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Stuwer am Schottentor Das zweite „Neue Wiener Beisl“

Mittwoch, 31. Januar 2024
Advertorial
Karte

Öffnungszeiten

Monday bis Friday 11.30-14.30 Uhr und 17.30-23 Uhr
Saturday 17.30-23 Uhr

Adresse

Stuwer - Am Schottentor
Rockhgasse 1
1010 Wien-1. Bezirk
.Anfahrt planen

Kontakt


+43 1 5337687
.www.stuwer.com

Die Sehnsucht nach vertrauten Geschmäckern ist groß. Dieser Schluss liegt zumindest nahe, denn seit einiger Zeit erleben Wirtshäuser eine kleine Renaissance. Das Stuwer im Norden Wiens war 2018 eines der ersten Lokale, in denen Tradition und Moderne geschickt kombiniert wurden. Nun hat man nachgelegt, mit einem zweiten Standort direkt in der Innenstadt.

Seit seiner Eröffnung vor ein paar Jahren hat sich das Stuwer im 2. Bezirk zum beliebten Treffpunkt entwickelt – nicht nur für die Nachbarschaft, sondern ganz generell für all jene, die gutbürgerliche Wiener Küche zu schätzen wissen.

„Neues Wiener Beisl“ nennt sich das Lokal: Das Beisl – für alle Zugereisten: Das Wiener Pendant zum Wirtshaus – besticht durch eine geräumige Schank mit kühlem Wein und frisch gezapftem Bier, durch bodenständige, schlichte Einrichtung und eine Karte, die sämtliche bekannten und beliebten Klassiker umfasst. Gemütlichkeit trifft auf Genuss.

Nachdem der Genuss-Aspekt zwischenzeitlich etwas aus dem Fokus geriet, eröffneten in der jüngeren Vergangenheit immer mehr Lokalitäten, in denen die Tradition behutsam in die Moderne überführt wurde.

Eines davon ist das eingangs erwähnte Stuwer Beisl – eine absolute Empfehlung, um die es hier aber nur am Rande gehen soll. Seit kurzem nämlich hat das Stuwer einen Ableger in der Wiener Innenstadt, direkt im 1. Bezirk hinter dem Schottentor.

Restaurant Stuwer Wien-3
Restaurant Stuwer Wien-4
Restaurant Stuwer Wien-2
Restaurant Stuwer Wien-5
Restaurant Stuwer Wien-6

Und auch wenn Interieur und Karte ein wenig eleganter daherkommen – der Grundsatz bleibt der Gleiche: Beste Wiener Küche in bester Qualität. Das Ambiente changiert zwischen Tradition und modern. Holzmobiliar trifft auf farbenfrohe Kunst an den Wänden.

Man fühlt sich sofort wohl, stöbert durch das angenehm kurze Menü, das von einer handgeschriebenen Tageskarte ergänz wird, kann sich nicht entscheiden, weil alles gut klingt, ordert erstmal einen Wein. Ein wilder Österreicher, unfiltriert, ungewöhnlich, wunderbar.

Österreichische Küche mit internationalem Weitblick wird das Küchenkonzept im Stuwer am Schottentor beschrieben. Es beginnt klassisch – Frittatensuppe, Griesnockerlsuppe, Beef Tatar – doch schon bei den Vorspeisen zeigen sich erste moderne Einflüsse: Kürbis wird mit Miso angemacht, das Tatar mit gebeiztem Eigelb und Schwarzwurzelcreme serviert.

Die Wahl fällt letzten Endes auf Langos. Wann hat man schon mal die Chance, das ungarische Fladenbrot in Höchstform zu kosten – und nicht in Forme eines fettig triefenden Teiglings, als das Langos auf vielen Jahrmärkten angeboten wird?

Dieses hier ist knusprig, weich, leicht süßlich und mit dem Dreamteam Rote Rübe und Lachs belegt. Die Begleitung, die von Langos noch nie gehört hat, ist begeistert. Einziger Kritikpunkt: Zu groß!

Denn es soll ja noch Platz für die Hauptspeisen bleiben: Kalbsgulasch und Rinderroulade von der Tageskarte – beides hervorragend, beide Teller (trotz Langos) blankgeputzt.

Beim Dessert werden dann die letzten Reserven mobilisiert. Das Orangen-Tiramisu und der Kaiserschmarren kommen aber so leicht daher (der Schmarren ist mit Biskuit gemacht), dass auch diese Teller leer zurückgehen.

Übrigens: Für den leichten oder schnellen Hunger gibt es im Stuwer am Schottentor auch ein Mittagsmenü, auf Wunsch als 2- oder 3-Gang-Menü, vegetarisch sowie mit Fisch oder Fleisch. Fazit: Genuss trifft auf Gemütlichkeit – wie es sich für ein Wiener Wirtshaus gehört.

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