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Aktuelle AusstellungenUnsere persönlichen Kunst-Highlights

Sonntag, 02. Dezember 2018
Kunst München

Kunst und Kultur auf hohem Niveau zeichnen die Bayerische Landeshauptstadt aus. Die Museumslandschaft ist vielfältig, hochkarätige Galerien, Kunsthändler, unterschiedlichste Architektur und die Akademie der Künste machen München zu einer interessanten Kunststadt, die es immer wieder neu zu entdecken gilt. Für den Münchner Kunstherbst finden Sie hier eine abwechslungsreiche Auswahl mit neuen Ausstellungen und spannenden Kunstevents im Dezember.


Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen.

Museum Brandhorst. Das einzigartige, inzwischen rund 70 Jahre umspannende Werk von Alex Katz widmet sich ganz der Darstellung des Hier und Jetzt und der Unmittelbarkeit der menschlichen Wahrnehmung. Gefeiert für seine Porträts stilbewusster Frauen und für seine impressionistischen Landschafts- darstellungen, hat der inzwischen 91jährige Katz Generationen von Malern inspiriert. Die Sensibilität für vibrierende Oberflächen verbindet er zwanglos mit dem Moment der Fotografie. Nicht zuletzt deshalb gilt er als Vorläufer der Pop Art.

Alex Katz / 6. Dezember 2018 bis 22. April 2019
Museum Brandhorst / Theresienstraße 55 / 80333 München
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Galerie Fenna Wehlau. Sheila Furlan näht Alltagsgegenstände aber auch menschliche Körper in eine durchsichtige Haut aus Organzastoff ein. Es entstehen transparente, dünnhäutige Arbeiten, die durch ihre membranartige Oberfläche Einblicke in Innenräume gewähren und dialektische Wechselspiele zwischen innen und außen, zwischen Raum, Transparenz und Volumen zeigen. In der Folge schlüpft der Gegenstand oder der Körper wieder aus seiner Haut und es bleibt ein fragiler Kokon zurück, der die Erinnerung an den ursprünglichen Zustand speichert. Aber auch Schriftzüge ausgewählter Briefe, geheime Botschaften und Zeichnungen finden sich wie Erinnerungsspuren auf den Arbeiten.

Sheila Furlan / 16. November 2018 bis 18. Januar 2019
Galerie Fenna Wehlau / Amalienstraße 24 / 80333 München
Dienstag bis Freitag 13-18 Uhr, Samstag 12-15 Uhr

Pinakothek der Moderne. In der griechischen Sage besteht der Held Odysseus auf seinen Irrfahrten gefährliche Abenteuer und löst geheimnisvolle Aufgaben,um am Ende vielleicht als ein Anderer heimzukehren. Wie ein Odysseus der Gegenwart begibt sich auch Jonathan Meese in der Ausstellung auf eine imaginierte Reise mit zahlreichen Stationen. In Zeichnungen, Bildern und Skulpturen aus über 20 Jahren finden Begegnungen mit unterschiedlichsten ambivalenten Protagonisten und Situationen statt, denen der Künstler in seiner archaischsten Rolle als symbolischer Erlöser und Befreier entgegentritt.

Die Irrfahrten des Meese / 15. November 2018 bis 3.März 2019
Pinakothek der Moderne/ Barerstraße 40 / 80333 München
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Galerie Klüser 2. Anish Kapoors Werk ist voller Gegensätze, wie es zunächst scheint: hochglanzpolierte Oberflächen treffen auf organische Imperfektion, Vollkommenheit und Verletzlichkeit stehen sich gegenüber, das schwärzeste Schwarz schluckt Licht, während Spiegel es reflektieren. Inneres kehrt sich nach außen, Äußeres nach innen. Kapoor verschiebt Perspektiven, indem er unsere Wahrnehmung und die Beziehung zu dem Objekt vor uns verwandelt; sogar unsere Selbstwahrnehmung und Verortung auf der Erde wird im Dialog, den seine Werke uns eröffnen, erschüttert. Ein wichtiger Aspekt ist dabei stets Materialität. Reflektierende Formen im Innen- und Außenraum verzerren ihre Umgebung und verdrehen dabei die Logik unserer Sicht der Welt.

Anish Kapoor / 30. November 2018 bis 23. Februar 2019
Galerie Klüser 2 /Türkenstraße 23 / 80799 München
Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr, Samstag 11-14 Uhr

Kunsthalle München. Auf unser Auge allein ist kein Verlass. Die digitale Bildbearbeitung ist mittlerweile so perfekt, dass genaues Hinsehen nicht ausreicht, um wissen zu können, womit wir es zu tun haben: Fakt oder Fiktion. Das ist kein neues Phänomen: Optische Täuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gab es schon immer, besonders in der Kunst. Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung und beweisen ein ums andere Mal, wie einfach wir zu täuschen sind. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die Kunstgeschichte von Schein und Illusion.

Die Lust der Täuschung / 17. August 2018 bis 13.Januar 2010
Kunsthalle München / Theatiner Straße 8 / 80333 München
Täglich 10-20 Uhr

Galerie Andreas Binder. Unter dem Titel "Relictum" zeigt die Galerie bereits zum dritten Mal Arbeiten des Künstlers Jan Davidoff. Hier weichen frühere Bildthemen, wie etwa die Frage nach der Verortung des individuellen Betrachters in einer sich vornehmlich durch die Medien in Massenbewegungen artikulierenden Welt, zunehmend der Auseinandersetzung mit der Natur als Essenz alles Vergangenen und alles Zukünftigen. Dabei bleibt Davidoff seinem Stil und seiner künstlerischen Vorgehensweise treu, bei der er Photographien als Vorlage großformatiger Leinwandarbeiten nutzt.

Jan Davidoff / 30.November 2018 bis 9.Februar 2019
Galerie Andreas Binder / Knöbelstraße 27 / 80538 München
Dienstag bis Freitag 11-18.30Uhr , Samstag  11-15 Uhr

Haus der Kunst. Jörg Immendorff pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch weiche und nachdenkliche Seiten. Nun zeigt das Haus der Kunst seine bilderbuchhafte Karriere in der ersten weltweiten Retrospektive nach seinem Tod. Gezeigt werden Immendorffs provokant-ironische Riesenbabys aus den 1960er Jahren, daneben sein mahnender politischer "Cafè Deutschland"-Zyklus, aber auch seine späten düsteren Selbstbildnisse. Einzig das so bekannte goldene Kanzlerporträt fehlt. Eine Ausstellung, die vielen Besuchern gänzlich neue Seiten des vielschichtigen Malers aufzeigen wird.

Jörg Immendorff / 14. September 2018 bis 27. Januar 2019
Haus der Kunst / Prinzregentenstraße 1 / 80538 München
Montag bis Sonntag 10-20 Uhr

Kunstlabor München. Drei Monate lang bespielt das Münchner Museum Of Modern and Contemporary Art die Zentrale der ehemaligen Supermarkt-Kette Tengelmann. Insgesamt 50 lokale und internationale Künstler wie Loomit, Herakut, Peintre X oder Louis Bottero haben die Museumsmacher dafür eingeladen, um auf rund 5.000 Quadratmetern Fläche "Raumexperimente" durchzuführen. Einige haben das innerhalb des mehrstöckigen Gebäudes gemacht und sich von Aktenordnern oder Büroschränken zu Skulpturen oder Installationen inspirieren lassen. Absolut Empfehlenswert!

Kunstlabor München / 13. Oktober bis 30. Dezember 2018
Ehem. Tengelmann-Zentrale / Landsbergerstraße 350 / 80687 München
Donnerstag bis Sonntag 14-22 Uhr

Lenbachhaus. Die Ausstellung "Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz" gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne. Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton in England, Hilma af Klint in Schweden und Emma Kunz in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen.

Weltempfänger /  6. November 2018 – 10. März 2019
Lenbachhaus / Luisenstraße 33 / 80333 München
Dienstag 10-20 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr

Kunstraum Bogenhausen. Die Ausstellung "Into the Sun" ist eine Fortsetzung der Ausstellung "Between the Worlds" im Lenbachhaus und eine Hommage an die Künstlerin Hilma af Klint. Die Freiheit, andere Fragen zu stellen, nie anzukommen, sich in jede nur mögliche Richtung zu entwickeln, diese Freiheit muss  künstlerisch ausgehalten werden. Die Künstler Jan Albers, Angelika Bartholl, Hansjoerg Dobliar, Bernd Ribbeck, Claudia Wieser haben sich bewusst in ihrem Werk mit dieser "Freiheit" und mit der Künstlerin Hilma af Klint auseinandergesetzt.

Into the sun / 9. November 2018 bis 1. März 2019
Kunsthaus Bogenhausen / Ismaningerstraße 106 / 81675 München
Dienstag bis Donnerstag 15-18 Uhr

Alte Pinakothek. Florenz im 15. Jahrhundert war das brodelnde Innovationslabor der europäischen Malerei. In einer spektakulären Ausstellung der Alten Pinakothek sind jetzt mehr als hundertzwanzig Meisterwerke der Frührenaissance von Fra Angelico bis Leonardo da Vinci zu erleben. Die umfassende Auswahl herausragender Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen führt den Betrachter in das Zeitalter der Medici und zeigt anhand ausgesuchter Werke die Entwicklung der neuzeitlichen Kunst. Die Ausstellung eröffnet so detaillierte Einblicke in die Arbeitsmethoden der Florentiner Maler und erläutert die engen Zusammenhänge von technischem und stilistischem Wandel.

Florenz und seine Maler / 18. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
Alte Pinakothek / Barer Straße 27 / 80333 München
Dienstag 10-21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr

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