So manch einer mag architekturblind durch unsere Hauptstadt laufen oder ergötzt sich lieber an den schönen Altbauten, die so mancher Kiez bereithält. Doch auch Bauten der Nachkriegsmoderne prägen das Stadtbild Berlins – und sollten nicht unbeachtet bleiben. Ein Architekt, dessen Gebäude den Ostteil der Stadt prägen ist Josef Kaiser, der vor allem durch seine Kinobauten begeistert, wie dem Kino Kosmos oder dem Kino International. In der Berlinischen Galerie beleuchtet eine monografische Ausstellung das Schaffen des Architekten Josef Kaiser, der in der DDR nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen ostdeutschen Städten seine Spuren hinterlassen hat. Anhand des Privatnachlass zeichnet das Museum Josef Kaisers Werk während der Weimarer Zeit, des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit in der DDR nach – eine architektonische wie historische Reise durch mehrere Gesellschaftsordnungen. Die Ausstellung befragt, wie Kaiser die DDR-Architektur prägte und inwiefern er sich im System der DDR zwischen Grenzen, Anpassung aber auch individuellen Ansprüchen bewegte. Bis heute sind Kaisers Bauten in Berlin zu bestaunen, doch das Hintergrundwissen zu ihrem Meister lässt sich in der Berlinischen Galerie nachvollziehen.
Berlinische Galerie |
Alte Jakobstraße 124-128 | 10696 Berlin-Kreuzberg...Josef Kaiser – Bauen für die DDR
28. August bis 01. Februar 2027 | Mittwoch bis Montag 10-18 Uhr






































