Es ist das Wesentliche auf das sich Constantin Brâncuși, einer der berühmtesten Bildhauer des 20. Jahrhunderts, konzentrierte. In der Form reduziert, abstrahiert, organisch ausgestaltet und radikalisiert: Brâncușis Skulpturen ließen ihn zu einem der Begründer moderner Skulptur werden. Die Ausstellung im wunderbaren Mies-Bau zeigt rund 150 Arbeiten, darunter Skulpturen, unveröffentlichte Archivmaterialien, Fotografien sowie Filme und Zeichnungen, die bisweilen aus privaten Sammlungen stammen. Der in Rumänien geborene Künstler zog 1904 nach Paris, der florierenden Stadt der Kunst. Neben seinen teilweise monumentalen Skulpturen wie den „endlosen Säulen“, die meterhoch in die Luft ragen (die höchste Säule der Reihe misst knapp 30 Meter und steht in Rumänien), zeigt die Schau auch hölzerne Arbeiten, polierte Bronzen und Tiermotive. Es ist die erste Werkschau des Bildhauers seit 50 Jahren in Deutschland, die in Kooperation mit dem Pariser Centre Pompidou entstand. Auch diese Ausstellung ist bestimmt mit Wartezeiten verbunden, doch ist es durchaus lohnend diese besondere Zusammenführung der Werke des Skulpturenmeisters in den nicht weniger beeindruckenden Räumen der Neuen Nationalgalerie zu bewundern.
Neue Nationalgalerie |
Potsdamer Straße 50 | 10785 Berlin-Mitte...Brancusi | 20. März bis 09. August 2026
Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr | Samstag + Sonntag 11-18 Uhr


































