Der großen Käthe Kollwitz werden bundesweit immer wieder zahlreiche Ausstellungen gewidmet, schließlich ist sie eine der bekanntesten weiblichen Künstlerinnen, die zahlreich in Kunst und Kultur rezipiert wird. So stellt sich die Frage: Schon wieder Kollwitz? Unbedingt! Denn eine besondere Ausstellung im gleichnamigen Berliner Museum beleuchtet eine neue Seite der Käthe Kollwitz, die nicht nur Grafikerin, Malerin und Bildhauerin war, sondern auch eine große Bewunderin des Theaters. Nicht nur sie selbst, sondern auch Teile ihrer Familie haben die Besuche der Theatersäle der Hauptstadt stetig in ihren Alltag eingebunden. Doch auch das Kabarett, Tanz, Konzerte oder der Film fanden bei Kollwitz Anklang. So mag es nicht verwundern, dass sie die Kunstform der Bühne durchaus im eigenen Werk einzubinden wusste, Inszenierungen und Stücke großer Namen wie Max Reinhardt als Zuschauerin mitverfolgte und ihre Eindrücke in ihrer Kunst verarbeitete. Die Sonderausstellung untersucht, wie sich das Berliner Bühnenleben in ihrem Werk und ihrer Bildsprache verschiedentlich niederschlägt. Ausgestattet ist die Schau mit wunderbaren Leihgaben: neben Werken von Kollwitz selbst werden auch ihre Zeitgenossen wie August Macke, Georg Kolbe oder Lovis Corinth gezeigt. Kollwitz Lieberhaber:innen sollten sich eilig in Richtung Charlottenburger Schloss begeben, wo die Ausstellung noch bis Anfang Mai zu sehen ist.
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin |
Spandauer Damm 10 | 14059 Berlin-Charlottenburg...Käthe Kollwitz und das Theater. „Die ‚Penthesilea‘ haben wir noch nicht gesehen“
21. Februar bis 03. Mai 2026 | täglich 11-18 Uhr
































