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Art Week BerlinVier Tage im Kunstrausch

Dienstag, 26. September 2017
Logo Art Week Berlin

Die Berlin Art Week ist ein Höhepunkt für zeitgenössische Kunst in Berlin. Ein Art-Event der Extraklasse, der auch international Beachtung findet. Bereits zum siebten Mal lädt die Berliner Kunstszene vom 26. bis 30. September wieder zu Ausstellungseröffnungen und zahlreichen Sonderveranstaltungen ein.

In dieser Zeit finden nicht nur die Messen Art Berlin und Positions Art Fair statt, auch Museen, Projekträume, Privatsammlungen und Galerien präsentieren ihre Highlights zeitgenössischer Kunst. Um ein wenig Orientierung zu geben, verraten wir Ihnen, welche Messen und Events Sie während der Berlin Art Week 2018 keinesfalls verpassen sollten.

Art Berlin. Erstmalig findet die Art Berlin in zwei Hangars des stillgelegten Flughafen Tempelhof statt. Rund 120 Galerien aus 21 Ländern bieten der internationalen Kunstwelt einen umfassenden Überblick zeitgenössischer Positionen bis hin zu Werken der klassischen Moderne. Dieses Jahr stellen in der Sektion "Galleries" mehr als 90 Galerien Highlights ihres Programms vor. Der neue Bereich "Special Projects" ist 28 Einzelpräsentationen und kuratierten Projekten vorbehalten, die den Galerien die Möglichkeiten bieten, Künstler umfassender vorzustellen oder thematisch gegenüber zustellen.

Art Berlin / 27. bis 30. September 2018
Flughafen Tempelhof / Tempelhofer Damm 45 / 12101 Berlin
28. und 29. September 11 bis 19 Uhr, 30.September 11-18 Uhr

Positions Art Fair. Flankierend zur Art Berlin vergrößert sich in diesem Jahr auch die fünfte Positions Art Fair. Die internationale Kunstszene lebt vom Entdecken und Wiederentdecken qualitativer Kunst und dem damit verbundenen angeregten Diskurs. Gut 74 ausgewählte Galerien sind mit ihren prägnantesten künstlerischen Positionen der zeitgenössischen und modernen Kunst vertreten. Statt üblicher Kategorisierungen sollen hier neue Perspektiven eröffnet werden. Als Schauplatz dient der Hangar 4 des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Hier wird der Kunst eine Präsentationsfläche geboten und das nicht nur in klassischen Messekojen und kuratierten Ausstellungen, sondern auch in Sonderpräsentationen erfolgreicher Kreativpreisträger.

Positions Art Fair / 27. bis 30. September 2018
Flughafen Tempelhof / Tempelhofer Damm 45 / 12101 Berlin
28. und 29. September 11 bis 19 Uhr, 30.September 11-18 Uhr

Berlin Masters. Bei den Teilnehmern der Berlin Masters, welches alljährlich während der Art Week stattfinden, handelt es sich ausschließlich um in Berlin lebende und arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die maximal 30 Jahre alt sind. Die gezeigten Kunstrichtungen der Ausstellung auf dem Atelier - und Kunst Areal in der Weißenseer Lehderstraße, welches durch Ngorongoro II für Furore sorgte, reichen von Malerei über Skulptur bis hin zu Fotografie.

Berlin Masters / 24. September bis 7.Oktober 2018
Kunstraum / Lehderstraße 35 / 13086 Berlin
Täglich 10 bis 18 Uhr

Akademie der Künste. Die Akademie der Künste bringt etwas ans Licht, das bisher im Verborgenen lag. Das Kulturinstitut am Pariser Platz macht erstmals ihr Kellergewölbe zugänglich und eröffnet damit zeitweise nach langer Restaurierung eine faszinierende Unterwelt. Ende der 1950er-Jahre, bevor der Mauerbau begann, konnten sich Maler wie Manfred Böttcher, Harald Metzkes oder Horst Zickebein an den Wänden des Kellers austoben. Die Zeichnungen sind Zeugnisse einer jungen Opposition der Ostberliner Malerei. Den Künstlern ging es um einen anderen, als den von Staatsseite geforderten, Realismus und so wurden ihre "Schwarzen Bilder" von der offiziellen Kunstkritik als unzeitgemäß, dekadent und formalistisch diffamiert.

Bilderkeller / 28.-30. September 2018
Akademie der Künste / Pariser Platz 4 / 10117 Berlin
10 – 19 Uhr / Führungen stündlich

Palais Populaire. Bis vor kurzem residierte die Deutsche Bank Kunsthalle an der Ecke Charlottenstraße und Unter den Linden in Mitte. Pünktlich zur Art Week zieht sie nun mit neuem Konzept unter dem Namen Palais Populaire ins frisch renovierte Kronprinzessinnenpalais. Die Eröffnungsausstellung "The World on Paper" präsentiert über 300 Zeichungen der Zeit nach 1948 aus der Sammlung der Deutschen Bank, die auf diesem Gebiet Herausragendes zu zeigen hat.

The World on Paper / 27. September bis 7.Januar 2019
Palais Populaire / Unter den Linden 5 / 10117 Berlin
Mittwoch bis Montag 10-19 Uhr

Gropius Bau. Lee Bul, eine der bedeutendsten koreanischen Künstlerinnen ihrer Generation, zeigt im Gropius Bau ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die umfassende Werkschau ist die erste von Stephanie Rosenthal kuratierte Ausstellung als neue Direktorin des Gropius Bau. Lee Buls vielfältiges Schaffen zwischen Performance- und Installationskunst erforscht Träume, Ideale und Utopien, die von futuristischen Theorien und Science-Fiction, Bioengineering und visionärer Architektur beeinflusst sind. "Crash" ist eine Ausstellung, die uns als Erlebnisparcours in ihren Bann zieht und mit experimentellen Ausstellungsstücken begeistert.

Lee Bul / 29. September 2018 bis 13. Januar 2019
Gropius Bau / Niederkirchnerstraße 7 / 10963 Berlin
Mittwoch bis Montag 10-19 Uhr

EMOP Berlin. Zwischen dem 28. September und dem 31. Oktober findet bereits zum 8. Mal der EMOP Berlin – European Month of Photography statt. Die EMOP Opening Days, die in Zusammenarbeit mit der C/O-Foundation präsentiert werden, sind eines der Highlights der diesjährigen Art Week. Seit 2004 stellt Deutschlands größtes Fotofestival alle zwei Jahre die ganze Bandbreite historischer und zeitgenössischer Fotografie in Berlin vor. Museen, Kulturinstitutionen, Galerien, Projekträume, Botschaften und Fotoschulen in Berlin und Potsdam präsentieren zahlreiche Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen, ausgewählt von einer Fachjury. Die Formate reichen von Ausstellungen im Außenraum und großen Museumspräsentationen bis zu Einzel- und Gruppenpräsentationen in Galerien und Projekträumen.

EMOP Berlin / 28.September bis 31.Oktober 2018
verschiedene Standorte

Urban Nation.  Lebendig zeichnet die Ausstellung "Un-derstand. The Power of art as a social architect" die Entstehungsgeschichte einer Kunstströmung nach, die zu einer der erfolgreichsten der Gegenwart zählt. Aus einer Subkultur entstanden, ist urbane Kunst aus dem Stadtbild sämtlicher Metropolen nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig ist sie im Kunstmarkt angekommen, erzielt in Galerien Höchstpreise. Aber was fasziniert so an urbaner Kunst? Die Ausstellung spürt diesen Fragen nach. Einblicke in die Produktionsprozesse zeigen nicht nur die Exponate aus der Sammlung des Museums, sondern auch die dort ebenfalls neu eröffneten, weltweit einzigartigen Künstlerresidenzen. Von einer Jury ausgewählt, leben und arbeiten KünstlerInnen für drei bis sechs Monate in den Residenzen. Im Rahmen der Eröffnung anläßlich der Art Week werden sie in begehbare Installationen verwandelt.

Un-derstand. / 27. September bis 30. September 2019
Urban Nation / Bülowstraße 7 / 10783 Berlin
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Führungen Künstlerresisdenzen Art Week
Freitag bis Sonntag ab 14 Uhr zur jeweils vollen Stunde / Anmeldung ab 13 Uhr

Hamburger Bahnhof. Agnieszka Polska ist die Preisträgerin des 9. Preises der Nationalgalerie für Junge Kunst.In der eigens für diese Ausstellung entstandenen Mehrkanal-Videoinstallation "The Demon’s Brain" befasst sich Agnieszka Polska mit der ethischen Frage, wie der Einzelne angesichts einer überfordernden Gegenwart gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann. In der Installation erzählt Polska in einer Mischung aus Realfilm und Animation die fiktive Geschichte des reitenden Boten der Schriftstücke. 

Agnieszka Polska / 27.September 2018 bis 03. März 2018
Hamburger Bahnhof / Invalidenstraße 50 / 10557 Berlin
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

Weitere spannende Empfehlungen rund um die Berlin Art Week haben wir auch in unseren aktuellen Ausstellungsempfehlungen >>

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