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Kunst in Museen

Aktuelle Ausstellungen Unsere Kunst Highlights

Dienstag, 15. Januar 2019
König Gallery Helene Marten

Hinweis

Hier finden Sie Berlins wichtigste Kunstmuseen >>>

So vielfältig Berlins Kunstszene ist, so umfassend ist auch die Kunst in den Berliner Galerien und Museen. Egal, ob klassische Moderne, zeitgenössische Kunst oder Antike, die Auswahl ist grenzenlos. So kann die Wahl für einen Galerie- oder Museumbesuch durchaus schwerfallen. Daher braucht es manchmal einfach eine persönliche Empfehlung, um Neues zu entdecken oder bekannte Pfade zu verlassen. Allwöchentlich gehen wir deshalb für Sie auf die Suche nach den inspirierendsten Ausstellungen in Berlin.

Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

König Galerie. Helen Marten verbindet in ihren Arbeiten Elemente der Bildhauerei, der Malerei und des Schreibens und schafft so ein Werk, das an Fragen der Stabilität der materiellen Welt sowie unseres Platzes in dieser rührt. Mit Anspielungen auf die Sprache, ihr Systeme und Intentionalitäten imaginiert ihr medienübergreifendes Werk einen wundersamen Unterbau unter dem Furnier unseres habituellen Lebens. Die eigentümliche Nebeneinanderstellung von Material lenkt die Aufmerksamkeit so auf Dinge, die nicht notwendigerweise über eine klar definierte physische Form in der Welt verfügen. Gemeint sind bestimmte Begriffe wie Arbeit oder die Frage nach der emotionalen Kapazität von Farbe.

Helen Marten / 12. Januar bis 24. Februar 2019
König Galerie / Alexandrinenstraße 111 / 10969 Berlin
Dienstag bis Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 12-18 Uhr

Crone. Mit dem Begriff "Clinamen" beschrieb der römische Dichter Lukrez die Ursache für das Entstehen des Neuen an sich, und zwar sowohl in physikalisch-materieller als auch in geistig-philosophischer Hinsicht. Auch in den Bildern von Emmanuel Bornstein findet sich die Vorstellung einer Welt, die zwar auf den ersten Blick kohärent und ganzheitlich zu sein scheint, in Wahrheit aber nur aus Fetzen, Teilchen und Fragmenten gebildet ist. Auch bei ihm geht es häufig um das Fallen, Zerfallen und Bersten vermeintlich fester Strukturen, um das ständige Erodieren oder Implodieren von Machtgefügen und Ordnungssystemen, im Kleinen wie im Großen, im Privaten wie in der Gesellschaft.

Emmanuel Borstein / 18. Januar bis 2.März 2019
Crone Berlin / Fasanenstraße 29 / 10719 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Janinebeangallery. In den Fotografien Dominik Butzmanns ist die körperliche Präsenz der Porträtierten, ihre physische Haltung von großer Bedeutung und das ist nicht zufällig so. Neben einer gezielten und überlegten Lichtführung ist es gerade diese Position der Personen im Raum, die er gestaltet. Dabei geht er nicht zu offensiv vor, er lässt den Menschen im Grunde erst einmal viel Raum, lässt den Dingen ihren Lauf. Butzmann versucht ruhig und bedacht, eine Atmosphäre von Vertrauen entstehen zu lassen. Da ist Emmanuel Macron, der für einen winzigen Moment für die Kamera da ist, diesen winzigen Moment aber dazu nutzt, im Spiegel des UV-Filters auf dem Objektiv seine Krawatte zu richten.

Dominik Butzmann / 18. Januar bis 16.Februar 2019
Janinebeangallery / Torstraße 154 / 10115 Berlin
Dienstag bis Samstag 12-18 Uhr

Loock Gallery. Miwa Ogasawaras Ausstellung zeigt zwischen 2009 und 2017 entstandene Malereien der Künstlerin. Ihre Bilder, die aus Schichten von gedeckten Farben entstehen, stellen Alltagsgegenstände und Situationen, architektonische Räume und Umgebungen dar. Ihre Sujets, die von Glaskugeln und Leuchtstofflampen bis hin zu Menschen auf Bahnsteigen und Wolken am Himmel reichen, sind dem Betrachter bekannt. Die verschwommenen, manchmal traumartigen Darstellungen lassen ganz unterschiedliche Interpretationen zu.  Die Vieldeutigkeit von Ogasawaras Malerei leitet sich vom Interesse der Künstlerin ab, unsere Aufmerksamkeit auf Momente und Dinge zu lenken, die wir nicht immer erkennen oder ganz verstehen können.

Miwa Ogasawara / 18. Januar bis 9. März 2019
Loock Gallery / Potsdamer Straße 63 / 10785 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Galerie Born. Beim Betrachten der Gemälde John Noel Smiths folgt das Auge der Linie, bis der Blick abgelenkt wird. Es ist diese Linie, die dem Gemälde Struktur verleiht und zugleich als eine Art Gerüst dient, das dann wieder abgebaut wird, wenn Textur und Ton, Tiefe und Farbe in den Vordergrund treten. Oft ist diese Demontage jedoch nichts als Illusion, denn im Prozess des Betrachtens erlangt das vom Künstler geschaffene Liniensystem eine seltsame Dominanz: So gleichen die Bilder einem Gebäude, bei dem die Zeichen der Konstruktion als integraler Bestandteil des Gebäudes erhalten bleiben.

John Noel Smith / 18. Januar bis 2. März 2019
Galerie Born / Potsdamer Straße 58 / 10785 Berlin
Dienstag bis Samstag 12-18 Uhr

Eigen+Art. Melora Kuhn präsentiert ihre erste Skulpturenausstellung. Mit "Odes to Relics" lenkt Kuhn unsere Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand der Verehrung, der in Geschichtsbüchern und Enzyklopädien keine Erwähnung findet: den weiblichen Kopf und Geist. Mit ihrer aktuellen Arbeit setzt Kuhn ihre Neubetrachtung geschichtlicher Themen fort. Sie nutzt Techniken wie Brüche, Überlagerungen und Ausbesserungen, um psychologische Zustände aufzuzeigen, und lenkt die Aufmerksamkeit auf die in vorherrschenden Narrativen unsichtbaren Gestalten. Kuhns Ausstellung "Odes to Relics" ist eine Überlebensgeschichte, ein Lobpreis der Schönheit und Stärke, die dem Körper und Geist der Frau innewohnen, und eine Huldigung ihrer Beharrlichkeit.

Melora Kuhn / 17. Januar bis 16. Februar 2019
Eigen+Art / Augsutsraße 26 / 10117 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Rockelmann & Partner. Die Zwei-Personen-Ausstellung ist eine Gemeinschaftsausstellung mit Werken von Ben Peterson und Kristiane Kegelmann. Beide Künstler setzen sich mit den Auswirkungen ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander, indem sie Kunstwerke schaffen, die die inhärenten Spannungen des Alltags ironisch in Frage stellen. Um die visuellen Themen und Interessen der einzelnen Künstler widerzuspiegeln, haben Kegelmann und Peterson eine Sonderausgabe von kleinen Arbeiten für die Ausstellung produziert. Diese kleinen Skulpturen, die den eingeladenen Gästen zur Verfügung stehen, ermöglichen es den Sammlern, sich in der Ausstellung zu positionieren. Indem sie die taktile Dauerhaftigkeit von Metallen gegenüber ephemeren wie Lavendelblumen in der Kegelmann-Edition erleben oder eine goldene Asshole Bolo-tie von Peterson wählen.

Kristiane Kegelmann & Ben Petreson / 16. Januar bis 16. März 2019
Rockelmann & Partners / Schönleinstraße 5 / 10967 Berlin 
Donnerstag bis Samstag 15-18 Uhr

Contemporary Fine Arts. Norbert Schwontskowski wäre in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden. Die Ausstellung "Die von da" widmet sich den beleuchteten Öffnungen, die sich im gesamten Werk von Schwontkowski wiederholen, und konzentriert sich auf Gemälde, die im letzten Jahrzehnt seines Lebens entstanden sind. Diese Brüche haben die Form von Fenstern und Türen, Löchern in geheimnisvollen Landschaften, Laternen, Zylinder und Badewannen. Diese beleuchteten Schwellen führen uns in Schwontkowskis melancholische Traumlandschaft. Diese Landschaften werden oft auch als Zwischenorte beschrieben. Schwontkowski stellt diese mit pulverisierten Pigmenten, Leinöl, Metalloxid, Bindefarben und Knochenklebstoff in ein milchiges Licht.

Norbert Schwontkowski / 19. Januar bis 2.März 2019
CFA / Grolmannstraße 32 / 10623 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Galerie Kornfeld. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Gründung des Bauhauses 1919 präsentiert die Galerie Kornfeld die zweite Einzelausstellung des in Chicago lebenden Künstlers  Jan Tichy. Parallel zur Einzelausstellung in der Galerie hat Jan Tichy auch eine Gruppenausstellung für 68projects, den Projektraum der Galerie Kornfeld auf der gegenüberliegenden Straßenseite, kuratiert. Die beiden Ausstellungen ergänzen sich und setzen seine Auseinandersetzung mit den Ideen des Bauhauses fort.

Jan Tichy / 17. Januar 2019 bis 12.April 2019
Galerie Kornfeld / Fasanenstraße / 10719 Berlin
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

C/O Berlin. Nobuyoshi Araki gilt weltweit als einer der einflussreichsten und meistdiskutierten Künstler, der sich mit Nacktheit, Sexualität und Körper auf radikal-realistische Weise auseinandersetzt. Dabei ist es sein distanzloser, vertrauter Blick auf seine Objekte und Situationen, der die Betrachter immer wieder irritiert. Die extreme Nähe und Vertrautheit zu den dokumentierten Personen und Situationen machen Arakis Fotografien bis heute einzigartig und revolutionär. Im Gegensatz zu klassischen Fotojournalisten, die von außen auf eine ihnen fremde Welt blicken, nimmt Araki nicht nur Anteil am Leben seiner Protagonistinnen sondern ist vielmehr jenseits jeglichen Voyeurismus selbst elementarer Teil seiner Bilder.

Nobuyoshhi Araki / 8.Dezember 2018 bis 3.März 2019
C/O Berlin / Hardenbergstraße 22 / 10623 Berlin
Täglich 11-20 Uhr

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