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Mittwoch, 14. November 2018
Henri-Edmond Cross Der Strand von Saint-Clair 1896 Privatsammlung

Hinweis

Hier finden Sie Berlins wichtigste Kunstmuseen >>>

So vielfältig Berlins Kunstszene ist, so umfassend ist auch die Kunst in den Berliner Galerien und Museen. Egal, ob klassische Moderne, zeitgenössische Kunst oder Antike, die Auswahl ist grenzenlos. So kann die Wahl für einen Galerie- oder Museumbesuch durchaus schwerfallen. Daher braucht es manchmal einfach eine persönliche Empfehlung, um Neues zu entdecken oder bekannte Pfade zu verlassen. Allwöchentlich gehen wir deshalb für Sie auf die Suche nach den inspirierendsten Ausstellungen in Berlin.

Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Museum Barberini. Aus dem Impressionismus entwickelte sich in den 1880er Jahren eine Malerei, bei der leuchtende Farbe in kurzen Pinselstrichen nebeneinandergesetzt wurde. Auch Henri-Edmond Cross zerlegte die Wirklichkeit in einzelne Farbinformationen. Er entdeckte die Côte d’Azur als Inspiration für seine Malerei. In Zusammenarbeit mit dem Musée des Impressionnismes Giverny zeigt das Museum Barberini mit über einhundert ausgestellten Werken die erste Retrospektive eines der bedeutendsten Neoimpressionisten in Deutschland. Dabei vergegenwärtigt die Ausstellung seine Rolle als einer der großen Pioniere der modernen Malerei. 

Henri-Edmond Cross / 17.November 2018 bis 17.Februar 2019
Museum Barberini / Alter Markt / 14467 Potsdam
Mittwoch bis Montag 10-19 Uhr

Studiogalerie im Haus am Lützowplatz. Set in scene ist eine Ausstellung mit neuen Arbeiten der Künstler Jack Burton, Hannah Sophie und Przemek Pyszczek. Alle drei entwickeln ihre Arbeiten ausgehend von der Malerei. Doch eine Malerei endet nicht an ihren vier Ecken. Sie beginnt auf der Leinwand und setzt ihre Präsenz über die Wand bis in den Raum fort. Natürlich sieht man immer mehr als nur ein Bild, unsere Wahrnehmung ist ausgerichtet auf den Rahmen, auf die Wand, auf die Umgebung - auf die Mehrschichtigkeit der Situation. Die drei Künstler spielen in dieser Ausstellung mit dem Wissen darum und lassen ihren malerischen Arbeiten von vornherein freien Raum.

Set in scene / 16. November 2018 bis 20. Januar 2019
Studiogalerie im Haus am Lützowplatz / Lützowplatz 9 / 10785 Berlin
Dienstag bis Sonntag
11-18 Uhr

Pergamonmuseum. Das Panorama. Die neue temporäre Ausstellungshalle des Pergamon Museums präsentiert Meisterwerke der antiken Metropole Pergamon mit einem 360°-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi. Für die vom Studio asisi gestaltete Ausstellung mit etwa 80 der wichtigsten Werke der Antikensammlung aus Pergamon, wurden aufwändige Restaurierungen der Originale durchgeführt. Diese regen zusammen mit verschiedenen Installationen und neu geschaffenen Zeichungen von Yadedar Asisi zu künstlerische Interpretationen und besserem Verständnis der Skulpturen, der Architektur und der Stadtanlage Pergamons an.

Meisterwerke der antiken Metropole Pergamon und 360°-Panorama von Yadegar Asisi  "Pergamonmuseum. Das Panorama" gegenüber dem Bode-Museum / 10117 Berlin
ab 17. November 2018 / Montag bis Sonntag 10-18 Uhr

KanyaKage. In seinen ausgestellten Werken fährt Ralf Ziervogel mit schwarzer Gouache an allen Fingerkuppen über das Papier, ein Gestus, den man von Kindern kennt, die mit Fingerfarben malen. Nur, dass Ziervogel sich nicht reiner, spontaner Lust am Machen überlässt. Sondern seine Finger wiederholen auf dem Papier exakt die Bewegungen, die sie auch beim Bedienen von iPad oder iPhone ausführen. Die Worte und Sätze in Großbuchstaben, kaum lesbarer Schrift, welche die schwarzen Fingerspuren begleiten, sind eine Art Protokoll unserer Wünsche und Begierden, die wir jeden Tag den elektronischen Geräten anvertrauen. Sehr sehenswert.

Ralf Ziervogel / 15.November bis 2. Dezember 2018
KanyaKage / Eisenbahnstraße 10 / 10997 Berlin
Täglich 15-19 Uhr

Wentrup Gallery. Seit Beginn seiner Karriere nutzt Karl Haendel das Zeichnen, um Verbindungen zwischen scheinbar unterschiedlichen Knoten kultureller Daten zu finden. Dabei  macht er auf die Überschneidungen zwischen sozialem, politischem und persönlichem Interesse aufmerksam. Durch formale Manipulation und Umpackung bereits vorhandener Bilder untersucht Haendel, wie unsere Kultur Bilder verwendet, um Meinungen, Werte und Überzeugungen zu erzeugen, und wie die Bilder, die wir erzeugen, diese Rahmenwerke umformen.

Karl Haendel / 16. November bis 22. Dezember 2018
Wentrup Gallery / Tempelhofer Ufer 2 / 10965 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Gnyp Gallery. Für Otto Ford wurde zunehmend offensichtlich, dass in der zeitgenössischen Malerei längst nichts Neues mehr geschieht. In aktuellen Werken beobachtete er nur Wiederholungen von Malstilen und die Wiederkehr zu Ästhetiken und Techniken der Vergangenheit. Doch motiviert durch seine anhaltende Faszination für die Malerei und ihre Bildsprache, begann er, Studien über das Wesen der Bilder allgemein anzustellen. Und stellte sich die Frage: Sind seine eigenen Bilder eigentlich Malerei?

Otto Ford / 26. Oktober bis 30. Dezember 2018
Gnyp Gallery / Hardenbergstraße 9 / 10623 Berlin
Dienstag bis Samstag 13-18 Uhr

DAM Gallery. In der Ausstellung "Inner Telescope" ergründet Eduardo Kac in Videos, Fotografien, Zeichungen und Textilarbeiten die linguistisch codierte Darstellung des Selbst gegenüber der gegenständlichen Darstellung, wie auch die Verortung des Selbst im Kontext der jeweiligen Umwelt. Die titelgebende Videoarbeit positioniert ein schlichtes Papierobjekt innerhalb eines technischen Kontrukts in der Unendlichkeit des Weltalls – eine Repräsentation des Selbst als ein vergängliches und zerbrechliches Element der allumfassenden Natur, organisch beschaffen und kreativ geschaffen in einem Umfeld hochkomplexer Technologien. 

Eudardo Kac / 9. November bis 30.Deezember 2018
DAM Gallery / Seydelstraße 30 / 10117 Berlin
Mittwoch bis Freitag 13-18 Uhr, Samstag 12-16 Uhr

Galerie Max Hetzler. Seit den späten 1970er Jahren gilt Charles Gaines als wichtiger Vertreter der amerikanischen Konzeptkunst. In seinen Zeichnungen, Arbeiten auf Papier und Fotografien untersucht er wie ästhetische Erfahrungen, Politik und Sprache von regelbasierten Prozessen und Systemen konstruiert werden. Seine vielschichtige und oft serielle Praxis, die sowohl Bilder, Texte und Raster einbindet, untersucht klassische Bildstrukturen und hinterfragt wiederkehrende Darstellungsformen.

Charles Gaines / 9. November bis 22. Dezember 2018
Galerie Max Hetzler / Bleibtreustraße 45 / 10623 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Galerie Kuchling. Eine grundlegende Faszination für das Medium der Fotografie und die damit einhergehende sorgsame und oft langwierige Arbeitsweise verbindet Mette Juul undRasmus Søndergaard Johannsen. Ihre Arbeiten sind Destillate eines bestimmten Ortes und einer bestimmten Zeit, die in einem Prozess von anfänglicher Kontrolle bis zum letztlichen Loslassen und dem Zulassen von Zufälligkeiten entstehen. Der Ausstellungstitel "Fixations"verweist so einerseits auf den Prozess des fotografischen Fixierens, das finale Festhalten eines Augenblickes oder eine Zeitspanne auf dem Fotopapier beziehungsweise Material.

Mette Juul &Rasmus Søndergaard Johannsen / 9. November bis 11. Januar 2019
Galerie Kuchling / Karl-Marx-Allee 123 / 10243 Berlin
Dienstag bis Freitag 14-19 Uhr, Samstag 13-18 Uhr

Esther Schipper. Martin Boyce hat den Galerieraum subtil verändert, indem er ein System von Leisten geschaffen hat, die die Wände bedecken und deren Oberfläche in skulpturale Einstellungen und formale Rahmen für seine Skulpturen verwandeln. Er präsentiert die neuen Werke seiner Serie mit bemalten Paneelen aus perforiertem Stahl, großformatigen Bildschirmen und Werken aus seiner Serie von Jesmonite-Tafeln. Boyce setzt so seine Hybridisierung unterschiedlicher Traditionen aus Kunst, Architektur, Design und Urbanismus fort.

Martin Boyce / 26. Oktober bis 1. Dezember 2018
Esther Schipper / Potsdamer Straße 81E / 10785 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Kunstsaele Berlin. Die Kunstsaele Berlin zeigen die Gruppenausstellung "Abenteuer Freundschaft". Sie widmet sich, dem Titel gemäß, einem abenteuerlichen Zusammenhang: der gewagten, vermutlich ethischen, vielleicht ästhetischen Erfahrung der Freundschaft. Die Ausstellung präsentiert Werke aus den Beständen der Sammlung Bergmeier in Kombination mit ausgeliehenen und eigens für die Präsentation hergestellten Arbeiten. Versammelt werden gut 20 Werke vielfältiger Zeiträume und Medien – von druckgrafischen Serien bis zu Installationen, von den 1960er Jahren bis heute.

Abenteuer Freundschaft / 22. September bis 17.November 2018
Kunstsaele Berlin / Bülowstraße 90 / 10783 Berlin
Mittwoch bis Freitag 11-18 Uhr

Liebermann Villa. 1938 fand in London die Ausstellung "Twentieth Century German Art" statt. Nicht nur die bis heute größte Ausstellung deutscher Moderne in England, sondern auch die größte internationale Antwort auf die Münchner Ausstellung "Entartete Kunst". Sie war zudem eines der bemerkenswertesten Projekte, mit denen sich deutsche Emigranten und die verfemten Künstler selbst zu Wort meldeten. Auch der Maler Max Liebermann war in der Londoner Ausstellung mit mindestens 22 ausgestellten Werken vertreten. Die aktuelle Ausstellung "1938. Mit Kandinsky, Liebermann und Nolde gegen Hitler" rekonstruiert nun die Liebermann Villa die Londoner Kunstausstellung aus dem Jahr 1938 mit einer großen Auswahl an Original-Exponaten. 

 1938  / 7. Oktober 2018 bis 14. Januar 2019
Liebermann Villa /
Colomierstraße 3 / 14109 Berlin
Mittwoch bis Montag 11-17 Uhr

Urban Spree Galerie. In seinen jungen Jahren erschloss sich Hendrik Czakainski den städtischen Raum weitläufig mit seinem Skateboard. Später dann erkannte er bei seinen Reisen durch die Kontinente, mit welcher Geschwindigkeit weltweit die Dimensionen menschlicher Siedlungen anwachsen.
Nun vermitteln die Wandskulpturen des Künstlers einen ergreifenden Eindruck davon, wie diese schicksalhaften Phänomene in eine eigene, geradezu poetische, Formensprache übersetzt werden können.

Hendrik Czakainski / 26. Oktober bis 24. November 2018
Urban Spree Galerie / Revaler Straße 99 / 10245 Berlin
Dienstag bis Samstag 12-18.30 Uhr

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