Dienstag bis Donnerstag 12-21 Uhr
Freitag + Samstag 12-22 Uhr
Sonntag 12-21 Uhr
amatō
Dunckerstraße 69
10437 Berlin-Prenzlauer Berg
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Wer dieser Tage durch die Dunkerstraße in Prenzlauer Berg flaniert, dem dürfte ein neu eröffneter Ort auffallen, der zunächst nur wie ein weiteres Café anmutet. Doch hinter Amatō verbirgt sich weit mehr. Eine eigene Patisserie beispielsweise und eine Eismanufaktur, die sich vor allem asiatisch inspiriertem Eis verschrieben hat. Zudem dient das Café als Raum für wechselnde Ausstellungen.
Gegründet wurde Amatō von Viet Anh Truong und Konditor Bernie Stamp, die sich während ihrer Zeit im Berliner Fine-Dining-Restaurant Oukan kennenlernten. Über ein Jahr lang haben beide an den Rezepturen gefeilt, Aromen abgestimmt und Ideen ausgetauscht. Das Ergebnis: handwerklich hergestelltes Eis und Gebäck, das schmeckt und bisweilen mit ungewöhnlichen Aromen überrascht.
Die Eissorten reichen von Klassikern wie Pistazie oder (gerösteter!) Vanille bis hin zu raffinierten Geschmacksreisen wie „Miso Caramel“ oder „Pandan“ – eine tropische Pflanze aus Südostasien, deren aromatische Blätter einen süßlichen, vanilleähnlichen Geschmack mit nussiger Note haben. Die Sorte „Hojicha“ hat feine Aromen von geröstetem grünem Tee und „Vietnamese Coffee“ schmeckt nach cremigem Kaffee.
Hübsch anzusehen ist die kleine, feine Auswahl an Pâtisserie: etwa der Strawberry Shortcake mit zartem Chiffon-Kuchen, Vanille-Crème Diplomate und fruchtiger Beerenmarmelade oder ein bittersüßes Kumquat-Kalamansi-Törtchen auf Schokoladenmürbeteig, das vor Zitrusfrüchten nur so strotzt. Ganz besonders schön ist das Yuzu-Törtchen in Form einer knallgelben Yuzu. Und natürlich darf auch der obligatorische Matcha Cheesecake nicht fehlen.
Doch Amatō ist mehr als ein Café. In wechselnden Ausstellungen werden Werke lokaler Künstlerinnen und Künstler gezeigt – aktuell etwa von Felix Yang und Atsushi Take sowie von den Keramikerinnen Bianca Green und Victoria Cocito von Studio Sol. Alles ist Teil des Konzepts: Genuss, Kunst und Gemeinschaft sollen hier Hand in Hand gehen. Die Keramik kann sogar vor Ort gekauft werden.