Die ewige Susan Sontag ist zurück in Berlin. Zwar nicht leibhaftig, denn das Leben der Intellektuellen musste zu früh enden, doch eine Ausstellung widmet sich ihrem Leben und Werk. Die Ausstellung, die das Schwule Museum von der Bundeskunsthalle in Bonn übernommen hat, legt einen Schwerpunkt auf Sontags Beobachtungen zu medialen Inszenierungen, die Macht der Bilder und Film- und Bildproduktion. Auch wenn seit Sontags Tod über 20 Jahre vergangen sind, könnten ihre Gedanken, Texte und Analysen zu visuellen Medien kaum aktueller sein – früh erkannte sie den gewaltigen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Zahlreiche Fragen, die auch Sontag umtrieben werden in der Ausstellung verhandelt: Was machen wir mit Bilder? Was machen Bilder mit uns? Es geht um Blicke, Wahrnehmung, Rezeption und ganz dem Titel entsprechend um das Sehen und gesehen werden. Außerdem erweitert die Ausstellung Sontags Begegnungen mit der Stadt Berlin.
Schwules Museum |
Lützowstraße 73 | 10785 Berlin-Tiergarten...Susan Sontag – Sehen und gesehen werden | 12. Juni bis 02. November 2026
Mo, Mi, Fr 12-18 Uhr, Do 12-20 Uhr, Sa 14-19 Uhr, So 14-18 Uhr





































