Menü

Almi Bistro Hervorragender Neuzugang in Prenzlauer Berg

Dienstag, 24. März 2026
Advertorial
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-9
Karte

Adresse

Almi Bistro
Schwedter Straße 18
10119 Berlin-Prenzlauer Berg
...Anfahrt planen

Kontakt

...
...almiberlin.de

Beinahe 20 Jahre lang war hier in der Schwedter Straße 18 in Prenzlauer Berg das Pappa e Ciccia ein Highlight der Berliner Gastronomieszene. Beste Voraussetzungen also für das Almi Bistro, das hier Anfang März von Almaz Iskakov und Stepan Zvantsov eröffnet wurde, die Geschichte weiterzuschreiben. Serviert wird eine entspannte Pan-europäische Bistro-Küche, die den Wunsch nach Wiederholung weckt.

Die beiden Betreiber lernten sich im Restaurant Mine Wine kennen, wo Almaz Iskakov nach seiner Kochausbildung in Russland und an der Ferrandi Kochschule in Paris sowie an diversen internationalen Stationen, die Küche leitete. Viel Liebe haben sie ins Interieur gesteckt, das in Zusammenarbeit mit dem georgischen Designbüro NWDS entstand. Wunderbar jung und bonbonfarben wirkt das Almi dennoch edel und sehr gemütlich.

Unübersehbar ist eine eigens angefertigte Pendelleuchte des französischen Künstlers Emmanuel Hugnot. Inspiration lieferten dafür Mid Century Eisglaslampen, die hier neu interpretiert wurden. Unter der Lampe bietet ein großer Gemeinschaftstisch des Berliner Designers Felix Klein Platz für gesellige Runden. Neben den umliegenden Tischen kann man es sich zudem auch an der Bar gemütlich machen. Und im Sommer auf der Schwedter Straße vor dem Restaurant.

Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-1
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-3
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-2
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-5
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-6
Almi Bistro Berlin ©Sabine Zoltnere-7

Das Brot vorneweg stammt aus der nahe gelegenen Bäckerei Cena, die seit einiger Zeit den Kollwitz-Kiez mit seinen handwerklich hergestellten und ungewöhnlich gewürzten Sauerteigbroten beglückt. Dazu bestellen wir ein Ceviche ähnliches, sehr schön frisches Seebarsch-Tartar mit Yuzu-Kosho sowie Schwarzwurzel Cacio e Pepe mit schwarzen Trüffeln.

Beide Vorspeisen sind hervorragend, wobei letztere mit ihren Comfort Food Qualitäten als Highlight des Abends in Erinnerung bleiben wird. Im Sommer, wenn Erfrischendes hoch im Kurs steht, wäre es vielleicht gerade andersherum. Ähnlich verhält es sich mit den doppelt gefüllten Ravioli, deren Pilz- und Ricottafüllung den Zwischengang zu einem erneut sehr wohligen und beglückenden Moment machen.

Doch auch die Hauptgerichte lassen uns am Ende sehr zufrieden zurück: Die Meeräsche mit Fenchelpüree und Artischocke ist rund und warm und genau so, wie man sich ein Stück mediterran zubereiteten Fisch wünscht. Der Oktopus ist üppig bemessen und perfekt gebraten. Dazu gibt es sehr stimmig komponiert eine milde Romesco-Kartoffelcreme, die dem Oktopus nicht die Show stiehlt.

Leider müssen wir nach all den hervorragenden Gängen bezüglich des Desserts passen. Doch der Blick an den Nachbartisch lässt erneut Feinstes erahnen. Das Meringue mit Zitronensorbet und Kokosmousse sowie der Tonkabohnen-Käsekuchen sehen himmlisch aus. Apropos himmlisch: Wer gerne ein Glas trinkt, der Fokus der Weinkarte liegt auf europäischen Kleinproduzenten und Schnäpse aus deutschen Manufakturen. – Cheers!

Weitere interessante Artikel
Berlin
Almi Bistro – Hervorragender Neuzugang in Prenzlauer Berg
Reset Map