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Aktuelle Ausstellungen Unsere persönlichen Kunst-Highlights

Sonntag, 01. März 2020

Mit einer Museumslandschaft von Weltruf, aufregender Architektur und innovativen Galerien ­ist München nicht nur Hauptstadt Bayerns, sondern auch eine Kulturhauptstadt. Hier findet man hippe Installationen, kreative Performances, spektakuläre Fotografien sowie historische Gemälde und zeitgenössische Grafiken. Welche Kunst-Events und Ausstellungen Sie in diesem Monat nicht verpassen sollten erfahren Sie in Folge.

Nähere Details zu den einzelnen Orten finden Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Ingrid Floss  | Braun-Falco Galerie_

Braun-Falco Galerie

Die Werkschau der Münchner Künstlerin Ingrid Floss zeigt einen Gemälde-Zyklus mit über 100 Aquarellen unterschiedlicher Formate, der im Spätsommer 2019 in der Schweiz entstanden ist. Wanderungen durch die Berg- und Tallandschaft inspirierten sie zu den ungegenständlichen Motiven und der vielschichtigen Farbfeld-Malerei – von leuchtend-fröhlich bis dunkel-düster. „Am Anfang war es ein mühsames Vorwärtsgehen, mit vielen Schwierigkeiten, am Ende war ich fast verschmolzen mit dem Wasser, den Pigmenten und meinem Pinsel“, beschreibt Ingrid Floss ihren mehrwöchigen Arbeitsprozess.

Braun-Falco Galerie | 
Nymphenburger Straße 22 | 80335 MünchenSur En – Aquarelle aus der Schweiz | 4. März bis 18. April 2020
Dienstag bis Freitag 13-18 Uhr | Samstag 11-16 Uhr

Lisa Walker | Villa Stuck München

Villa Stuck

Die Ausstellung "She wants to go to her bedroom but she can’t be bothered" der neuseeländischen Schmuck-Künstlerin Lisa Walker zeigt rund 250 Objekte und knapp ein Dutzend Fotografien. Unterteilt ist die große Werkschau in die verschiedenen Städte, in denen Walker gearbeitet hat: Dunedin bzw. Auckland, München und Wellington. Die gelernte Goldschmiedin fing in den 80er-Jahren an, mit ungewöhnlichen Materialien und Verfahren zu experimentieren, um nach und nach außergewöhnlichen, verfremdeten Schmuck zu kreieren, meist aus Gebrauchsgegenständen wie Knöpfen und Mobiltelefonen. Was ist Schönheit? Wie verhält sich Schmuck zu Populärkultur, Kunst und Leben: Fragen, die Lisa Walker in ihrer Arbeit untersucht.

Villa Stuck | 
Prinzregenten Straße 60 | 81675 München30 Jahre Schmuck von Lisa Walker | 5. März bis 7. Juni 2020
Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr

Andreas Stetka | Galerie ArToxin

Galerie arToxin

Bleistift, Papier oder Aquarellfarbe und Tuschefeder: Die Zeichnungen des deutschen Künstlers Andreas Stetka sind bewusst minimalistisch gehalten und verzichten auf realistische Darstellungen. Vielmehr rückt der Akt des Zeichnens selbst in den Vordergrund. Neben dem Papier spielt das Medium Video eine Rolle für den Meisterschüler von Daniel Spoerri. Gefundene Fotografien reiht Andreas Stetka so aneinander, dass eine Art Daumenkino entsteht. Die einzelnen Sequenzen wollen keine Geschichte erzählen, sondern einen Raum der Vorstellungskraft für den Betrachter schaffen.

Galerie arToxin | 
Kirchen Straße 23 | 81675 MünchenAndreas Stetka – stop (e)motion | 7. März bis 4. April 2020
Mittwoch bis Freitag 14-20 Uhr | Samstag 12-18 Uhr

Lev Khesin | Galerie Smudajescheck

Smudajescheck Galerie

Die Malerei des russischen Künstlers Lev Khesin kennzeichnen pastos aufgetragene Farbschichten, die zum Rand hin immer dicker werden, sodass sie eine Art Rahmen bilden – so entstehen Gemälde mit ungewöhnlicher Spannung und interessanten Gegensätzen: fest, flüssig, immateriell, massig. Die Farbigkeit wiederum gleicht einem Regenbogen, so ausdrucksstark und berührend ist sie. Abseits der Leinwand untersucht Lev Khesin mit Arbeiten aus Silikon, Videos, Fotografien und holographischen Installationen das komplexe Spiel von Illusion und Wirklichkeit.

Smudajescheck Galerie | 
Schwind Straße 3 | 80798 MünchenDie Welt als Hologramm – Lev Khesin | 13. März bis 4. April 2020
Donnerstag und Freitag 11-18 Uhr | Samstag 11-16 Uhr

Sebastian Dacey | Galerie Jahn und Jahn

Galerie Jahn und Jahn

Der Brite Sebastian Dacey beschäftigt sich in seiner expressiven Malerei mit fiktiven Personen und Formen, die er geheimnisvoll in Szene setzt. Der Meisterschüler der Akademie der bildenden Künste München setzt dabei das Medium Farbe so ein, dass daraus ausdrucksstarke Kompositionen mit räumlicher Tiefe und dynamische Kontraste entstehen. Dabei haben fast alle seiner Werke eines gemein: Symmetrie. Das gilt für die einzelnen Strukturen, aber auch deren Gesamt-Anordnung auf der Bildfläche. Papierarbeiten, Installationen und Wandobjekte ergänzen die Ausstellung „Noailles“ – ein Stadtteil von Marseille, wo der Künstler aktuell lebt und arbeitet.

Galerie Jahn und Jahn | 
Baader Straße 56 b | 80469 MünchenSebastian Dacey – Noailles | 13. März bis 25. April 2020
Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr | Samstag 11-14 Uhr

Sarah Zagefka | Galerie Filser Gräf

Galerie Filser & Gräf

Die Gruppenausstellung der vier Künstlerinnen Blanca Amorós, Johanna Schelle, Brigitte Stenzel und Sarah Zagefka wirft die Frage nach dem Bezug eines Subjektes zur Wirklichkeit auf. Dabei geht es um die eigene, aber auch fremde Wahrnehmung, um Reproduzierbarkeit und Interpretationen der vermeintlichen Realität. Zu sehen sind Werke aus dem Bereich Malerei und Skulptur – scheinbar realistisch wie Fotografien.

Galerie Filser & Gräf | 
Neuturm Straße 2 | 80331 MünchenReal Unreal | 20. März bis 4. Mai 2020
Dienstag bis Freitag 11-19 Uhr | Samstag 13-17 Uhr

© Nachlass Toni Schneiders |Stiftung F.C. Gundlach

Kunstfoyer

Der deutsche Fotograf Toni Schneiders hat die Bildsprache der fotografischen Avantgarde nach 1945 maßgeblich modernisiert. Ob Katzen, eine Dampflokomotive oder Brotscheiben: Weniger das Sujet als vielmehr eine präzise komponierte Aufnahme der Dinge war ihm wichtig. Schneiders sah die Schönheit in kleinen Dingen und setzte diese klar, humorvoll und einfühlsam in Szene. Zu seinem 100. Geburtstag widmet die Stiftung F. C. Gundlach und das Kunstfoyer München dem Porträtisten, Reise-, Industrie- und Landschaftsfotografen eine große Werkschau.

Kunstfoyer | 
Maximilian Straße 53 | 80538 MünchenToni Schneiders Retrospektive | 19. Februar bis 07. Juni 2020
Montag bis Sonntag 09-19 Uhr

© Stadtmuseum | Gustave Le Gray

Stadtmuseum München

Ob Landschaften, Tiere, Aktstudien, Stillleben oder Gebäude: In den Kunstakademien und -gewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dienten Fotografien wortwörtlich genommen als Vorbilder für Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Das Stadtmuseum München zeigt nun 230 dieser Vorlagen aus dem umfassenden Archiv der Universität der Künste Berlin, darunter namenhafte Fotografen wie Fratelli Alinari, Karl Blossfeldt und Alfred Stieglitz.

Stadtmuseum München | 
St.-Jakobs-Platz 1 | 80331 MünchenVorbilder/Nachbilder | 07. Februar bis 14. Juni 2020
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr

© Lenbachhaus | Wilhelm Heise

Lenbachhaus

Das Social Media Tool des 20. Jahrhunderts – das Radio – bot damals erstmals die Möglichkeit, allen alles zu sagen. Doch diente es irgendwann nicht mehr als Informationsquelle für neue Kochrezepte oder Lieferant unterhaltsamer Kurzgeschichten, sondern als Propaganda-Instrument. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Fotografien und Installationen aus den 1920-30er, sowie 1960-70er-Jahren von verschiedenen Künstler-Kollektiven wie der "Roten Gruppe" oder "Geflecht", die ihre ganz eigenen und neuen Wege der Kommunikation erschufen, ausgehend von Berthold Brechts Kritik am Radio.

Lenbachhaus | 
Luisen Straße 33 | 80333 MünchenRadio-Aktivität | 18. Februar bis 23. August 2020
Dienstag 10-20 Uhr | Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr

Feelings – TaylorJohson

Pinakothek der Moderne

Mitleid, Freude, Glück oder Schmerz: Kunst, die Emotionen hervorruft, kommt auch ohne erklärenden Begleittext aus. So wecken die rund 100 Werke – darunter Bilder, Objekte, Filme und Räume – in der Sammlung Moderne Kunst der Pinakothek der Moderne allein durch ihre Existenz verschiedene Gefühle beim Betrachter und treffen mitten ins Herz – ganz ohne erklärende Beschreibungen. Rund 40 internationale Künstler-Größen sind vertreten, darunter Marlene Dumas, Tracey Emin, Mike Kelley und Cindy Sherman.

Pinakothek der Moderne | 
Barer Straße 40 | 80333 MünchenFeelings – Kunst und Emotion | 8. November bis 4. Oktober 2020
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr

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