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HacoNordische Küche mit Neugier und Leidenschaft

Donnerstag, 19. April 2018
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Restaurant Haco in Hamburg-St Pauli-2
Karte
Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag 18-00 Uhr

Adresse Haco
Clemens-Schultz-Straße 18
20359 Hamburg-St. Pauli
Anfahrt planen
Kontakt
+49 40 742 039 39
www.restaurant-haco.com

Wir sind bereits verliebt, als wir das Restaurant Haco in St.Pauli betreten. Nordisch lässig, leidenschaftlich und mutig, so präsentiert sich uns das „Hamburg Corner“ und zählt daher ab sofort zu unseren Lieblings-Eckrestaurants in der Hansestadt.

Banale Dinge besonders machen, das ist das Motto von Björn Juhnke, der vor genau einem Jahr sein erstes eigenes Restaurant in der Clemens-Schultz-Straße eröffnete. Nach Stationen in London, Prag, St. Moritz und Bratislava kreiert er nun in Hamburg – zum Glück – mit seinem Wissen, seinem Können und seiner Experimentierfreudigkeit Gerichte auf Sterne-Niveau.

Cool und trotzdem gemütlich, ist die Atmosphäre des Haco: dunkelgraue Wände, hellgraue Stühle, warmes Holz auf Tischen und am Boden. Schlichte, moderne Lampen und große Fenster sorgen für die perfekte Lichtstimmung.

Ebenso geradlinig und klar wie die Einrichtung des Haco präsentiert sich auch die Speisekarte. Ein 4-, 5-, 6- oder 7-Gang-Menü kann gewählt werden. Die Gerichte bestehen laut Karte aus nur drei Zutaten, aber selbstverständlich verbirgt sich dahinter sehr viel mehr!

Restaurant Haco in Hamburg-St Pauli-3
Restaurant Haco in Hamburg-St Pauli-4
Restaurant Haco in Hamburg-St Pauli

Wir starten mit einem Salat aus elf eigens gepflückten Wildkräutern, dazu dreierlei Kürbis auf geröstetem Schwarzbrot und einem wunderbar sanften Riesling mit dem charmanten Namen Wunschkind. Keine Wünsche offen lässt die anschließende cremige Zwiebelsuppe mit Mairübchen und gerösteten Frühlingszwiebeln.

Es folgt kross-gebratene Kaninchenleber auf einem Bärlauch-Hirse-Risotto und einem korrespondierenden Grauburgunder von Daniel Landerer und für meine vegetarische Begleitung ebenso krosse Kartoffeln auf Sauerampfer und Kerbel. Wir schwelgen und sind zugleich überrascht, wie fantastisch so unterschiedliche Zutaten harmonieren können.

Diesbezüglich setzt der Nachtisch im Haco noch eine Schippe drauf: das Pre-Dessert – was für eine großartige Idee! – begeistert mit einer Komposition aus geraspeltem Champignon auf Milchschokoladenmousse und das abschließende Haupt-Dessert vereint Rhabarber-Sorbet und -Ragout mit gefrorener Ziegenmilch und Petersilie-Crunch. Klingt verrückt, schmeckt sensationell!

"Wir haben vergessen, worum es beim Essen geht", sagt Björn Juhnke. "Es geht um die Sensorik." Der gebürtige Warnemünder erzählt mit solcher Leidenschaft von seinen Gerichten, dass uns das Wasser im Munde zusammenläuft, obwohl wir doch längst satt sind.

Bei einem letzten Schluck spanischem Eiswein mit dem passenden Namen The End berichtet uns der so sympathische Koch von seiner regelmäßigen Zusammenarbeit mit einem Foodscout, dem Ausprobieren neuer Gerichte mit seinem treuen Team, den Vorzügen der regionalen Küche, der nicht aufhörenden Suche nach unentdeckten Kompositionen und von seiner unbändigen Freude am Kochen.

Sehr ungern reißen wir uns los von diesem besonderen Ort. Aber so verliebt, wie wir ins Restaurant Haco sind, kehren wir gewiss auch ganz bald hier her zurück.

Dieser Ort ist eine Empfehlung von Autor Stevan Paul >>

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