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Gallery Weekend Kunstmarathon durch Berlin

Dienstag, 23. April 2019
Traces of Rituals by Armin Zogbaum Berlin
Öffnungszeiten

26. bis 28. April 2019

Am kommenden Wochenende lockt das Gallery Weekend erneut die internationale Kunstwelt nach Berlin. Seit seiner Gründung vor 14 Jahren hat das international beachtete Kunstevent dabei nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Mit dabei sind über 45 offiziell beteiligte Galerien, darunter herausragende Galerien, wie die Galerie Crone, Meyer-Rieger und Wentrup mit einem neuen Standort in der City West.

Doch auch andere Institutionen und Galerien schließen sich dem Event an und öffnen am Wochenende ihre Türen. Im Hamburger Bahnhof zeigt beispielsweise Andreas Mühe seine neue Ausstellung "Mischpoche" und die Wunderkammer in der Privatsammlung Me Collectors Room präsentiert "B.A.R.O.C.K". Bis zum Sonntagabend kann von einem Schauplatz zum nächsten gewandert werden und dabei die Zeit durchaus knapp werden. Deshalb haben wir Ihnen die Programmpunkte zusammengestellt, die Sie auf gar keinen Fall verpassen sollten.

Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen.

Knueppel & Compagnon Art Space. Mit seiner neuen Serie "Traces of Rituals" schafft der von der Galerie Addaux präsentierte Künstler Armin Dietrich ein übergreifendes Band, indem er unterschiedlichste Techniken miteinander vereint und diese zu einem ganz eigenständigen, neuen Verfahren zusammenbringt. Dietrichs Mixed-Media-Collagen legen im Ritual des Zerreißens und Aufbringens von Farbfolien, im Printen von fotografischen Bildern und im Auftrag von Farbflächen auf akribisch produzierte Kunststoffe und dem Auf- und Ablösen von Sinnzusammenhängen eine imaginäre Spur frei, die es für den Betrachter zu erforschen gilt. – Extrem spannend!

Armin Dietrich / 26. April bis 31. Mai 2019
Knueppel & Compagnon Art Space / Dorotheenstraße 14 / 10117 Berlin
Gallery Weekend 26. April 10-18 Uhr / 27.& 28. April 13-16 Uhr

Konrad Fischer Galerie. Was man beim letzten Gallery Weekend als Rohbau sehen konnte, ist nun vollbracht: die Galerie ist in einen spektakulären Industriekomplex, dem ehemaligen Umspannwerk in der Neuen Grünenstraße gezogen und eröffnet die neuen Räumlichkeiten mit Richard Long. Dieser arbeitet zum Einstand von Konrad Fischer in seinen Arbeiten mit rotem Granit und Schlamm als Verweis auf die Backsteinfassade des Industriebaus.

Richard Long / 26. April bis 27 Juli 2019
Konrad Fischer Galerie / Neue Grünstraße 12 / 10179 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Sexauer Gallery. Als eines der besonderen Highlights des Gallery Weekends wird Alexander Iskin, neben seiner laufenden Ausstellung bei Sexauer, während der "schnellsten Kunstausstellung aller Zeiten" gemeinsam mit dem Ensemble Mini live vier Bilder während der Aufführung der fünften Sinfonie von Prokofjew malen – ein Bild pro Satz. Iskin malt auf seiner "Stradivari", einem speziell entworfenen Musik-Mal-Instrument mit einem Rotationssystem, das es ihm erlaubt, in vier Perspektiven zu malen. Am Ende werden die Gemälde in Rotationsrahmen ausgestellt und das Publikum kann die Arbeiten drehen, um die verschiedenen Perspektiven zu erkunden.

Alexander Iskin / 25. und 26. April 2019, 21 Uhr
Musikbrauerei / Greifswalderstraße 23a / 10405 Berlin

Galerie Wentrup. Wentrup hat vor kurzem die ehemalige, im Jahre 1928 erbaute Posthalterstelle an der Knesebeckstraße bezogen. Umgestaltet wurden die Räume von Sebastian Herkner, dem deutschen Produktdesigner der Stunde. Nun muss sich die Kunst darin besondere Mühe geben, um selbst zu wirken. Zum Gallery Weekend nehmen die Künstler Florian Meisenberg und David Renggli mit Farbe auf Leinen, Leinwand und Jute als erste diese Herausforderung an.

Florian Meisenberg & David Renggli
Galerie Wentrup / Knesebeckstraße 95 / 10623 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Galerie Isabella Bortolozzi. In den gruseligen-idyllischen Fantasiewelten des Veit Laurent Kurz, die er in den Galerieräumen von Isabella Bortolozzi aufbaut, tummeln sich sogenannte Dilldapps. Der Sage nach stammen diese aus dem Hunsrück, in der Kurzschen Interpretation handelt es sich um sinistre Männchen, die eine Partydroge namens Herba-4 brauen.

Veit Laurent Kurz / 26. April bis 29.Juni 2019
Galerie Isabella Bertolozzi / Schöneberger Ufer 61 / 10785 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Blain Southern. Bernar Venets bespielt mit seinen monumentalen Rostspiralen die imposanten Räumlichkeiten der Galerie. Ihre Ordnung und Balance finden sie in ihrem Gegengewicht aus den augenscheinlichen Verschlingungen, die zu einem scheinbar wilden Haufen zusammenfallend den Eingang versperren. Neben diesen Variationen seiner "Indeterminate Line"-Skulpturen, mit denen er bekannt wurde, werden auch neue kurvenförmige Wandarbeiten aus Stahl zu sehen sein.

Bernar Venets / 26. April bis 22. Juni 2019
Blain/Southern / Potsdamer Straße 77 / 10785 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

BQ. An der Figur der Künstlerin und dem wachsenden Druck in der Karrierehölle arbeitet sich Raphaela Vogel bei BQ ab. Wie die Beine einer zu groß geratenen Spinne bohren sich Chromstangen durch die Galerie, ohrenbetäubender Lärm dröhnt aus Boxen und mittendrin läuft ein Video mit Vogel selbst auf dem sprichwörtlichen Fels in der Brandung, im Morgenmantel und Arkodeon spielend.

Raphaela Vogel / 26. April bis 7. Juni 2019
BQ / Weydingerstraße 10 / 10178 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

68projects.  Die Galerie präsentiert mit "I’ve got nothing to lose" die erste Einzelausstellung von Cristina BanBan in Deutschland. In der Ausstellung werden mehrere großformatige Malereien und Zeichnungen zu sehen sein. Darunter auch Arbeiten, die während BanBans Aufenthalt im Residenzprogramm von 68projects im Oktober letzten Jahres in Berlin entstanden sind. Cristina BanBans figuratives Werk stellt üppige Frauenkörper und Geschichten dar, die ihren Ursprung in den persönlichen Erfahrungen der Künstlerin haben. Auf eine zugleich ehrliche wie selbstbewusste Weise dokumentieren die Gemälde ihren Alltag und ihre Emotionen. Dabei zeigt sie eine Vorliebe für extreme Bewegungen und Verdrehungen der Körper.

Christina BanBan / 25. April bis 22. Juni 2019
68  projects / Fasanenstraße 68 / 10719 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Paper Positions Berlin. Die kleine, aber feine Messe Paper Positions lädt in diesem Jahr erneut in den historischen Lichthof der Telekom in der Jägerstrasse. 48 internationale Galerien präsentieren hier ihre wichtigsten künstlerischen Positionen zeitgenössischer und moderner Kunst mit Schwerpunkt auf Zeichnungen und dem Medium Papier. Zeichnungen, Collagen, Papierschnitte, Textarbeiten, Fotografien und Objekte werden in einem offenen Ausstellungsformat gezeigt.

Paper Postions / 26. bis 28. April 2018
Deutsche Telekom / Jägerstraße 42 / 10117 Berlin
26. und 27. April 13-20 Uhr / 28. April 11-18 Uhr

Helge Maria Klosterfelde-Edition. Jorinde Voigt beweist, dass sich ihre Reflexionen über Musik, Philosophie oder naturwissenschaftliche Phänomene, die sich normalerweise in anmutigen Zeichnungen auf Papier manifestieren, hervorragend auch in den dreidimensionalen Raum ausdehnen lassen. Dabei enstehen Objekte, die man als Tische, Paravents oder Kissen benutzen möchte. Letztere bezieht sie beíspielsweise mit farbigen Stoffen, deren Kompositionen auf ausgeklügelten Analysen der Farbwahrnehmung bestimmter Blumen und Pflanzen basieren.

Jorinde Voigt / 26. April bis 27. Juli 2019
Helge Maria Klosterfelde- Edition / Potsdamer Straße 97 / 10785 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Dittrich & Schlechtriem. Julian Charrière verwebt Fotografien, Videoaufnahmen und Skulpturen installativ. Alle stehen mit seinen Expeditionen in die Tiefen des Meeres vor Mexiko in Verbindung. Dort ist die Unterwasserwelt zum Glück nicht so automar verstrahlt wie im Bikini-Atoll, dafür kaum weniger geheimnisvoll und mythisch aufgeladen.

Julian Charrière / 26. April bis 29. Juni 2019
Dittrich & Schlechtriem / Linienstaße 23 / 10178 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Galerie Thomas Schulte. Mit ihrer vier Meter hohen, die wirbelnde Bewegung von Windenergie darstellenden Skulptur "Twister Grande", verdreht einem Alice Aycocke schon beim Betreten der Galerie die Perspektive. Doch auch die wunderbaren Malereien von Janathan Laskers gilt es bei Thomas Schulte zu entdecken.

Alice Aycocke & Johnathan Laskers / 26. April bis 19. Juni 2018
Galerie Thomas Schulte / Charlottenstraße 24 / 10117 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Galerie Chert Lüdde. Sol Calero schwelgt in der der Ausstellung in Erinnerungen an die Sommer ihrer Kindheit im Landhaus ihrer Großmutter, die dort gemeinsam mit einer Schar Kinder aus der Umgebung malte und Kunsthandwerk betrieb. Mit großer Sinnleichkeit gibt sie diese Erlebnisse nun an den Betrachter weiter. Neu bei Chert Lüdde ist auch der Projektraum Bungalow, der zum Gallery Weekend von Antonio Olivares bespielt wird.

Sol Colero & Antonio Olivares / 26.April bis 15. Juni 2019
Chet Lüdde / Ritterstraße 2a / 10969 Berlin
Gallery Weekend 26. April 18-21 Uhr / 27.& 28. April 12-18 Uhr

Hamburger Bahnhof.  Die Nähe zu Schauspiel, Bühne und Film erschließt sich im Werk von Andreas Mühe unter anderem aus seiner  persönlichen Biografie. Sein  Vater war der bekannte Schauspieler Ulrich Mühe, seine Mutter ist die renommierte Theaterintendantin Annegret Hahn. Diese beiden Persönlichkeiten sowie Mühes engste familiäre Bande bilden die Protagonisten seiner für den Hamburger Bahnhof entstandenen neuen Werkserie. In zwei großformatigen fotografischen Familienportraits vereint Mühe die lebenden wie verstorbenen Mitglieder seiner Familie, mütterlicher- und väterlicherseits. Die bereits verstorbenen Personen ließ er dazu, von Fotovorlagen ausgehend, in einem komplexen und intensiven Produktionsprozess als verblüffend lebensecht anmutende Skulpturen nachbilden.

Andreas Mühe / 26. April bis 11. November 2019
Hamburger Bahnhof / Invalidenstraße 50 / 10557 Berlin
Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr / Samstag bis Sonntag 11-18 Uhr

Me Collectors Room. Mit "B.A.R.O.C.K." präsentieren die Wunderkammer des Me Collectors Room und das Schloss Caputh künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes. Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben auch wir heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

B.A.R.O.C.K / 27. April  bis 18. August 2019
Me Collectors Room / Auguststaße 68 / 10117 Berlin
Gallery Weekend 28. und 29. April 2018 12-19 Uhr

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