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The Rose Kitchen & Bar Internationale Brasserie-Küche im schicken Ambiente

Dienstag, 31. August 2021
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Karte

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag
Ab 12 Uhr

Adresse

The Rose Kitchen & Bar
Zimmerstraße 91
10117 Berlin-Mitte
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Kontakt


www.theroseberlin.de

Mit Rosen sei ihr Weg geziert… Das charmante Deli Rose Garden in Mitte kannten wir bereits. Nun widmen sich Jana Strohbücker und Kaveh Sani im The Rose nahe der Friedrichstraße ihrem zweiten gastronomischen Projekt.

Samtene Sitzbänke und dunkles Holz schaffen eine stilvolle wie gemütliche Atmosphäre. Für das schicke Interior zeichnet sich ihreszeichnes Gründerin Jana Strohbücker selbst verantwortlich und beweist dazu ein gutes Händchen in Sachen Kunst. Die eindrucksvollen Gemälde, die uns direkt ins Auge fallen, stammen vom deutschen Expressionisten Mavadí und der Berliner Künstlerin Sophie Mangelsen.

Auch klanglich ist es an diesem Donnerstagabend stilvoll, denn jeden Donnerstag ab 18.30 Uhr diniert man im The Rose in Kooperation mit dem Jazz Radio zu Live-Jazz. Nur schade, dass es die niedrigen Temperaturen heute nicht zulassen, auf der zauberhaften Terrasse im Hinterhof Platz zu nehmen, von der aus man, wie auch von der Bar im ersten Stock, direkt auf den ikonischen Welt-Ballon blickt. 

Nicht schlimm, wir machen es uns drinnen gemütlich und werden sogleich, wie den ganzen Abend über, vom jungen und äußerst freundlichen Team umgarnt. Wir stimmen uns mit einem spitzenmäßigen Negroni und einem Gläschen aus dem Hause der Grande Dame de la Champagne, der Veuve Clicquot, auf einen zauberhaften Abend ein.

Ceviche The Rose
Beef Ribs The Rose
Doradenfilet The Rose
Chandon Spritz The Rose
Espresso Martini The Rose Berlin
Artwork The Rose
The Rose Bar & Kitchen Berlin
Interior The Rose
Interior Design The Rose
Terrace The Rose
Terrace The Rose (1)
Jazz Dining The Rose

Den Jazz-Klängen lauschend studieren wir die Speisekarte: Im The Rose kocht Küchenchef Rainer Dung internationale Brasserie-Küche. Da steht eine peruanische Ceviche neben dem Brasserie-Klassiker Rindertatar – erlaubt ist, was schmeckt. Wir entscheiden uns indes für andere, ebenso verführerische Vorspeisen-Klassiker.

Die Jakobsmuschel unserer Vorspeise ist perfekt gegart, Blumenkohl- und Karottenpüree mit leichten Vanillearomen unterstreichen ihre Süße. Angenehm überrascht sind wir von der Schärfe der geeisten Gazpacho, der Melonenbällchen eine schöne Saftigkeit verleihen. Dazu genehmigen wir uns die Rock Shrimp Tempura, die so versiert frittiert sind, dass nicht nur ihr Garpunkt on Point ist. 

Während wir uns noch durch unsere Vorspeisen schlemmen, erhält der Nachbartisch gerade einen Drink serviert, der richtig etwas hermacht. Barkeeper Tino Hiller, den manch eine:r vielleicht noch aus dem Reingold kennt, ist kreativ und zaubert gern auch mal individuelle Eigenkreationen. 

An Hauptspeisen hält das Menü im The Rose beliebte internationale Klassiker wie Rippchen oder Kalbsschnitzel bereit; und natürlich darf Steak Frites da nicht fehlen. Im The Rose kommt das Fleisch vom Weiderind aus Irland und darf 23 Tage reifen, bevor es für den Gast zubereitet wird. Zum Mittagslunch gibt es eine kleinere Karte und die Möglichkeit, sich daraus zwei oder drei Gänge schmecken zu lassen.

An diesem Abend jedoch ist uns nach Pasta – also wählen wir die Trüffel- und die Lobster Pasta. Während wir über die kleine Weinkarte erstmal stutzig sind, klärt uns Lisa aus dem Service auf: „Die Gründer sind große Weinliebhaber. Vor allem junge Winzer aus Deutschland, Weine aus Bordeaux sowie frankophile Weine aus der Toskana findet man in unserem Weinlager.“ Nachfragen lohnt sich also, oder man wirft direkt einen Blick in die Kühlschränke und Regale auf dem Weg zur Terrasse.

Wir nehmen derweil Vorlieb mit einer Flasche Weißburgunder – leicht, süffig, spritzig und perfekt für unsere Pasta. Jene ist al Dente, köstlich, gut gewürzt. Ebenso wie unsere Vorspeisen überzeugt sie weniger durch Überraschungen und Kreativität, denn durch handwerklich exzellent ausgeführte und leicht zugängliche Herzensgerichte; und das soll an dieser Stelle unbedingt als Kompliment verstanden werden.

Wir dürfen noch einen Blick in den ersten Stock und die bereits erwähnte Spy Bar werfen. Eine überbordende Blütenpracht weist uns den Weg, der auch zu den Waschräumen führt. Dunkle Samtsessel und ein wunderschöner Marmortresen führen den gemütlich stilvollen Eindruck aus dem The Rose Restaurant konsequent fort. Besonders gefällt uns das kleine Séparée mit eigenem Balkon, das von der Bar abgeht und für Abende im kleinen privaten Rahmen genau das Richtige ist. Think: Familienfeier, Geburtstagsdinner…

Für einem gelungenen Abend darf ein Dessert natürlich nicht fehlen. Wir wählen – wie sollte es anders sein – eine Creme Brûlée. Wenngleich ihre Kruste knackiger sein könnte und die Vanille sich leicht abgesetzt, weiß sie geschmacklich absolut zu überzeugen, auch dank des wunderbar frischen Mangosorbets, das on Top thront.

Ein äußerst feiner Abschluss, der es uns noch etwas schwerer macht, uns aus dem gemütlichen The Rose ins unbequeme Draußen zu machen. Jazz-Klänge begleiten uns hinaus und durch die Nacht...

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