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Fitzroy Australisches Casual Dining über den Dächern Münchens

Dienstag, 02. November 2021
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Öffnungszeiten

Sonntag bis Donnerstag 18-01 Uhr,
Freitag und Samstag 18-02 Uhr

Adresse

Fitzroy
Atelierstr. 22
81671 Berg am Laim
Anfahrt planen

Kontakt


+49 89 255 551 966 0
www.fitzroy-munich.de

Wie in der Immobilienwelt gilt bei Restaurants auch oft die Lage. Schließlich dinniert es sich gleich noch schöner mit Blick in die Natur oder auf eine tolle Skyline. Das neue Fitzroy Restaurant im Werksviertel spielt in dieser Hinsicht in der obersten Liga - im wortwörtlichen Sinne.

Es befindet sich nämlich im 14. Stock des Adina Hotels am Ostbahnhof und bietet dank Panorama-Fenster eine spektakuläre 360 Grad Sicht auf München und die Alpen. Highlight neben den bekannten Türmen der Frauenkirche ist der Blick auf das naheliegende Riesenrad Umadum und die niedliche Schafsherde vom Nachbar-Dach des Kreativquartiers Werk3!

Doch nicht nur der Aussicht wegen lohnt sich ein Besuch, auch das Essen ist außergewöhnlich. Modern Australian Cuisine (kurz: Mod Oz) trifft dort auf ein Casual Fine Dining Konzept. Eine Verbindung, die gelungen ist.

Die überwiegend vegetarisch gehaltene Speisekarte ist auf Englisch verfasst und bietet als nibbles (gemeint ist Fingerfood, mal wieder was gelernt) etwa Feines wie frittierten Thunfisch. Danach probieren wir vegetarische Dumplings, unter anderem gefüllt mit Spinat, Quinoa und Ingwer - vorzüglich.

Fitzroy I Annette Sandner (2)
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Als Hauptgang dann das saftige Rib Eye Steak mit schönem Raucharoma und den gegrillten Oktopus. Die Portionen sind nicht übermäßig groß, aber köstliche side dishes wie geröstete Kartoffeln, gedämpftes Gemüse und gegrillte Nudeln harmonieren nicht nur zu Fleisch und Fisch, sondern sättigen ausreichend.

Wie man an den gegrillten Nudeln schon erkennt, sind alle Speisen im Fitzroy inspiriert von der europäischen und asiatischen Kochkultur. Ein Dessert darf da natürlich nicht fehlen. Wir legen Jedem das typisch australische pavlova nahe: ein fluffig-süßes Törtchen mit Zitronen- und Pistaziengeschmack sowie roten Beeren. Vor allem wer Baiser mag, wird es lieben. Auch das Maracujasorbet samt flüssigem Schokoküchlein ist eine tolle Empfehlung von "head of service" Franzi, der wir nur zu gerne folgen.

Generell ist das junge Personal extrem zuvorkommend und herzlich. Casual Dining eben. Dazu passt auch das entspannte, aber dennoch chice Interieur mit viel Naturmaterialien und angesagten Trockenblumen als Tisch-Deko.

Fast schon wie in New York fühlt es sich an, als wir mit Blick auf die Lichter der Münchner Skyline den Abend bei einem Espresso Matiki - der australischen Version eines Espresso Martini - ausklingen lassen. Tipp: Barchef Meron Engelberg bietet auf Wunsch auch auf die Gerichte abgestimmte alkoholfreie Drinks, oder solche mit ausgesuchten australischen und europäischen Spirituosen.

Das Fitzroy, übrigens benannt nach dem Künstlerviertel in Melbourne, ist nicht nur kulinarisch eine Bereicherung für München, sondern auch aufgrund seines Ambiente und der unglaublich tollen Lage über den Dächern Münchens ein Hochgenuss.

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