Berlin, die Anfang des 20. Jahrhunderts rasant aufblühende Metropole, Weltstadt und Kulturhotspot schlechthin reizte den Künstler kaum. Vielmehr gab sich der jung verstorbene Theo von Brockhusen (1882-1919) den Landschaften rund um den Schwielowsee bei Potsdam hin, labte sich im Licht- und Schattenspiel des Havellands und ließ das ländliche Potsdamer Umland in den leuchtendsten Farben und mit kräftigem Pinselduktus auf seiner Leinwand erstrahlen. Eine Malweise, die er durch seinen Kollegen Vincent Van Gogh schätzen lernte. Auf zwei Etagen zeigt das Potsdam Museum noch bis zum 22. März bedeutende Werke von Theo von Brockhusen und vergisst hierbei nicht, bekannte Zeitgenossen wie Karl Hagemeister, Dora Hitz, August Gaul, Käthe Kollwitz, Georg Kolbe, Renée Sintenis, Walter Leistikow oder Lesser Ury in die Ausstellung miteinzubeziehen. Mit insgesamt 114 Arbeiten, darunter 49 Werke von Theo von Brockhusen selbst, lohnt sich die Ausstellung für alle, die sich für Impressionismus und die Berliner Secession begeistern und die sich in der grauen Februarzeit mit Hilfe der einladenden sommerlichen Havellandschaften Brockhusens auf den Frühling freuen wollen.
Potsdam Museum |
Am Alten Markt 9 | 14467 Potsdam Theo von Brockhusen. Künstler im Licht. Künstler des deutschen Impressionismus
22. November 2025 bis 22. März 2026 | Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr


























