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Berliner Lieblingsorte von Erfolgsgastronom The Duc Ngo

Dienstag, 16. Juni 2026
The Duc Ngo Berlin-5

Kaum jemand hat die Berliner Gastronomie der vergangenen Jahrzehnte so nachhaltig geprägt wie The Duc Ngo. Der in Hanoi geborene und als Kind mit seiner Familie nach Berlin gekommene Gastronom zählt heute zu den wichtigsten kulinarischen Stimmen der Stadt. Mit der Eröffnung des Kuchi an der Kantstraße im Jahr 1999 gehörte er zu den Ersten, die moderne asiatische Küche in Berlin etablierten, lange bevor Sushi, Ramen oder vietnamesische Brasserien zum Alltag der Hauptstadt wurden.

Seitdem hat The Duc Ngo ein beeindruckendes gastronomisches Universum geschaffen: vom Kuchi über das Madame Ngo und das 893 Ryotei bis hin zum Funky Fisch oder Cocolo Ramen. Seine Restaurants eint die Lust am Reisen, an kulturellen Begegnungen und an der Verbindung unterschiedlicher kulinarischer Traditionen. Mal japanisch, mal vietnamesisch, mal mediterran, immer aber unverwechselbar The Duc Ngo.

Für seine Arbeit wurde der umtriebige Gastronom mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Gastronomischer Innovator des Jahres“. Trotz zahlreicher Projekte ist Berlin bis heute sein Lebensmittelpunkt geblieben, insbesondere die Kantstraße in Charlottenburg, die er über Jahrzehnte gastronomisch mitgeprägt hat. Innerhalb seines jüngsten Projekts Le Duc Salon zeigt er dort auch seine sehr exklusive Seite.

Wer so viele Restaurants geschaffen und die Stadt kulinarisch verändert hat, kennt Berlin wie kaum ein Zweiter. Für uns hat The Duc Ngo deshalb fünf Orte ausgewählt, die ihm privat ganz besonders am Herzen liegen. Persönliche Lieblingsplätze, die zeigen, was Berlin für ihn ausmacht: Vielfalt, Individualität und die Freude am guten Leben.

Nähere Details zu den einzelnen Orten finden Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Pamfilya Berlin-2

Pamfilya

Wenn The Duc Ngo Lust auf Döner hat, führt der Weg ins Pamfilya. Für ihn gibt es hier „das beste Fleisch in Berlin“. Sein Tipp: Statt des klassischen Döners im Brot unbedingt den „Nomaden Teller“ bestellen. Hier werden Fladenbrot, Fleisch und Salat separat serviert, sodass die Qualität des hervorragend gewürzten Kalbfleischs besonders zur Geltung kommt. Das Pamfilya gilt seit Jahren als Institution unter Berliner Dönerfans und beweist damit, dass die einfachsten Gerichte manchmal die beglückendsten sein können.

Pamfilya | 
Luxemburger Straße 1 | 13353 Berlin-Wedding

Big wWndow  Berlin

Big Window

Am Big Window schätzt er vor allem seine Eigenständigkeit. Der Küchenchef selbst beschreibt die Küche nicht als rein armenisch, sondern als sehr persönliche Interpretation, geprägt von armenischen Wurzeln, kombiniert mit Einflüssen des amerikanischen Barbecues. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Restaurants aus. Hier treffen langsam gegarte Fleischgerichte auf kräftige Gewürze und traditionelle Rezepte auf moderne Ideen. Für The Duc Ngo ist das Big Window deshalb ein Ort, der zeigt, wie spannend Küche wird, wenn sie nicht starren Kategorien folgt, sondern die Geschichte und Handschrift ihres Kochs erzählt.

Big Window | 
Joachim-Friedrich-Straße 49 | 10711 Berlin-Charlottenburg

Piazza Bra Berlin

Piazza Bra

Wenn The Duc Ngo mit seiner Familie essen geht, zieht es ihn immer wieder in die Piazza Bra am Kurfürstendamm. Fast jede Woche ist er hier zu Gast. Besonders schätzt er die Mischung aus römischer und neapolitanischer Küche, die das Restaurant seit vielen Jahren serviert. Im Sommer sitzt man draußen unter freiem Himmel, während aus der Küche der Duft von frisch gebackener Pizza und Basilikum strömt. Die Atmosphäre ist lebhaft und ungezwungen, ganz so, wie man es aus Italien kennt. Auch deshalb ist die Piazza Bra für The Duc Ngo ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt.

Piazza Bra | 
Kurfürstendamm 94 | 10709 Berlin

Thành Koch Berin-2

Thành Koch

Wenn der Berliner Gastronom Lust auf die Küche seiner Heimat hat, geht’s ab nach Lichtenberg ins Thành Koch. Für ihn gehört das Restaurant zu den authentischsten vietnamesischen Adressen der Stadt. „Wirklich von einem Koch gekocht“, betont er. Gerade die präzise Zubereitung und die Tiefe der Aromen begeistern ihn immer wieder aufs Neue. So sehr sogar, dass er regelmäßig Kollegen mitbringt, die den Laden jedes Mal begeistert verlassen. Thành Koch steht für eine vietnamesische Küche ohne Effekthascherei: ehrlich und voller Geschmack.

Thanh Koch | 
Herzbergstraße 104 | 10365 Berlin-Lichtenberg

El Reda Berlin

El Reda

Seit über 30 Jahren geht The Duc Ngo ins El Reda. In einer Stadt, in der Restaurants kommen und gehen, ist das vielleicht die größte Auszeichnung überhaupt. Das libanesisch-persische Restaurant ist für ihn eine Institutionen. Seine Bestellung ist dabei denkbar einfach: Kebab-Spieße mit duftigem Basmati-Reis und etwas Salat. Mehr braucht es nicht. Gerade diese schnörkellose Küche und die gleichbleibende Qualität sorgen dafür, dass es ihn seit Jahrzehnten immer wieder hierher zieht. Manchmal sind es eben die unaufgeregten Orte, die einen am längsten begleiten.

El Reda | 
Huttenstraße 69-70 | 10553 Berlin-Moabit

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