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Rose GardenGesunde Gerichte von früh bis spät

Mittwoch, 01. November 2017
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Rosegarden Deli Torstraße
Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8-23 Uhr
Samstag + Sonntag 9-23 Uhr

Karte
Adresse Rose Garden
Alte Schönhauser Straße 61
10119 Berlin-Mitte
Anfahrt planen
Kontakt
+49 30 548 892 63
rosegarden.de

Die Königin der Blumen hat sich zurückgezogen – Winterpause in Berlins Rosengärten. Im Rose Garden aber blüht es weiter, seit einem Jahr, sieben Tage die Woche. Hinter dem blumigen Namen steckt ein Deli für Breakfast, Lunch und Dinner. Eine All-Day-Food-Location, wie es gerade der Zeitgeist mit sich bringt. Dieser kulinarische Garten aber hat exzellente Gärtner!

Von der verkehrsreichen Torstraße bis zur ruhigen, an den Schendelpark grenzenden Linienstraße zieht sich der Rose Garden. L-förmiger Grundriss, vorne Neu- hinten Altbau, der Übergang ist fließend. Es gibt Bowls, Sandwiches, Rolls, Salate, frisch gepresste Säfte.

Von den Bowls und Salaten finden sich am ovalen Bestelltresen "Schauobjekte". Aber keine Sorge, Bestellungen werden stets frisch zubereitet. "Gesundes, vollwertiges Essen, das lecker schmeckt" heißt das Konzept. "Schön anzuschauen" darf ergänzt werden.

Ganz weit vorne im Rose Garden: die Sandwiches! In langen Laiben gebackenes Vollkorn-Sauerteigbrot aus Frankreich oder alternativ glutenfreies deutsches Brot werden fingerdick abgeschnitten und ordentlich getoppt. Beim "Mexican Guacamole" beispielsweise mit Avocado, Romana-Salat, gepufftem Quinoa, Sprossen und Zartbitterschokolade-Raspeln.

Avocado Stulle im Deli Rosegarden in Mitte

Die Frühstücksbowls sind ein Power-Miteinander, beim "Crunchy Good Morning" aus hausgemachtem Granola, Banane, Nüssen, Rosenhonig und wahlweise Mandel-, Soja- oder Vollmilch. Beim mittäglichen "Winter Bliss"-Salat genügen sich gegrillter Kürbis, Rote Bete, Urkarotte und Topinambur selber, die grünen Blätter werden zur Nebensache.

Für die Bestellungen gibt einen Pager. Maximal zehn Minuten Wartezeit, heißt es, das funktioniert. Gewartet, gegessen und getrunken wird im Rose Garden in einer Art nordischer Kantine. Derzeit geben skandinavische Designer den Ton an, weil sie einen wunderbaren Grundsatz haben: Design muss gleichzeitig alltagstauglich und ästhetisch sein.

Der Schein des Zusammengewürfelten trügt. Alles dient einem kommunikativen, harmonischen Ganzen, dem man sich weder entziehen kann noch mag. Wer es eilig hat, findet am Counter im Eingangsbereich zudem Coffee-to-go aus Bohnen der Berliner Rösterei Andraschko sowie Croissants, Banana Bread oder andere süße Kleinigkeiten auf die Hand.

Auch einen kleinen Conceptstore mit Büchern, Salz und Ölen sowie dem hier eingesetzten Geschirr aus Kopenhagen gibt es im Rose Garden. Im Getränkekühlschrank steht, passender geht es kaum, Rosenwasser, eine hauseigene Kreation aus vor Ort gefiltertem Wasser, Damaszener-Rose und Stevia.

Abends wird das Deli zum Restaurant. Service statt Selfservice. Dem Herbst wird kulinarisch mit "Feel Warm" – Kürbisravioli mit Babyspinat, Röst-Wurzelgemüse und Parmesam-Soße oder mit "Lady in Red“  –Tomatenrisotto mit Ziegenkäse und Zitronen-Thymian, begegnet. Übrigens für zwei auch als Sharing Experience "Drei aus Fünf" Hauptgerichten.

Hinter der handwerklich gekonnten, lässigen Küchenkreativität steckt ein lange nicht mehr gesehener Bekannter, Küchenchef Danijel Kresovic. Der sorgt auch fürs Regionale. So werden die Kartoffeln, etwa für die "Stuffed Potato" mit Feta, getrockneten Tomaten, Babyspinat, Grünkohl und Pak Choi eigens in Brandenburg für den Rose Garden angebaut.

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