Montag bis Donnerstag 18-0 Uhr
Freitag + Samstag 17-3 Uhr
Sonntag 18-0 Uhr
To The Bone
Torstraße 96
10119 Berlin-Mitte
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Leidenschaft, Haltung und ein stimmiges Gesamterlebnis, das zeichnet das Restaurant To The Bone auf der Torstraße in Mitte aus. Schon lange bekannt für seine außergewöhnliche Fleischkultur, hat sich das Restaurant im Herbst vergangenen Jahres noch einmal ein bisschen neu erfunden. Ein neuer Look, eine noch exklusivere Karte und ein erweitertes Barkonzept haben aus dem To The Bone die ganz besondere Version eines „contemporary Italian grill“ gemacht.
Das charmante Interieur ist gemütlich und stilvoll – zeitgenössisch mit einigen wenigen Boho-Akzenten. Warmes, schummriges Licht sorgt für Intimität, und uns wird bei eisigen Temperaturen auf Berlins Straßen, ganz warm ums Herz, als wir freundlich und entspannt empfangen werden. Das To The Bone ist kein Ort für Hektik. Alles läuft im perfekten Tempo.
Und so steht auch unser Aperitif – ein herrlich süffiger Mescalita – genau zur richtigen Zeit auf dem Tisch und löst erste Begeisterung aus. Nebenbei vertiefen wir uns in die Karte – ein Statement an die italienischen Wurzeln des Inhabers Giacomo Mannucci, modern interpretiert, mit einem klaren Fokus auf erstklassigem Fleisch und einer kreativen, niemals beliebigen Küche.
Neben Klassikern aus dem Sortiment des langjährigen Freundes und Fleischexperten Dario Cecchini aus Panzano im Chianti stehen seit einigen Monaten nun auch deutsche Simmentaler‑Cuts und feines Sakura Beef aus Italien auf der Karte – alles im Reifeschrank mit Fenster zur Straße hin perfekt dry-aged und behutsam gegrillt.
Zum Start erreicht uns ein bunt gefüllter Brotkorb mit unterschiedlichen Crackern, Grissini und zwei Sorten Brot – die Butter dazu ist erstklassig! Wir teilen uns zwei Vorspeisen: ein King Crab‑Bein, serviert mit exzellenter Maître‑d’Hôtel‑Butter, gefolgt von einem Steak‑Tatar aus 40 Tage gereiftem Fleisch, veredelt mit Scampi, wodurch eine wundervolle Schlozigkeit entsteht, begleitet von gleich drei Saucen, darunter eine kräftige Meerrettichvariante und eine cremige Bisque‑Mayonnaise.
Beim Hauptgang zeigt sich dann, warum das To The Bone in Sachen Fleisch so viel Beachtung findet: Ein Sakura Rib Eye, 60 Tage gereift, so saftig und aromatisch, dass man jedem Bissen die Erfahrung und Sorgfalt hinter der Auswahl und Zubereitung anmerkt. Wir würzen lediglich mit hervorragendem Olivenöl und Fleur de Sel – mehr braucht es nicht. Dazu gibt’s knackigen Radicchio‑Tardivo‑Salat mit Apfel und Walnuss sowie zwei Varianten Kartoffelpüree – eine mit Markknochen und eine mit Parmesan sowie großzügig schwarzem Trüffel. – Herrlich!
Zu spät bemerken wir, wie satt wir eigentlich schon sind, und ordern noch zwei Desserts: Ein Schokoladentaco mit Vanille‑Semifreddo und Karamellsoße sowie eine sehr schön leichte Zitronencreme, verfeinert mit Prosecco und Passionsfrucht‑Gel in einem hauchdünnen Tartelette. – Was sollen wir sagen: Es bleibt nicht das kleinste Bisschen (Achtung Wortwitz!) übrig.
Noch soll der herrliche Abend nicht enden und wir liebäugeln, trotz zahlreicher Signature‑Drinks von Barchef Aaron Daly, mit einem weiteren Mescalita, so gut war der. Doch wir beherrschen uns und resümieren stattdessen: In einer Stadt, in der gutes Fleisch kein Alleinstellungsmerkmal ist, schafft es To The Bone durch die Kombination aus Qualität, Herzlichkeit und echter Begeisterung für Handwerk und Produkte, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
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