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Mana Vegane Kost für die Seele

Mittwoch, 23. Februar 2022
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Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 10-23 Uhr

Adresse

Mana Restaurant
Merseburger Str. 15
10823 Berlin-Schöneberg
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Vielen der Berliner Veganer:innen wird das Mana in Schöneberg ein Begriff sein. Hier gibt es vegane Köstlichkeiten zu jeder Tageszeit. Ich habe das hübsche Restaurant schon häufiger frequentiert und wollte es eigentlich bereits im Zuge des Veganuary zum Testen besuchen, aber auch im Februar esse ich natürlich gerne vegan.

Am 15.02., nach dem Trubel des Valentinstags, machen wir uns also auf in das Restaurant Ecke Merseburger/Belziger Straße. Barchef Niklas empfängt uns freundlich und steht Rede und Antwort. 2017 haben Madga und Tina das Mana gegründet. Ma-Na daher sowohl als Kombination ihrer Namen, als auch Referenz zum Mana, der spirituellen Energie. Es bietet vegane Kreationen, die bewusst kein Fleischersatz sein wollen, sondern kreativ die Möglichkeiten pflanzlicher Kost ausloten. Das Konzept hat sich so weit bewährt, dass sie ebenfalls ein weiteres Mana in Moabit eröffnet haben, jedoch mit einer anderen Karte, um Originalität beizubehalten und den Köch:inneen Raum zu lassen, sich zu entfalten.

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Restaurant Mana Immobilienfotografen-Berlin -2
Restaurant Mana Immobilienfotografen-Berlin-3

Das längliche Restaurant ist angenehm offen und luftig, mit einem langen Tresen in der Mitte und einem Raum, der hinten mit einer stilvollen dunkelblauen Wandfarbe in Kombination mit diversen Zimmerpflanzen eine angenehm beruhigende Wirkung entfaltet. Für den Sommer gibt es viele Tische draußen, an denen aber auch in den kalten Monaten einige Mutige sitzen. Die verschiedenen Karten für Frühstück, Mittag- und Abendessen haben zwar nicht viele, aber dafür sehr verschiedene und stets wechselnde Gerichte.

Wir testen die hauseigene Interpretation einer Shakshuka (zu deren Liebe ich mich bereits im Artikel zum Honiggelb bekannt habe). Hier werden sich Shakshuka Fans vielleicht etwas wundern: Die Vorspeise ist quasi eine Kombination der Essenzen Israels. Die Shakshuka, natürlich ohne Ei und Käse, befindet sich in der Mitte des Tellers, umrahmt von Hummus, garniert mit Paprika, Sesam und Granatapfelkernen. Dazu bestellen wir Oliven, die sehr reichlich und spannend mariniert daher kommen, mit einer Vinaigrette aus Öl, getrockneten Tomaten, Zitronensaft und den jeweils in der Küche verfügbaren Kräutern. Ganz ehrlich: Mir haben Oliven selten so gut geschmeckt. Dazu gibt es Pitah und Baguette.

Nach den reichlichen Vorspeisen gönnen wir uns ein Päuschen und genießen einen Gewürztraminer vom Weingut Hermer. Neben mir steht eine verlockende Cocktail- und Longdrink-Karte, ebenfalls Eigenkreationen, jedoch beschließen wir heute beim Wein zu bleiben. Gerade als das Glas leer ist, kommt schon der Hauptgang. Schnell noch einen Riesling von Weingut Keth bestellt und schon wenden wir uns den Hauptspeisen zu.

Wir essen Mana’s Tajine: Couscous mit Rosinen, Frühlingszwiebeln und getrockneten Tomaten, dazu Tomaten-Kichererbsensauce mit gerösteter Paprika. Das leckere Gericht ergänzt die Vorspeise gut. Dazu gibt es das Valentinstagsspecial vom Vortag zu probieren: Gegrillte Kräuterseitlinge mit Knollensellerie, Grün- und Rosenkohl.

Eigentlich schon fast zu satt, müssen wir dennoch das Dessert versuchen. Ich entscheide mich für das Magic Poppy Mousse, herrlich luftig und körnig, mit Kokossahne, Tonkabohnen, Reismilch und Pflaumenmus. Den Löffel zu versenken gestaltet sich ähnlich befriedigend wie bei einer Mousse au Chocolat. Einfach köstlich. Meine Begleitung wählt den Karottenkuchen, der überraschend dezent gesüßt ist und dafür durch sein fruchtiges Frosting und seine Sauce besticht. Wir sind sehr satt und zufrieden. Mit freundlichem Service in angenehmem Ambiente hat das Mana passend zum Namen unsere Energie aufgeladen und uns glücklich in die Nacht entlassen.

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