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Die Sechste im KaDeWe Schlemmen der Superlative in West-Berlin

Dienstag, 08. Februar 2022
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Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 10-20 Uhr
Freitag 10-21 Uhr
Samstag 10-20 Uhr

Adresse

Die Sechste
6. Etage im Kaufhaus des Westens
Tauentzienstraße 21–24
10789 Berlin-Schöneberg
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Bereits zu seiner Eröffnung im Jahre 1907 übertraf es alle Erwartungen. Bis heute ist ein Besuch des Berliner KaDeWes mehr Erlebnis denn Einkauf. Nicht weniger legendär ist Die Sechste: Schlemmer-Eldorado und Schlaraffenland der Superlative – und damit so viel mehr als eine bloße Feinkostabteilung. An ihr kommen gaumenverwöhnte Hauptstädter:innen wie Berlinbesucher:innen auf Delikatessenjagd einfach nicht vorbei.

Die Sechste wird nun noch zeitgemäßer, dabei soll sie aber weder ihren Genießercharme noch ihren Anspruch verlieren. Doch wie kann man sich verjüngen und dabei die Stammkundschaft mitnehmen? „Im Endeffekt ist das Stichwort immer Qualität“, erachtet Sechste-Manager Oliver Kramny. Und es funktioniert: Die Sechste pulsiert.

Das Terrain für Süßes, Tee und Kaffee erstrahlt bereits in neuem Design. Internationale wie Berliner Spezialitäten, alles mit Rang und Namen findet man in der Sechsten: feinste Marzipan Pralinen von Ohde beispielsweise. Oder herrliche Backwaren – bildschöne Torten, duftendes Brot, Croissants wie in Frankreich – die übrigens direkt darüber in der dort ansässigen Bäckerei und Konditorei entstehen, hier liegt auch der Wintergarten. Die Sechste ist entgegen gängiger Annahmen nämlich nicht das oberste Stockwerk des Luxuskaufhauses.

Die Sechste im KaDeWe Berlin (2)
Die Sechste im KaDeWe Berlin (1)
Austernbar  Die Sechste im KaDeWe
Auster  Die Sechste im KaDeWe
AKI Kaviar  Die Sechste im KaDeWe
_ Die Sechste im KaDeWe Berlin  (7)
_ Die Sechste im KaDeWe Berlin  (6)

Sehr wohl in der Sechsten zu finden: Deutschlands größte Käsetheke mit je nach Saison bis zu 900 Käsesorten; neben der schieren Menge besonders beeindruckend: „Die Kolleg:innen können zu jedem Käse eine Geschichte erzählen“, verrät Kramny. Wo Käse ist, ist Wein nicht weit. Auch auf diesem Gebiet wartet Die Sechste mit einer eindrucksvollen Auswahl besonderer Tropfen auf, die es nicht überall gibt. Die älteste Flasche stammt aus dem Jahr 1864, „die kam noch mit der Pferdekutsche.“ Preis auf Anfrage.

Am Ende ist aber für jede:n Weinliebhaber:in etwas dabei. Zudem lockt Die Sechste mit rund 450 verschiedenen Gins plus Fillern in die größte Gin-Abteilung Europas. Auch sehr spezielle Tropfen, die man sonst nirgendwo findet, sind hier vorrätig. Ebenso wie feinstes Bier – und sogar einen Späti gibt es in der Sechsten.

Der neue Restaurantbereich verspricht ebenfalls zum neuen Foodie-Hotspot zu werden. Sechs Restaurants ziehen auf die neu gestaltete Fläche der Sechsten. Sie sind sternförmig zur Rolltreppe angeordnet. Der Blick von oben auf die verwinkelten Rolltreppen allein – spiralförmig, versetzt und mit Walnussholzvertäfelung erinnern sie an die wandernden Hogwarts-Treppen – wären schon einen eigenen Besuch wert.

Wären wohlgemerkt, denn im neu gestalteten Restaurantbereich der Sechsten lockt ein ganzes Füllhorn an Aromen und Leckerbissen der Extraklasse. Die offen angelegten Küchentresen gestalten sich dabei besonders kommunikativ – so kommt man nicht nur mit den Menschen um sich herum ins Gespräch, sondern auch direkt mit den Köch:innen und professionellen Service-Kräften. „Alle Kollegen kommen aus 5-Sterne-Hotels und Top-Restaurants. Für den Gast macht das einen großen Unterschied, wenn Service und Weinempfehlungen perfekt aufeinander abgestimmt sind“, befindet Kramny.

Verschiedene Sitzmöglichkeiten – von Apéro-Tischen bis hin zum großen Community-Table – laden überall im Restaurantbereich zum Verweilen und natürlich vor allem zum Schlemmen ein. Auch die neue Frischfischabteilung funktioniert daher als Gastronomie ebenso gut wie als Delikatessentheke. Erklärtes Ziel: die beste Berlins zu sein. Inklusive Nachhaltigkeitsanspruch. Genuss und gutes Gewissen sind schließlich kein Widerspruch, weshalb hier zu großen Teilen zertifizierter und geangelter Fisch sowie solcher aus Wildfang angeboten wird.

Fischbrötchen gibt es weiterhin, aber auch hier denkt man an das jüngere Publikum: neben den Klassikern gibt es etwa auch Bao Buns, selbstverständlich vegane Kreationen – und Cocktails. Auch neu: Der Restaurantbereich der Sechsten ist unabhängig von den Ladenöffnungszeiten des KaDeWes; auch ab 20 Uhr bis spät in die Nacht kann man sich hier verwöhnen lassen.

Besonders toll: Jede:r kann sich in allen Restaurants bedienen. Alle essen, was sie mögen, gegessen wird trotzdem zusammen – wie in einem Food-Court, vereint durch den Qualitätsanspruch des KaDeWes. Sechs Austern hier, dazu Sushi und noch die Pizza von Ovest? Kein Problem! Besonders entspannt: die Kassensysteme sind alle miteinander verlinkt.

Ein besonderes Novum ist, dass mit dem Umbau viele Fenster freigelegt wurden und es nun erstmals eine Außenterrasse mit Blick über die Stadt in Richtung Gedächtniskirche geben wird. Wie geschaffen für einen Sundowner! Die Terrasse grenzt dabei direkt an einen KaDeWe-Klassiker, den Fischkutter, der ebenfalls in neuem Glanze erstrahlt.

Denn was wäre Die Sechste im KaDeWe ohne den Fischkutter und die Austernbar? Ob Gillardeau, Fine de Claire oder Sylter Royal mit der neuen Karte gibt es zwölf bis fünfzehn verschiedene Austern, je nach saisonalem Angebot. Die Austernqualität in der Sechsten sei dabei unvergleichlich: „In Spitzenzeiten werden hier 2.000 Austern am Tag gegessen. Das heißt, die Qualität und Frische ist wie nirgendwo sonst. Die kommen morgens an und sind abends schon weg“, erklärt Kramny.

Besonders hochwertig geht es auch an der neuen AKI Kaviarbar zu. Die moderne Kaviarbar demonstriert die Vielseitigkeit des Fischrogens. Da muss es nicht immer Champagner sein – wenngleich dieser in der Sechsten selbstredend eine bedeutende Rolle spielt. Als Champagnerpartner konnte man Ruinart und das Haus Krug gewinnen. Alle Qualitäten gibt es dabei im offenen Ausschank: „Man kann sogar ein Glas des Jahrgangschampagner von Krug bestellen, das ist sonst nirgendwo möglich“.

Oliver Kramny stellt aber auch fest: „Wir haben nicht den Anspruch, ein Fine Dining Restaurant zu werden. Es gibt zwar Top Produkte, aber eben entspannt“. Auch hinsichtlich der Preisgestaltung; Top-Champagner und -Weine soll es auch zu fairen Preisen geben: „Wir möchten, dass die Leute herkommen und Spaß haben, aber nicht darüber nachdenken müssen, ob sie sich noch ein zweites Glas leisten können.“

In der Sechsten des KaDeWe kommen aber nicht nur alle Seafood-Liebhaber:innen und Champagner-Enthusiast:innen ganz besonders auf Ihre Kosten. Artisan de la Truffe widmet sich hier all den Köstlichkeiten, die der schwarze Diamant der Küche noch verführerischer macht. Feinstes Sushi und Sashimi bringt nach wie vor das Sumosan auf den Tisch. Ovest präsentiert neben einer Mozzarellabar weitere mediterrane Lieblinge wie Pizza und Pasta.

Hier wird jede:r kleine wie große Gourmet fündig, denn Die Sechste ist angefüllt mit vielerlei Konzepten – das Potpourri aus Formen, Farben. Aromen und Gerüchen des Restaurantbereichs ist mindblowing. Die Sechste im KaDeWe ist eben ein absolutes Must für all jene, die von den guten Dingen auf der Tafel des Lebens nicht genug bekommen können und dabei genau wissen, was sie wollen – damals wie heute.

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