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Himitsu Japanische Speakeasy Bar am Potsdamer Platz

Dienstag, 19. März 2024
Advertorial
Karte

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Samstag 20-2 Uhr

Adresse

HIMITSU Speakeasy Bar
Alte Potsdamer Straße 7
im Manifesto am Potsdamer Platz
10785 Berlin-Tiergarten
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Kontakt


.www.manifestomarket.com

Ehe man ihr Geheimnis lüften kann, muss man sie erst einmal finden, die Highend-Bar Himitsu im Manifesto am Potsdamer Platz. Mit sorgsam kuratierten Highballs, Cocktail-Klassikern, Sake und Whisky ist das kleine, japanisch inspirierte Himitsu Berlins geheimste Bar.

Mit festem Druck presst die mit markanten Silberringen bestückte Hand von Diego Aspra den Stempel in den großen Eiswürfel. „Das ist Ooni, ein japanischer Dämon“ erklärt er das unbarmherzig blickende Konterfei des mythologischen Unholds. Anschließend greift er zu einer langen Schöpfkelle und taucht sie in einen „Kame“, ein traditionelles, exklusiv aus Okinawa importiertes Tongefäß.

 „Die Aromen der Cocktails, die wir darin ansetzen, reifen stetig und runden sich im Laufe der Zeit subtil ab“, verrät der Barchef eines der Geheimnisse des Ortes, der derzeit das wohl größte Geheimnis der Berliner Barkultur ist. Nomen est omen: Himitsu bedeutet im Japanischen „geheim“ und das fängt bereits mit der Lage an.

Himitsu Bar am Potsdamer Platz-7
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Himitsu Bar am Potsdamer Platz-1
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Eine Tür ist eine Tür. Man muss sie nur als solche erkennen. Ein schmales Regal mit japanischen Magazinen, seitlich unter der Treppe des Manifesto-Foodcourts am Potsamer Platz, da ist sie also, die Tür zur Speak-Easy-Bar. Daneben eine rotbraune Sitzbank und dahinter, gut versteckt, eine Klingel.

Der smarte Kerl mit schwarzem Pferdeschwanz und Ohrringen, Diego Aspra, ist Bartender und Türöffner in Personalunion. Er schiebt den schweren Vorhang beiseite und schon steht man in der kleinen, geheimen, im Dezember eröffneten Himitsu Bar.

Fünf Plätze am Tresen, noch einmal 20 an sechs runden Tischchen, auf dunkelroten samtenen Sofas und goldgelb-schwarzen Stühlen. Schummrige Beleuchtung, Black Music, hörbar genug für die Stimmung, leise genug für Tischgespräche. Ein eigener Kosmos, eine eigene Zeitzone, wunderbar geheimnisvoll.

Das Himitsu ist keine japanische Bar, sondern eine japanisch inspirierte. Ein Ort für japanische Cocktailkultur und das bedeutet respektvolles Genießen. Respekt gegenüber jedem Detail, jeder Ingredienz, jedem Highball. Aufmerksam kuratiert ist die Karte der gut besuchten, aber dennoch entspannten, Highend-Bar.

Auf der Karte finden sich beispielsweise Mitzuwari, das Whiskey-Wasser-Traditionsgetränk, klassische Cocktails wie Negroni oder Old Fashioned mit Twist: Yomogi Likör (japanischer Beifuß) in ersterem, Kokuto, braunem Zucker aus Okinawa in letzteren. Natürlich Sake und japanische Whiskeys, wie den hellgelben Sunday’s X Araside, hierzulande nur im Himitsu erhältlich.

Großartig auch der „Kyoto x Pandan“: Etwas heller als der Whisky, sehr reduziert mit einem Pandan Blatt, einem Palmenblatt, das mit Bourbon, Matcha, Kaffirlimettenblättern und geklärter Hafermilch eine vanillig-karamellige Gaumenummantelung schafft. Nicht aufdringlich, im Gegenteil, subtil, harmonisch und ungemein komplex.

Der Besuch der Bar ist nur mit vorheriger Reservierung möglich, es gibt nur wenige Walk-in-Plätze. Donnerstags bis samstags von 20 bis 2 Uhr nachts ist geöffnet. Wie ein Magier lässt sich Diego bei seiner Mixology-Show hinter dem Tresen nicht wirklich in die Karten schauen, deutet aber noch im Verborgenen schlummerndes Neues an, das demnächst im Himitsu-Mikrokosmos auftauchen soll: eine geheime Cocktailkarte.

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