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Théodor Brasserie Französische Küche in der Mommsenstraße

Donnerstag, 28. Mai 2026
Advertorial
Théodor Brasserie-14
Karte

Adresse

Théodor Brasserie
Mommsenstraße 45
10629 Berlin-Charlottenburg
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Kontakt

...
+49 30 400 698 08
...www.theodorberlin.com

Wenn jemand in den vergangenen Jahren mit klugen gastronomischen Konzepten von sich reden gemacht hat, dann ist es zweifelsfrei der Berliner Kulturunternehmer Yoram Roth. Nun hat er das ehemalige Mommseneck unter seine Fittiche genommen. Unter dem Namen Théodor wurde die moderne Brasserie mit charmant nostalgischem Ambiente soeben eröffnet. Serviert werden französische Klassiker wie Moules frites, Tatar de boeuf oder Escargots. Ein Highlight während der Sommermonate dürfte die große Terrasse sein.

Yoram Roth ist einer dieser kreativen Berliner, die aussehen, als hätten sie soeben eine Ausstellung kuratiert, einen Nachtclub gerettet und beim Espresso mal ganz nebenbei die Stadt neu erfunden. Kurz: Yoram Roth liebt Herausforderungen. Zusammen mit seinem langjährigen Team hat er dem Mommsen-Eck ein Ambiente verpasst, das den Charme alter Brasserien kaum authentischer transportieren könnte. Inklusive der nötigen Patina.

Das von Uli Hanisch entworfene Interieur verbindet dabei klassische Elemente mit Art-Nouveau-Anklängen und ruhiger Berliner Moderne. Warme Farben, Leder, Holz und goldene Akzente schaffen eine Atmosphäre, die gleichzeitig elegant und doch angenehm ungezwungen wirkt. Ein hedonistischer Ort für lange Abende, große Teller, gute Weine und gemeinsames Essen soll das Théodor sein. Und wohin könnte ein solcher Ort besser passen als in die Mommsenstraße mit ihrem Charlottenburger Charme und der West-Berliner Eleganz.

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Kulinarisch orientiert sich das Théodor an der französischen Brasserie-Tradition. Statt feiner Zurückhaltung setzt die Küche jedoch auf Opulenz, große Aromen und Lust am Genuss. Verantwortlich für das Konzept sind unter anderem Tobias Beck aus dem Luna D’Oro im Clärchens Ballhaus sowie Roel Lintermans aus dem Verōnika in der Fotografiska. Küchenchef ist Michael Czernetzki, dessen Teller von einem sehr charmanten Service-Team stilvoll auf den Tisch gebracht werden.

Auf der Karte stehen Klassiker wie Seezunge meunière, Blanquette de Veau mit Karotten und Perlzwiebeln oder glasierte Lammhaxe mit Thymian-Jus. Gleichzeitig tauchen immer wieder charmante Berliner Referenzen auf: beispielsweise ein Salt & Pepper Kalbsbries, inspiriert vom legendären Tofu des benachbarten Restaurants Good Friends – einem Lieblingsgericht von Yoram Roth. Unser persönliches Highlight war das Chateaubriand mit buttrigem Kartoffelpüree und Sauce béarnaise. Himmlisch!

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf dem Wein. Die von Pierre Girard kuratierte Karte konzentriert sich dabei stark auf Frankreich und verbindet bekannte Regionen mit ausgewählten Raritäten. Zudem gibt es Drinks von der Bar und, wie großartig: alleine zehn verschiedene Kreationen Spritz, darunter auch unseren Favoriten mit Yuzu.

Das Théodor möchte weniger klassisches Fine Dining sein als vielmehr ein lebendiger Ort für Begegnungen. Oder wie Yoram Roth es formuliert: „Menschen gehen heute nicht mehr nur aus, um zu essen oder zu trinken, sondern wegen jener besonderen Momente, die sich nicht bestellen oder streamen lassen.“ Und genau dieses Lebensgefühl bringt das Théodor nun auch in die City West.

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