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Alma Gastrotheque Sie verwöhnt uns mit bestem Essen und feinen Weinen

Mittwoch, 23. November 2022
Advertorial
Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 17-23 Uhr, im Advent auch Samstags geöffnet

Adresse

Alma Gastrotheque
Große Neugasse 31
1040 Wien-4. Bezirk
.Anfahrt planen

Kontakt


+43 1 9974446
.www.alma-gastrotheque.at

Preisniveau

Sie ist jung und frisch, hat Charme und Humor – meine gute Freundin Alma. Eine begnadete Köchin und leidenschaftliche Gastgeberin, bei der ich mich immer wohl fühle, bei der mein Bauch stets aufs Köstlichste gefüllt und mein Seele mit feinen Tropfen umschmeichelt wird.

Alma steht für Alpin und Maritim, denn so – inspiriert von südlichen und heimischen Aromen – wird in der Küche des Lokals gekocht. Bei all den Malen, die ich dort zum Essen war, sind mir Restaurant und Team ans Herz gewachsen. Wie eine gute Freundin eben.

Ich war dort für Dates, mit Freundinnen, mit Eltern und Babys – bei Alma fühlen sich alle wohl. Der Raum ist kaum größer als ein Wiener Altbauwohnzimmer, was die heimelige Stimmung unterstreicht. Dazu die kuscheligen Samtbänke und das sanfte Licht. An den Wänden lediglich kunstvolle Spiegel und ein paar, in geselliger Runde geleerte Weinflaschen. Dezent und gemütlich.

Die große Kunst liegt auf dem Teller. Jedes Mal aufs Neue habe ich den Impuls, zum Handy zu greifen, um die Speisen zu fotografieren: Blumen aus geringelten Beten, Wolken aus fermentierter Créme Fraîche, mit Blüten gespickte Kräuternester. Ebenfalls eine Augenweide: Die Naturweine, die in der Alma ausgeschenkt werden (von klassische bis funky) und im Glas wahlweise zartgelb, bernsteinfarben oder dunkelrot schimmern.

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Mein Abend beginnt meist mit hausgemachtem Labneh und (oft ofenwarmer) Focaccia. Wenn die Runde groß genug ist, werden alle vier Vorspeisen bestellt (weil alles immer gut klingt) und zum Teilen in die Mitte gestellt. Beim letzten Mal waren es knackiger Salat aus Weißkraut und Sellerie mit Orangen, Birnen und Sardinen, sowie – ein all-times-favorite – frittierte Greens in Tempurateig. Jetzt in der Herbstvariante mit Grünkohl und Kräutern.

Da fast alles selbst gemacht und nur frisch gekocht wird, ist auch die Auswahl der Hauptspeise klein. Einmal Fisch oder Fleisch, einmal vegetarisch, einmal Überraschung. Gemüse wird in der Alma mit derselben Ernsthaftigkeit behandelt wie Fleisch (noch immer keine Selbstverständlichkeit). Kraut wird wie Schweinsbraten geschmort, bis es karamellisiert und cremig ist, Minikürbis mit Maroni-Linsenragout gefüllt und Saisongemüse zu vegetarischen Nuggets frittiert.

Die Produkte kommen vorwiegend von Höfen aus der Region, weshalb die Karte wöchentlich wechselt und ich jedes Mal aufs Neue gespannt bin, welche Namen sich die Köchinnen (in der Almaküche herrscht Frauenpower) für die Speisen wohl ausgedacht haben. Sie alle kamen über Umwege zum Kochen – durch Leidenschaft, Kreativität und Spaß an der Sache. Und so tragen ihre Kreationen humorvolle Namen wie „Mais, Mais, Baby“, „Skinny Dipping“ oder „Circle of Life“.

Hinter letzterem verstecken sich Sauerteigpancakes, die das Team aus übriggebliebenem Brot und altem Sauerteig herstellt. Resteverwertung gehört in der Alma zum guten Küchenton: Die beim Ansetzen des Labnehs abtropfende Molke wird eingekocht oder für Risotto verwendet, alte Focaccia wird zu Knödeln und Bröselkeksen. Die stecken dann zum Beispiel in der feinsäuerlichen Bergamottencreme, die mir meine gute Freundin Alma zum Dessert serviert.

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