Ein klassischer Gugelhupf geht immer. Seit Generationen ist er fester Bestandteil jeder größeren Kaffeetafel. Dieser hier wird nach einem Rezept der traditionsreichen Konditorei Kreutzkamm gebacken, die bereits 1825 in Dresden gegründet wurde und seit 1950 in München ansässig ist. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens hat das Familienunternehmen ein Backbuch veröffentlicht, in dem sich viele Rezepte bekannter Klassiker finden.
Wussten Sie‘s? Der klassische Gugelhupf wird aus einem gerührten Hefeteig gebacken, nicht aus Rührteig. Die Konsistenz muss schön locker und luftig sein. Statt Sultaninen können auch Nüsse oder Schokoladenstückchen in den Teig gegeben werden. Das leichte Hefearoma gibt dem Kuchen einen besonderen Twist, der ein bisschen spannender ist als der eines klassischen Rührkuchens.
Die Zubereitung
- Für den Vorteig 115 g Mehl mit der Milch und der Hefe vermischen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Vorteig abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
- Die Gugelhupfform mit 15 g flüssiger Butter einfetten und mit den Mandeln auslegen.
- Die restliche Butter, Zucker, Salz, Bittermandelaroma, Zitronenabrieb und Tonkabohnenpulver schaumig rühren. Währenddessen nach und nach Eier und Eigelb dazugeben.
- Den Vorteig und das restliche Mehl vorsichtig in die schaumige Masse unterarbeiten. Zuletzt die Früchte und Mandeln unterheben.
- Den Hefeteig in die vorbereitete Gugelhupfform einfüllen und erneut abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen um etwa ein Viertel vergrößert hat.
- Den Backofen auf 185 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 1 Stunde goldbraun backen.
- Anschließend herausnehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.