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Sakura Bakery & Patisserie Vegan, nachhaltig und mit einem Hauch von Japan in Mitte

Montag, 24. Januar 2022
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Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 11-17 Uhr
Samstag und Sonntag 10-18 Uhr

Adresse

Sakura – Sustainable Bakery & Plant-based Patisserie
Tieckstr. 8
10115 Berlin
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Kontakt


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Wenn im März die Kirschblüten rosa blühen, herrscht in Japan Freudenstimmung. Bedeutete es doch das Ende der kalten Jahreszeit und die Ankunft des Frühlings mit all seinen frohen Versprechungen. Sakura, Kirschblüte, hat Jojo Aoyama ihre Bäckerei genannt, die sie im Herbst 2021 in Berlin Mitte eröffnet hat.

Gern gebacken hat sie schon als Kind: „Die Freude, etwas Schönes zu kreieren. Und dann zu sehen, wie sich andere freuen...“ Weil niemand für diese süßen Freuden leiden soll, sind bei Sakura alle Kuchen, Torten und Cookies vegan. Sämtliche Zutaten stammen aus nachhaltigen Bezugsquellen und ökologischer Erzeugung. Künstliche Aromen und Ersatzpulver sind tabu und das Angebot wechselt je nach Jahreszeit.

Im hinteren Teil des hellen Sakura Cafés kann man durch eine Glasscheibe zusehen, wie die kunstvollen Kreationen gefertigt werden. Die Rezepte hat die junge Chefin über die Jahre selbst entwickelt. Es braucht Geduld und Fingerspitzengefühl, bis die veganen Teige die richtige Konsistenz haben. Eine ihrer Spezialitäten sind Sablés: Französische Butterkekse, die es hier (rein pflanzlich) mit Zitrone und Rosmarin, mit japanischem Matcha und schwarzem Sesam oder als Sakura Sablé mit Kirschblüten gibt.

Sakura Produkt photo by Johanna Aoyama edited by Lucien Soldera Corseuil
Sakura by Ben Moenks (2)
Sakura by Johanna Aoyama (1)
Sakura by Johanna Aoyama (2)
Sakura by Johanna Aoyama (5)
Sakura by Ben Moenks (3)
Sakura by Ben Moenks (4)
Sakura by Ben Moenks
Sakura by Lucien Soldera Corseuil

Auch für ihren Signature Cake, die Schoko-Yuzu-Torte, hat sich Jojo Aoyama von ihrer zweiten Heimat Japan inspirieren lassen. Luftiger Schokobiskuit trifft auf Schokocreme und dunkle Kuvertüre – für mich als Schokoliebhaberin eine kuchengewordene Offenbarung. Yuzu, eine in Japan beliebte Zitrusfrucht, verleiht der Torte Frische und eine angenehme Bitternote. Als zweiten Kuchen-Gang probiere ich das Chocolate-Hazelnut-Banana-Bread: Wunderbar saftig und – wie auch die Torte – nicht zu süß.

Ein weiteres Highlight sind die Mont Blancs: Auch dies ein Klassiker der französischen Patisserie, den es bei Sakura in der veganen Variante gibt. Die kuppelförmigen Törtchen bestehen aus mehreren Schichten Teig, kandierten Maronen und Creme. Kunstwerke, die fast zu schön zum Essen sind! Gleiches gilt für die glutenfreien Cheesecakes, die je nach Saison kreiert werden. Für alle, die Lust auf Herzhaftes haben, gibt es hausgemachtes Baguette mit japanisch inspirierten Toppings.

Ich bleibe vorerst bei Schoko-Torte und Banana Bread. Perfekt dazu: Der florale Sakura-Latte, den ich auf Empfehlung probiere. Er ist aromatisiert mit Kirschblütentee und leicht salzigem Blütenstaub. Klassische Kaffeespezialitäten gibt es auch, die Bohnen stammen von der Kreuzberger Rösterei Vote.

Derzeit arbeiten Jojo Aoyama und ihr Team an veganen Macarons (mit Aquafaba statt Eischnee) und neuen Frühlingskreationen. Darunter auch einer ihrer Lieblingskuchen: Ein in Japan beliebter Matcha-Shortcake mit Erdbeeren und einer Creme aus pflanzlicher Sahne und weißer Schokolade.

Ein wenig müssen sich die Bäckermeisterin und ihre Gäste aber noch gedulden: So lange, bis der Frühling kommt und mit ihm die warmen Tage und die ersten heimischen Erdbeeren.

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