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Le FaubourgDie Brasserie im Sofitel in Charlottenburg

Dienstag, 16. Mai 2017
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Le Faubourg Restaurant Sofitel Hotel Berlin Interieur
Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag
11.30-15 Uhr + 18-23.30 Uhr
Business Lunch
Montag bis Freitag 11.30-15 Uhr

Karte
Adresse Le Faubourg
Augsburger Straße 41
10789 Berlin-Charlottenburg
Anfahrt planen
Kontakt
+49 30 800 999 7000
lefaubourg.berlin

Wie bei jedem unserer Besuche im Le Faubourg in der Augsburger Straße in Charlottenburg, ziehen mich auch heute die bronzefarbenen Lampen an der Decke des gelungen gestalteten Restaurants in ihren Bann. Wie Kunstobjekte schweben sie über dem eleganten, von dunklen Tönen dominierten Interieur und kreieren mit ihrem Licht ein angenehm wohnliches Ambiente.

Unterschiedliche Tischformen sorgen für ein lockeres Raumgefühl und wir nehmen, wie so oft, Platz in einer der Sitzecken, in denen es sich wunderbar intim beisammensitzen lässt. Im nobel leuchtendenden Weinregal zur Küche hin finden sich überwiegend deutsche und französische Weine, die der Chef-Sommelier Mathias Brandweiner zusammengetragen hat.

Brandweiner, der nach einem Ausflug ins jüngst geschlossene Sternerestaurant Les Solists, wieder ins Le Faubourg zurückgekehrt ist, avancierte mittlerweile zum Maître und ist der perfekte Gastgeber. Mit Leib und Seele hat sich der 23jährige Österreicher aber auch weiterhin den Bränden und Weinen verschrieben und macht seinem Namen alle Ehre.

Le Faubourg Restaurant Sofitel Hotel Berlin Lampe
Le Faubourg Restaurant Sofitel Hotel Berlin Tisch
Restaurant Le Faubourg Sofitel Kohlrabi, Parmesan, Estragon, Pilze, Amaranth
Le Faubourg Sofitel Berlin Fisch
Le Faubourg Sofitel Berlin
Le Faubourg Sofitel Berlin Gericht
Le Faubourg Sofitel Berlin Kaviar
Restaurant Le Faubourg im Hotel Sofitel Kurfürstendamm-2

Chefkoch Felix Mielke, der seit Februar 2014 das Team des Le Faubourg leitet, ist der französischen Küche treu geblieben und kreiert aus regionalen und saisonalen Produkten alle drei Monate eine neue Karte. Diese macht Appetit mit diversen spannenden Vorspeisen zum Teilen und fünf Hauptgängen, jeweils klassisch und "nouveau" interpretiert.

Auf ein Gläschen Prickelndes vom Champagner-Wagen folgen dunkles Ciabatta und Bauernbrot mit Olivenöl oder gesalzener Butter sowie ein wunderbar zitronig-frisches Sellerie-Blumenkohl-Süppchen mit Rinds-Ravioli und Apfelsößchen als Küchengruß.

Vor der Kür erreichen uns in zwei Etappen vier feine Vorspeisen auf farbenfrohem Geschirr. "Cheviche vom Rind" mit fermentiertem Knoblauch, Wildkräutern, Portobello und gehobeltem Spargel, sowie eine fantastische "Makrele" mit krossem gepufftem Reis, Weizengras Granitée und kleinen Reispapierröllchen mit Apfel und Kohlrabi. Der Mix der Texturen, der Crunch vom Reis und die Schärfe von Wasabi sind einfach genial.

Aber auch die anderen zwei Vorspeisen sind durchaus stimmig und rund. Die "Jacobsmuschel" mit Sesam-Salz kommt auf einer hauchdünnen Tomaten-Gelee-Scheibe nebst Avocado, Topinambur Chip und selbigem Püree, der "Rote Beete Wels" mit Gurkenschaum, Rote Beete Algen und Buchweizen.

Während meine Begleitung zu ihrem recht mächtigen, aber wohlschmeckenden Hauptgang "Seeteufel" auf Spinatcreme mit Chicorée, Pilzen und Blutwurst-Wan Tan, ihren dritten hervorragenden Tropfen kredenzt bekommt, serviert mir Herr Brandweiner einen Saft von gelber Paprika, verfeinert mit etwas Zitrone und Agavendicksaft.

Der passt ganz ausgezeichnet zu meinem wunderbar krossen und sehr gelungenen "Zitronen-Hühnchen" nebst Römersalat, Spargelspitzen, Petersilienwurzel und himmlischer Zitronensoße, das begeistert verputzt wird und kaum noch Platz für das spektakuläre "Rote Beete Dessert" lässt.

Den Tee zu einem perfekten Maccaron mit Mohn und schwarzem Sesam, sowie einem Törtchen mit Tonkabohne und Schokolade vom Petit Four-Wagen, hat Brandweiner aus Österreich mitgebracht. Ebenso wie den Honig, den er obendrein selbst geschleudert hat. Selig lehnen wir in den Polstern und lassen Käse- und Digestiv-Wagen an uns vorbeiziehen. – Gut war’s wieder!

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