Die meisten Kunstfreunde kennen Max Liebermann in erster Linie als Maler und bekannten Vertreter des Impressionismus. Doch nicht nur mit Pinsel und Palette stellte Liebermann sein Talent unter Beweis, denn er etablierte sich ebenso als Stratege und Networker seiner Zeit: Mit seinen zusehends weitreichenden Kontakten in der Kulturszene der Weimarer Republik, sowie im In- und Ausland und seinem Wissen Strukturen und Netzwerke zu nutzen, machte sich der Berliner Malerfürst in der deutschen Kulturpolitik einen Namen. Mit Weitblick brachte es Liebermann schließlich an die Spitze von führenden Künstlervereinigungen und zählt unter anderem zu den Gründungmitgliedern der Vereinigung der Berliner Secession. Stets mit dem Ziel vor Augen, moderne Kunstströmungen und die Kunstfreiheit zu fördern, entwickelte sich Liebermann zum strategischen Kulturpolitiker. Diese Rolle beleuchtet die Ausstellung in der Liebermann-Villa am Wannsee und zeigt eine unbekanntere Seite des berühmten Malers auf.
Liebermannvilla am Wannsee |
Colomierstraße 3 | 14109 Berlin-Wannsee...Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik
07. Februar bis 25. Mai 2026 | Mittwoch bis Montag 11 bis 17 Uhr

































