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Berliner Lieblingsortevon Kommunikator Michael Hetzinger

Sonntag, 15. Januar 2017
Michael Hetzingers Lieblingsorte in Berlin
Die Orte im Überblick
Karte (10)

Als Sohn eines Bäckers, der vom Feinschmecker gerade erst wieder unter Deutschlands beste Backstuben gewählt wurde, ist Michael Hetzinger bereits von Kindheit an mit einem natürlichen Verständnis für qualitativ hochwertige Nahrungsmittel aufgewachsen.

Und auch die Tatsache, dass der arbeitsreiche Alltag der Eltern, die Familie während der täglichen Mahlzeiten häufig in die umliegenden Restaurants von Schorndorf bei Stuttgart führte, erwies sich rückblickend als sehr prägend für den jungen Hetzinger.

Vom einfachen, aber guten Gasthof bis hin zur Sterneküche lernte er so schon früh die feinen Nuancen guter Küche kennen und lieben. Eine Liebe, der er treu geblieben ist, denn noch immer geht der heute 34jährige leidenschaftlich gerne und regelmäßig essen.

Wie nur wenige, hat der seit mittlerweile 13 Jahren in Berlin lebende Geschäftsführer der PR-Agentur Schröder+Schömbs PR daher auch einen Überblick über die hiesige Gastronomie. Einblicke, die er auch bei der Berlin Food Week, während derer er die komplette Kommunikation übernahm, weiter intensivierte und vertiefte.

2013 brachte er die von Alexander von Hessen und Sandro von Czapiewski initiierte Eventreihe in Kooperation dreier Agenturen mit auf den Weg. Zunächst mit einer "Food Night" in Altstralau, gefolgt von einem „Food Weekend“ im Kaufhaus Jahndorf und 2015 schließlich mit der ersten Berlin Food Week im Kraftwerk.

Vor allem aber aus privatem Interesse heraus, erkundet der "Foodie" die regelmäßigen Neuzugänge des kulinarischen Berlins. Nur an wenige Orte schafft er es dabei wiederholt und bezeichnet sie als echte Lieblingsorte. Was allerdings nicht bedeutet, dass er sich nicht auch von anderen Lokalitäten aufrichtig begeistert zeigt.

Doch Michael Hetzinger geht nicht nur gerne Essen, er kocht auch leidenschaftlich gerne. Vor allem für Freunde. Allerdings nur mit Muße und entsprechender Vorbereitung, weshalb er viel zu selten dazu komme, wie er meint. Neben italienischen Gerichten, bringe er dann vor allem feine "Hausmannskost" auf den Tisch.

Wo er für die eigenen Menüs einkaufen geht, verrät er uns in seinen nun folgenden Lieblingsorten. Das und manches mehr...

Noch ein Tipp. Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Frische Paradies. Wenn Michael Hetzinger Gäste erwartet, werden in der Filiale in Prenzlauer Berg stets sämtliche Zutaten erworben. Hier bekomme er alles was er brauche ohne vom Angebot erschlagen zu werden. Convinience Produkte gebe es hier so gut wie keine und vor allem Fleisch, Fisch und Gemüse gebe es stets in einer exzellenten und frischen Auswahl.

Volkspark am Weinberg. "Das ist mein Park", beginnt Hetzinger, während sein Hund Hertha mit wedelndem Schwanz zu mir aufblickt. Vor allem sie führe ihn gleich mehrmals am Tag hierher, lacht er. Doch er liege auch an seinem Weg zum Büro und vor allem während der Sommermonate verbringe er häufig seine Mittagpausen hier. "Eine grüne Oase!"

Lübars. Seit es Hertha gebe, sei er regelmäßig für einen ausgedehnten Spaziergang hier. Mit dem Auto ist man im Nullkommanix dort, betont er und die abwechslungsreiche Landschaft aus Wissen, Feldern und Sümpfen sei einfach wunderschön. Zu jeder Jahreszeit sei es großartig über die Stege und Wege inmitten von Pferden zu laufen. Klar, dass das auch Hertha gefällt.

Tulus Lotrek. Für ihn der Newcomer des Jahres 2016 und "einfach eine schöne Mischung" wie er meint. Kreativ ohne verkopft zu sein. Zugänglich ohne eine überfordernde Menge an Zutaten. Und immer eine runde Sache. Besonders spannend: der Signature Dish "Spiegelei Royal", bei dem genau genommen eine der wichtigsten Grundregeln der guten Küche – nämlich die, stets verschiedene Konsistenten zusammen zu bringen – missachtet würde und dennoch etwas sehr Geniales entstehe. Etwas so wunderbar Schlotziges habe er selten einmal gegessen. Ein großer Fan sei er aber auch vom Herz & Niere direkt um die Ecke!

Du Bonheur. Die Bäckerei und Backstube auf der Brunnenstraße sei schon seit langem fester Bestandteil seines Wochenend-Rituals. Wahlweise würden hier Brot und Croissants zum Frühstück oder etwas Süßes zum Kaffee am Nachmittag geholt. Besonders gut finde er die luftigen Brioche und die schlicht perfekten Maccarons.

Vom Einfachen das Gute. Auch hierher gehe es für ihn jedes Wochenende. Dann würden so klangvolle Köstlichkeiten wie Wildblumenkäse oder Duc de Bourgogne – ein herrlich buttriger Weichkäse aus dem Burgund nebst Heublumenschinken und einer tollen Butter aus dem Allgäu eingekauft. Während der Trüffelsaison könne er im Übrigen auch einem Kochschinken nicht wiederstehen, in dem ganze Trüffel und nicht nur vereinzelte Stückchen steckten.

Kino in der Kulturbrauerei. Er liebe es ins Kino zu gehen und dies sei sozusagen sein Local Dealer. Hier gebe es nicht nur die gängigen Blockbuster sondern immer auch mal einen Art-House Film oder eine Low Budget Produktion. Das Popcorn zum Film müsse immer halb süß und halb salzig sein.

Sonnenberg. Dieses außergewöhnlich schöne Geschäft für Hunde und Katzen in Charlottenburg steuere er regelmäßig für Hertha an. Neben Hundesnacks, habe er hier auch schon Leinen und Fressnäpfe von Cloud 7 erstanden. Ein Laden für den sich die Anfahrt aus Mitte lohne.

Cordobar. "Die geht einfach immer", konstatiert Hetzinger und ergänzt: "Hier bin ich wirklich sehr oft." Egal ob zum 10-Gänge Menü oder nur auf ein Glas Wein. Allerdings komme man an Lukas Küche kaum einmal vorbei, so zuverlässig gut sei die. Willi, dem "Chief Executive Wirt", wie der sich selbst bezeichne, bringe seine in Österreich lebende Mutter sogar immer etwas von gemeinsamen Freunden aus der Heimat mit, wenn sie nach Berlin kommt.

Facil. Sein liebstes Sternerestaurant! Hier gebe es keine riesen Show. Ganz unprätentiös würden die hervorragenden Gänge serviert, die immer ein Ereignis seien. Ganz nebenbei sitze man aber auch sehr schön. "Wie eine Oase in der Großstadt", schwärmt er von dem renommierten 2-Sterne-Restaurant am Potsdamer Platz.

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