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Feed the Pony Feine Küche in stilvollem Irish Pub Ambiente

Dienstag, 13. Oktober 2026
Advertorial
Feed the Pony ©Sarah Schlopsnies-4
Karte

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Sonntag 18-22 Uhr

Adresse

Feed the Pony
Schillerpromenade 37
12049 Berlin-Kreuzberg
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Kontakt

...
...feedthepony.de

Das Restaurant Feed the Pony am Herfurthplatz in Neukölln serviert New Nordic Cuisine mit neu interpretierten deutschen, irischen und dänischen Klassikern. Neben ausgewählten À-la-carte-Gerichten gibt es ein wechselndes 5-Gang-Menü, für dessen Fleischgänge es immer auch eine vegetarische Alternative gibt. Der Fokus liegt stark auf Saisonalität, Regionalität und oft sogar selbst gesammelten Zutaten. Begleitet wird das Essen von einer exklusiven Auswahl an Low-Intervention- und Naturweinen, irischem Whiskey und Craftbeer.

Warm scheint das Licht durch die Fenster des Restaurants und lockt uns an einem regnerischen Herbstabend hinein. Drinnen ist es exakt so gemütlich, wie es von außen scheint. Zahllose Bilder, Weinflaschen und andere Trouvaillen, Kerzen auf den Tischen und der herrliche Duft aus der Küche hinter dem Tresen sorgen für ein wohliges Gefühl. Das Inhaberpaar Hannah Cooper-Borchardt am Herd und der irische Gastgeber Martin Cooper haben hier einen urigen Ort geschaffen, der nicht zufällig an einen irischen Pub erinnert.

Feed the Pony ©Sarah Schlopsnies
Feed the Pony ©Sarah Schlopsnies-5
Feed the Pony ©Sarah Schlopsnies-3
Feed the Pony ©Nadine Schönfeld-4
Feed the Pony Berlin-02
Feed the Pony Berlin-01

Hannah Cooper-Borchardt lernte unter Kolja Kleeberg im Sternerestaurant VAU, kochte anschließend in Kopenhagener Top-Restaurants wie dem Noma oder Kadeau und kehrte später nach Berlin zurück, wo sie zuletzt im Lamazère agierte. Ihr Mann Martin Cooper stammt aus Belfast und blickt ebenfalls auf Stationen in internationalen Spitzenhäusern zurück, darunter jene von Gordon Ramsay, das Wild Honey oder das hochdekorierte Restaurant Aimsir in Irland.

2020 starteten beide zunächst mit Caterings und Pop-up-Abenden, bevor sie im September 2023 das Feed the Pony eröffneten, das schnell Aufmerksamkeit erregte und der Küche just eine Nominierung als „Aufsteiger des Jahres 2026“ bei den Berliner Meisterköchen einbrachte. Grund genug, endlich einmal wieder vorbeizuschauen, nachdem sich bereits meine Kollegin vor drei Jahren begeistert zeigte.

Dass es hier so angenehm ungezwungen zugeht, liegt nicht zuletzt an Martin Cooper, der mit seiner offenen Art den Geist irischer Pub-Kultur wunderbar lebendig werden lässt. Er serviert zunächst ein Glas "Fou du Roy" 2023, einen eleganten Schaumwein aus Chardonnay sowie einen „N.A. Spritz“ aus Vene Zero – einem alkoholfreien Pendant zum Veneziano – und Nou, einer spannenden alkoholfreien Alternative zu Sekt. Geschmackvolles Detail: eine gefrorene grüne Stachelbeere!

Dazu gibt es Brezel-Kräcker mit einer aromatischen Hefeemulsion zum Dippen. Es folgen großartige, mit geräuchertem Saibling gefüllte gelbe, gehäutete Mini-Paprika sowie eine fantastische Tomaten-Consommé mit gewickelten, kross gebratenen Buchweizenflädle nebst gewürfelten Ochsenherz- und getrockneten Tomaten, geröstetem Buchweizen und frischem Estragon.

Das Zweierlei vom Kürbis – als Püree und roh mariniert – wird mit Sanddornbeeren, gerösteten Kürbiskernen und Feigenblatt-Öl zu einem weiteren Highlight, bevor die Hauptgänge serviert werden: Schlutzkrapfen aus Dinkelmehl mit Pfifferlingen, gegrilltem Mais und Blaubeeren – ein wundervoll erdiger Gang! – sowie Hirschrücken mit buttrig gebratenem Lauch und üppig cremiger Soße.

Zu Letzterem gibt es einen kleinen ganzen Kopfsalat mit Bärlauch, roten Johannisbeeren und einem hervorragenden Dressing aus den äußeren Blättern des Salats. Dazu kredenzt Martin Cooper einen „Cul Sec Rouge en Voiture 2025“, einen alkoholfreien Wein-Proxy, der dank fermentierter Roter Rübe, Aronia, Hibiskus, Kakaoauszug und Eiche eine fantastische Tiefe erhält.

Mit großer Begeisterung machen wir uns zu guter Letzt über das Dessert her: ein zunächst gebackenes und anschließend gefrorenes Parfait aus Topfen, das vor dem Servieren mit brauner Butter und Achill Island Sea Salt getoppt wird. Dazu gibt es ein säuerliches Mirabellen Kompott und Wacholdernadel-Öl. – Unglaublich gut!

Hannah Cooper-Borchardt kocht ebenso leidenschaftlich wie köstlich. Man schmeckt die hohe Qualität der verarbeiteten Produkte und die Freude beim Kreieren der Gerichte. Martin Cooper gibt dem Besuch einen wundervoll irischen Spirit, der einen direkt auf die Insel versetzt. Das Feed the Pony ist ein ganz eigenständiges Erlebnis aus sehr feinen Gerichten, einer hervorragenden Auswahl an Getränken und einem für Berlin vielleicht einzigartigen Charme. Definitely worth a visit!

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