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Seehotel am Neuklostersee Idyll zum Seelenbaumeln fernab der Stadt

Dienstag, 05. Oktober 2021
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Abschalten. Eintauchen. Seele baumeln lassen. Das Seehotel am Neuklostersee in Mecklenburg-Vorpommern bei der Hansestadt Wismar ist ein echtes Schmuckstück auf dem Lande, der perfekte Ort zum Runterkommen vom Stress der Großstadt.

Sonnenschein fällt auf das üppig bewachsene Lavendel-Rondell vor dem urigen Backsteinhaus. Es ist umrahmt von opulenten Buchen, zwanglose Rosenbüsche wachsen an der Mauer, eine eindringliche Ruhe liegt über dem Seehotel, die sich sogleich auf den ankommenden Gast überträgt. Rechtwinklig zum Steinhaus, in dem sich auch das Restaurant mit großer Terrasse und Wintergarten befindet, steht die Badescheune.

Üppig von Efeu umrankt, Hecken, Büsche, Apfelbäume versagen hier und da den direkten Blick. Auf dem ehemaligen Bauerngut am mecklenburgischen Neuklostersee wirkt es so gar nicht wie Hotel. Stattdessen empfängt einen die überbordende Natur im Seehotel am Neuklostersee mit einer derartigen Dringlichkeit, dass es einen direkt nach Zimmerbezug wieder hinaus zieht. In den Garten, zu den Beeten, in denen frische Kräuter für Frühstück und Abendessen im Restaurant „Allesisstgut“ wachsen, und natürlich an den Neuklostersee hinunter. Apfelbäume und grüne Büsche säumen den Weg.

Seehotel Neuklostersee Restaurant
Seehotel am Neuklostersee
Seehotel Neuklostersee Fruestueckstbuffet
Seehotel Neuklostersee Pool (1)
Seehotel Neuklostersee Massage
Seehotel Neuklostersee (12)
Seehotel Neuklostersee (3)
Seehotel am Neuklostersee (1)
Seehotel Neuklostersee (2)

Einladend wirkt er, auch noch bei niedrigeren Temperaturen. Sogleich betritt man den Steg, schaut auf das seichte Wasser, entdeckt ein Ruderboot, mit dem man sich hinaus wünscht auf den See. Im Seehotel kann man es anmieten, ebenso wie Stand-Up-Paddel-Boards, Surfbretter, ein Segelboot. Oder Fahrräder für eine ausgedehnte Erkundungstour ins nahegelegene Wismar, um der 800-jährigen Geschichte der alten Hansestadt auf die Spur zu kommen. 

Dicht neben dem Badesteg liegt ein kleiner Sandstrand, Strandkörbe laden zum Lümmeln ein, versteckt in den Bäumen dient das „Vogelnest“ als Rückzugsort für die kleineren Besucher:innen, denn auch die sind im Seehotel Neuklostersee willkommen. Im Backsteinturm einige Schritte entdecken Kinder tausende kleine Dinge, die ihre Sinne kitzeln. Unterschiedliche Vogelstimmen, Spieluhrenklänge, schimmernde Edelsteine oder die Nistplätze von Schmetterlingen, Maikäfern, Wildbienen und Fledermäusen. Das „Kinderhotel“ in einem alten Trafo-Turm, die Schaukel über dem See, es ist ein wunderbarer Ort zum Träumen.

Währenddessen kommen gestresste Eltern in der Badescheune, in der auch einige Maisonette-Suiten untergebracht sind, voll auf ihre Kosten. Das Schwimmbad verbindet auf besondere Art und Weise die Elemente: Beim Abtauchen ins wohltemperierte Wasser fällt das Auge auf das Feuer im offenen Kamin, die tiefen Fenster geben den Blick frei auf ein kleines Birkenwäldchen. Eine Reminiszenz an den ursprünglichen Namen des alten Bauerngehöfts, in dem das Seehotel am Neuklostersee eingezogen ist: Birkenhof.

In diesem Birkenwäldchen liegt auch das Wohlfühlhaus, in dem zahlreiche kosmetische Anwendungen, Massagen, wohltuende Bäder und Peelings beim Abschalten helfen. Vielleicht dürfen es nach einem ausgiebigen Spaziergang aber auch einfach ein paar wohlige Saunagänge sein: die Saunalandschaft hat mit Aromadampfsauna, Steindampfsauna und finnischer Sauna einiges zu bieten. Danach gönnt man sich im Ruheraum am offenen Kamin oder aber im Saunagarten unter Obstbäumen einen Moment der Stille. 

Am Abend dann, wenn der Magen sich bereits bemerklich macht, geht es zum Dinner in den beschaulichen Wintergarten des Restaurants „Allesisstgut“. Abwechslungsreiche Menüs werden hier mit herrlichem Blick auf den abendlichen See serviert. Im Wintergarten sitzt man gemütlich unter dem dunkler werdenden Himmel, weiter hinten im Restaurant sorgt der Kamin für behagliche Stimmung, im Sommer lockt die Terrasse mit Blick auf den See.

Die Küche des „Allesisstgut“ folgt dem Slow-Food-Gedanken: genussvoll, bewusst und mit dem Fokus auf saisonale Produkte von bekannten Erzeuger:innen aus der Region, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, der Fisch wird direkt aus dem See vor der Haustür geangelt. Wir genießen drei Gänge, für uns gibt es herrlich saftige Kalbsschaufel und Blauschimmelravioli mit Walnüssen und Quitten-Aprikosen-Chutney. Dazu ein gepflegtes Glas Wein – einfach perfekt nach einem langen Tag an der frischen Herbstluft.

Vielleicht verlegt man den Abend noch in die ansprechende Gänsebar, die in der Kunstscheune nebenan untergebracht ist. Die reetgedeckte Fachwerkscheune stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde liebevoll restauriert. In der zweigeschossigen Halle inklusive Pantry-Küche, Galerie, Bibliothek und Steinway-Flügel ist perfekt für Tagungen, privaten Veranstaltungen und dank regelmäßiger Theater, Lesungen und Konzerte fest in die Kulturszene Mecklenburg-Vorpommerns eingebunden. 

Bei einem Drink führt man in der Gänsebar noch ein anregendes Gespräch, blättert in einem Buch aus der Bibliothek. Am nächsten Morgen dann genießen wir unser üppiges Frühstück erneut mit Blick auf den See. Es gibt hausgemachtes Brot, Croissants und Brötchen, das Buffet lockt mit regionalen Bio-Käse- und Bio-Wurstspezialitäten, regionalem Fisch, und Eierspeisen à la minute. Natürlich gibt es auch knuspriges Müsli mit Quark, frisches Obst und Gemüse. Kurz: alles, was das Herz begehrt und einen gestärkt und voller Genuss in den Tag starten lässt.

Wir schaffen die perfekte Grundlage für einen ausgedehnten Spaziergang rund um den Neuklostersee, schauen nach den Seehotel-Schafen, vielleicht gucken wir uns das über 800 Jahre alte Zisterzienserinnen-Kloster „Sonnenkamp“ an oder leihen für eine längere Tour ein Hotel-Fahrrad. Vielleicht suchen wir heute nur die Ruhe des Seehotel-Gartens und die malerische Natur. Lesen ein wenig auf den Liegen auf der Streuobstwiese, lassen den Blick über den See schweifen. Welch herrlicher Ort das Seehotel Neuklostersee doch ist. Perfekt, um für ein paar Tage dem Stress der Stadt zu entkommen und – ja – die Seele baumeln zu lassen.

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