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Dienstag, 10. März 2020
Bernhard Martin | Haus am Waldsee | © VG Bild-Kunst 1

Die Orte im Überblick

Karte (5)

Nähere Details zu den einzelnen Orten finden Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Hassan Sharif | KW | Foto © Sharjah Art Foundation

KW Institute for Contemporary Art 

Ein absolute Entdeckung ist die erste große Retrospektive in Europa des 2016 verstorbenen Künstlers Hassan Sharif. In den 50er Jahren in den Arabischen Emiraten geboren, zählt er bis heute vor allem auch bei der jüngeren Künstler Generation zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts aus dem Nahen und Mittleren Osten. Die stimmig kuratierte, ausführliche Ausstellung gibt einen fesselnden Einblick in das vielfältige und oft berührende Werk von Hassan Sharif, dessen Arbeiten durch die Verwendung alltäglicher Materialien neben anderen Aspekten eine Poesie des Alltags kreieren. Sehr sehenswert!

KW Institute for Contemporary Art | 
Auguststraße 69 | 10117 Berlin-MitteHassan Sharif | 29. Februar bis 3. Mai 2020
Mittwoch bis Montag 12-19 Uhr | Donnerstag 12-21 Uhr

Bernhard Martin | Haus am Waldsee | © VG Bild-Kunst 3

Haus am Waldsee

Als visuell vagabundierender Maler wird Bernhard Martin im Pressetext bezeichnet. Eine nicht nur treffende Titulierung, sondern auch eine visuell verlockende Vorstellung. Der präsentierte Bilder Zyklus des international arbeitenden Künstlers der zur Zeit in Berlin lebt und arbeitet, beschäftigt sich mit Themen wie Influencer, Pressekonferenzen, Fake News oder die Sprache und ist damit nicht nur am Puls der Zeit sondern katapultiert sich angestachelt durch seine künstlerischen Visionen und Leidenschaft mit Karacho in einen visuell-radikalen Orbit. Als i-Tüpfelchen gibt es im Katalog ein von Autor Florian Illies geführtes Interview mit dem Künstler, in dem er diesem provokante Kommentare zu seiner Malerei entlockt. Pow!

Haus Am Waldsee | 
Argentinische Allee 30 | 14163 Berlin-ZehlendorfBernhard Martin | 13. März bis 7. Juni 2020
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr

Robert Mapplethorpe | Galerie Thomas Schulte

Galerie Thomas Schulte

Erstmals werden in der Galerie Thomas Schulte die heute ikonischen X-, Y- und Z-Portfolios von Robert Mapplethorpes gesammelt gezeigt, die zwischen 1978 und 1981 entstanden sind. Neben seinen Schwarz-Weiß Fotografien ist Mapplethorpe vor allem als Seelenverwandter und früher Mentor der Rocksängerin Patti Smith, sowie als einer der einflussreichen und wichtigsten Protagonisten der für immer untrennbar mit der kreativen New Yorker Szene der späten 60er und frühen 70er Jahren verbunden ist, bekannt. Es werden außerdem Mapplethorpe-Drucke gezeigt die vom avantgardistischen Theaterdirektor und Designer Robert Wilson zusammengestellt wurden.

Galerie Thomas Schulte | 
Charlottenstraße 24 | 10117 Berlin-MitteRobert Mapplethorpe selected by Robert Wilson | 14. März bis 18. April 2020
Dienstag bis Samstag 12-18 Uhr

Me Collectors Room | © Bernd Borchardt

me Collectors Room

Im Frühjahr 2010 machte Thomas Olbricht mit der Eröffnung des me Collectors Rooms seine Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich und ist seitdem als Kunst Ort in Berlin nicht mehr wegzudenken. Die Jubiläums-Ausstellung "moving energies" gibt besonders persönliche Einblicke in die eklektische Sammlung, in der sich mühelos das Bild von sich bewegenden Energien wiederfinden lässt. Sie zeugt nicht nur von einem bewegten (Sammler) Leben, sondern auch von einem sich verändernden Blick auf die Kunst, über verschiedenste Objekte, Genres oder Epochen hinweg. Jugendstilobjekte, Renaissance Stillleben, zeitgenössische Malerei, Skulpturen, antikes Spielzeug oder Designklassiker. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei!

me Collectors Room | 
Auguststraße 68 | 10117 Berlin-MitteMoving Energies | 29. Februar bis 7. Mai 2020
Mittwoch bis Montag 12-18 Uhr

Yasmin Berlowitz | Daimler Contemporary

Daimler Contemporary Berlin

Es überrascht nicht das es die Grande Dame der Kunst war, nämlich Peggy Guggenheim, die Anfang der 40er Jahre in ihrer New Yorker Galerie gleich zwei bahnbrechende Ausstellungen in der ausschließlich weibliche Künstlerinnen gezeigt wurden, nicht nur initiierte, sondern diese auch noch von Marcel Duchamp kuratieren ließ. In rund 60 Werken knüpft nun die Daimler Art Collection am Standort Berlin mit der Ausstellung "31:Women" nicht nur an dieses "wichtige Gründungsdokument feministischer Kunstgeschichte" an, sondern präsentiert auch kompakt zwei Schwerpunkte der Sammlung: weibliche Positionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert, sowie einen Fokus rund um die Ready Mades von Marcel Duchamp!

Daimler Contemporary Berlin | 
Alte Potsdamerstraße 5 | 10785 Berlin-Mitte31: Women | 29. Februar 2020 bis 7. Februar 2021
Täglich 11-18 Uhr

Claude Monet Museum Barberini-2

Museum Barberini

Unter großem Andrang hat man in Potsdam "Monet.Orte", eine Ausstellung die in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum realisiert wurde, eröffnet. Die wahrhaft bezaubernde Zusammenstellung der Werke spürt den Orten nach, die Monet zu seinen berühmten Serien von Landschaftsbildern inspirierte. Dabei interessierte den Meister besonders die visuellen Auswirkungen von Wetterphänomenen die er an der Küste der Normandie, im niederländischen Zaandam oder in London und Venedig beobachtete und dann auf der Leinwand verewigte. Die bisher größte Monet Ausstellung erstreckt sich über drei Etagen und ist eine einzigartige Gelegenheit sich in Monets Werk zu vertiefen.

Museum Barberini | 
Humboldtstraße 5-6 | 14467 PotsdamMonet.Orte | 22. Februar bis 1. Juni
Mittwoch bis Montag 10-19 Uhr | 1. Donnerstag im Monat 10-21 Uhr

Monika Maurer-Morgenstern Weiss Berlin 1

Weiss Berlin

Das ungewöhnliche Werk der in Leipzig geborenen Künstlerin Monika Maurer-Morgenstern lässt sich am besten mit einem Zitat derselben beschreiben: "Ich male, weil ich nicht Theater spiele, und in den Bildern inszeniere ich die Dramen meiner ungeduldigen Seele." Ihre Zeichnungen und Werke die von einem ereignisreichen Leben zeugen, welches sich auf herrlich verschlungenen Pfaden abspielt, finden sich in bedeutenden Sammlungen wieder und wurden weltweit ausgestellt. Ihre Direktheit unterstützt durch die eingesetzten Farben und Bildtitel verstärkt die oft mitschwingende groteske Komik. Erfrischend!

Weiss Berlin | 
Bundesallee 221 | 10179  BerlinMonika Maurer-Morgenstern | 22. Februar bis 21. März
Dienstag bis Samstag 13 – 18 Uhr

Patricia Ferreira Pará Yxapy and Sophia Pinheiro

Savvy Contemporary 

Seit dem Regierungswechsel in Brasilien rückt die Situation der Indigenen Völker zu Recht auch in der Kunst zunehmend in den Fokus. Im Kunstbereich hat sich das Medium Film, bzw. die Kamera als Werkzeug zum Widerstand in der indigenen brasilianischen Bevölkerung etabliert. Eine von drei Frauen in diesem von Männern dominierten Bereich ist Patricia Ferreira Pará Yxapy. Ihre Einzelausstellung erzählt von der Vertreibung der Guaraní und der Suche nach einem utopischen Land. In ihrer Arbeit verwandelt sie den Schmerz ihrer Seele in künstlerische Praxis und zählt damit zu den engagiertesten Filmschaffenden in diesem Bereich. Must See!

Savvy Contemporary | 
Plantagenstraße 31 | 13347 Berlin Patrícia Ferreira Pará Yxapy | 19. Februar bis 15. März
Täglich 14-19 Uhr

Umbo © Phyllis Umbehr-Galerie Kicken Berlin-VG Bild-Kunst, Bonn 2020_

Berlinische Galerie

Der Bauhaus Schüler (1921-23) Otto Umbehr, genannt "Umbo" kam im brodelnden Berlin inmitten der künstlerischen Avantgarde zur Fotografie. Er avancierte durch seine Portraits der Berliner Boheme zu einer der Schlüsselfiguren die eine neue fotografische Ästhetik und Inhalte prägten. Der Kunsthistoriker Herbert Moderings bezeichnet seit Werk als "eine Art Urknall der modernen Fotografie". Typisch sind die harten Kontraste zwischen Schatten und Licht und ungewöhnliche Ausschnitte und Perspektiven. Die Berlinische Galerie kooperiert für diese Schau mit dem Sprengel Museum Hannover und der Stiftung Bauhaus Dessau.

Berlinische Galerie | 
Alte Jakobstraße 124-128 | 10969 Berlin-KreuzbergUmbo Fotograf. Werke 1926–1956 | 20. Februar bis 25. Mai 2020
Mittwoch bis Montag 10-18 Uhr

Hortensia Mi Kafchin | Galerie Judin

Galerie Judin 

Hortensia Mi Kafchin steht in jedem Sinn für eine neue Generation von Künstlerinnen. Im Körper eines Mannes geboren begann die Rumänin ihre Umwandlung vor 5 Jahren, ein emotionaler Roller-Coaster. Besonders hervorzuheben sind vier großformatige Leinwände die es nun in der Galerie Judin zu sehen gibt, die genau dieser jüngsten, turbulenten Entwicklung gewidmet sind. Die extrem kraftvollen, surrealen figurativen Arbeiten, verbinden durch ihre klassische Komposition Tradition und Gegenwart die wiederum durch die hochaktuelle Thematik eindrucksvoll wieder aufgebrochen wird. Sehr spannend!

Galerie Judin | 
Potsdamerstraße 83 | 10785 Berlin-TiergartenHortensia Mi Kafchin | 14. Februar bis 11. April 2020
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

Zhou Tao | Times Art Center Berlin

Times Art Center Berlin

Ganze zwei Jahre verbrachte der chinesische Künstler Zhou Tao zwischen dem Dorf Gobi und der Oase, um den zutiefst menschlichen, aber utopischen Prozess und Versuch einzufangen, wenn Wüsten in Lebensräume verwandelt werden. Die teilweise abstrakt anmutenden Fotografien zeigen einen surrealen Ort im Wechsel der Jahreszeiten und portraitiert die Bewohner, die in diesem kurzlebigen Ökosystem (zusammen)leben. Die Absurdität der Nebenprodukte dieser industriellen Eingriffe zieht sich wie ein roter Faden durch die ungewöhnliche Serie.

Times Art Center Berlin | 
Brunnenstraße 9 | 10119 Berlin -MitteZhou Tao | 14. Februar bis 3. Mai 2020
Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

1.mb_caps_still.JSC

Julia Stoschek Collection

Im fiktiven Dokumentarfilm "Party on the CAPS" (2018), der bei JSC durch speziell angepasste Projektionsflächen in eine immersive Umgebung verwandelt wurde, geht es um die Beziehung von Identitäten, Orten, Vertreibung und Widerstandsfähigkeit. Die fiktive Insel CAPS liegt irgendwo im Atlantik und alle Bewohner sind Migranten die gegen Ihren Willen dort festgehalten werden. Die Idee hatte die Marokkanerin Meriem Bennani die in New York lebt und arbeitet im Jahr 2017 als sie sich mit subatomarer Teleportation (?!) beschäftigte und Donald Trump ein US-Einreiseverbot für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern verhängte. Sold!

Julia Stoschek Collection | 
Leipziger Straße 60 | 10117 Berlin-MitteMeriem Bennani | Party on the Caps | 25. Januar bis 3. Mai 2020
Samstag und Sonntag 12-18 Uhr

Raffael Ausstellung Gemäldegalerie Berlin

Gemäldegalerie

Mit der gerade eröffneten Sonderschau läßt sich passend zur Weihnachtszeit das in 2020 stattfindende Raffael Jubiläumsjahr einläuten, der 6. April 2020 ist sein 500. Todestag. Die fünf Madonnenbilder aus der Berliner Sammlung des Kupferstichkabinettes werden mit Leihgaben aus der National Gallery in London zusammengebracht. Eine einzigartige Gelegenheit das Werk eines der zweifelsohne bedeutendsten Künstler der Renaissance in den wunderschönen Räumen der Gemäldegalerie zu studieren. Merry Christmas!

Gemäldegalerie | 
Matthaikirchplatz 4 | 10785 Berlin-TiergartenRaffael in Berlin | Die Madonnen der Gemäldegalerie | 14. Dezember bis 26. April 2020
Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr | Donnerstag 11-20 Uhr | Samstag + Sonntag 11-18 Uhr

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