Dienstag bis Samstag 18-0 Uhr
Elsa Restaurant
Bräuhausstr. 8
80331 München-Altstadt
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Eine Karte mit eher deftig-herzhaften Spezialitäten aus dem alpinen Raum in einem schicken Fine Dining-Ambiente? Willkommen im Restaurant Elsa! Das deutsch-österreichische Küchen-Konzept wird von einem Koch aus der Sterne-Gastronomie gekonnt umgesetzt, während die entspannte Atmosphäre einen gewissen Wirtshaus-Charme ausstrahlt. Fazit: Hier wird gutes, bodenständiges Essen mit Gourmet-Anspruch serviert.
Die besten Dinge im Leben entstehen oft dann, wenn man eine Lücke findet, die noch nicht bedient ist. In der Tech-Sparte war das zum Beispiel Facebook, im Münchner Gastronomie-Bereich ist es das Lokal Elsa. Inhaber Lucas Kucz setzt auf authentische Gerichte aus Deutschland und Österreich, die wahlweise als Mehrgang-Menü an den Tisch kommen, in Kombination mit einem eleganten Interieur sowie herzlicher Atmosphäre.
Ende 2025 hat das Elsa gegenüber dem luxuriösen Mandarin Oriental Hotel im Herzen der Stadt eröffnet. "Leger soll es bei uns zugehen, wie bei Freunden im Wohnzimmer. Die meisten Mitarbeiter haben vorher in der Sterne-Gastronomie gearbeitet und wissen, wie man Gäste herzlich und kompetent empfängt, aber eben ohne steife Etikette", erklärt Lucas Kucz. Er selbst hat unter anderem im Bayerischen Hof und dem Chiemgauhof gearbeitet. Sein Co-Inhaber ist Koch Philipp Naase, der sein Können zuletzt im Zwei-Sterne-Restaurant Falco in Leipzig bewies.
Spätestens alle zwei Monate wird das Menü so gut wie neu aufgestellt, einzelne Gerichte wechseln zwischendurch. Gäste können aktuell à la carte bestellen oder sich für ein Fünf-Gänge-Menü „Chef’s Choice“ entscheiden.
Gerichte wie Kaspressknödel, Schweinebauch oder Cordon Bleu bewegen sich zwischen klassischer Produktküche und verfeinerter Wirtshauskulinarik. Ein Signature-Dish wie das Rindertatar etwa, wird nicht einfach nur gut gewürzt und schön präsentiert, sondern mit vier verschiedenen Cremes (von Kapern bis zu Sardelle) so aromatisiert, dass der Gang eine gewisse Tiefe bekommt. Weitere Highlights der Feelgood-Küche: Zander mit geschmolzenem Milchkalb und ein Wagyu Kaskreiner in einer Brioche mit Zwiebelmarmelade und Frisee.
Außerdem werden typische Fine Dining-Zutaten wie Austern mit Lokalkolorit serviert: Statt Zitrone und Vinaigrette gibt es als Topping Speck, Lauge und Grammeln. Solche Ideen ziehen sich durch die komplette Karte des Elsa, das Haute Cuisine und Hausmannskost gekonnt vereint.
Dass sich diese besondere kulinarische Dualität in der Stadt bereits herumgesprochen hat, zeigt die aktuelle Auslastung und steigende Nachfrage. Rund 70 Prozent der Gäste sind ortsansässig, der Rest Touristen aus den umliegenden Nobel-Hotels. Ein gutes Zeichen dafür, dass sich das Elsa nicht nur als Feinschmecker-Adresse etabliert, sondern auch als Restaurant für die Nachbarschaft positioniert.
Im Zuge dessen sind auch bald verlängerte Öffnungszeiten geplant: sonntags und werktags zum Lunch. Und wenn sich spontan eine Idee ergibt, wird sie umgesetzt – etwa als das Restaurant an Silvester kurzerhand nach dem Dinner zur Feierlocation umfunktioniert wurde, oder spontan ein Schnitzeltag stattfindet.
Eine faire Wasser-Flatrate von fünf Euro pro Person sowie eine umfangreiche Weinkarte mit vorwiegend Positionen aus Deutschland und Österreich machen das Elsa außerdem zu einer beliebten Anlaufstelle für einen Aperitivo oder Digestif.
Was man auf keinen Fall vergessen sollte: die hausgemachte Dampfnudel mit Blaubeeren und Mohn zu probieren! Auch hier zeigt das Küchenteam rund um Philipp Naase seine Expertise - und schließt die Lücke zwischen wohliger Sättigung und süßem Genuss.
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