Eszenzia Restaurant
Danckelmannstraße 20
14059 Berlin-Charlottenburg
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Mit dem Eszenzia in der Danckelmannstraße hat Charlottenburg nicht nur ein neues Restaurant erhalten, sondern auch einen Ort für Begegnungen. Koch und Inhaber Oliver Bendlin möchte Menschen zusammenbringen, sowohl beim Essen als auch bei Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Von Freitag bis Montag werden zwischen 10 und 17 Uhr sehr feine Brunch-Kreationen serviert. Freitags und samstags gibt es ab 18 Uhr zudem eine wechselnde Abendkarte.
Im Mittelpunkt steht dabei weniger das einzelne Gericht als das gemeinsame Erleben. Besonders deutlich wird das bei der Idee „Volle Tafel“. Hierbei kann man eine lange Tafel buchen und bekommt entsprechend der Gästeanzahl eine bunte Auswahl an Speisen zum Teilen in die Mitte des Tisches gestellt. In Kürze soll es auch eine „Volle Tafel für Fremde“ geben, an der man einzelne Plätze reservieren kann, um neue Menschen kennenzulernen.
Die Küche ist saisonal, regional und handgemacht, geprägt von einem offenen, internationalen Ansatz. Auch zeitlich ist das Konzept flexibel gedacht: Frühstück, Dinner und wechselnde Formate greifen ineinander. Gleichzeitig öffnet sich das Eszenzia über die klassische Gastronomie hinaus: Workshops, kreative Sessions und kulturelle Veranstaltungen sind in einem separaten Bereich fester Bestandteil des Programms.
Uns interessiert bei unserem Besuch am vergangenen Freitag jedoch vor allem das Essen. Die Sonne scheint und wir können an einem der Tische auf der Danckelmannstraße sitzen. Die Brunch-Karte liest sich hervorragend und wir benötigen etwas Zeit, um uns zu entscheiden.
Am Ende wird es das glutenfreie Brot von Aera mit gegrilltem grünen Spargel, Ricotta-Zitronencreme, pochiertem Bio-Ei und Wildkräutern sowie das Rührei auf Sauerteigbrot von Zeit für Brot mit üppig geriebenem Parmesan darauf. Beide Gerichte sind minimalistisch angerichtet und wirken dadurch besonders ästhetisch. Geschmacklich sind wir ebenfalls begeistert: die wenigen Zutaten fügen sich zu einem wundervollen Geschmackserlebnis zusammen.
Das „Bananenbrot“ mit Beurre noisette, Crème fraîche und Crumble, das wir uns als Dessert teilen, steht dem in nichts nach und macht Lust auf einen Nachschlag. Während wir noch die letzten Krumen vom Teller naschen, nehmen an den Nachbartischen bereits die ersten Gäste zum Mittagessen Platz. Was werden sie wohl bestellen?
Vielleicht das Süßkartoffelrösti mit Crème fraîche, hausgebeiztem Lachs und Kräutern? Oder den herzhaften koreanischen Spargelpancake? Oder doch die Merguez mit Sellerie und Kartoffel? Es klingt einfach alles gut. Da gibt’s nur eins: wiederkommen! Die Pancakes mit Labneh und Rhabarber sowie der baskische Käsekuchen sind innerlich bereits vorgemerkt.