugeschnitten oder gekonnt bemalt: Papier-Arbeiten sind eine reduzierte, aber nie ausdruckslose Kunst. Das beweisen die Werke von gut einem Dutzend Kreative, darunter die deutschen Künstlerinnen Renate Balda und Edda Jachens mit ihren teils farbenfrohen Arbeiten in Gold beziehungsweise Schwarz-Blau. Bei Hermann Glöckner, Peter Weber und Wolfgang Hein steht wiederum die Form und Fläche von Papier im Fokus – so vielseitig wurde das schlichte Material wohl noch nie in Szene gesetzt.

Galerie Renate Bender | 
Türken Straße 11 | 80333 MünchenPapierwelten 3.0 | 8. November bis 18. Januar 2020
Dienstag bis Freitag 13-18 Uhr | Samstag 12-16 Uhr

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