Dienstag bis Freitag 11.30-16.30 Uhr
Samstag 10-14 Uhr
Pastorale
Molkenbuhrstraße 8
22525 Hamburg-Stellingen
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Mit dem Pastorale hat Sternekoch Marc Müller ein ungewöhnliches Restaurantprojekt gestartet. In einem ehemaligen Kirchencafé in Stellingen hat seine feine Küche 2025 ein neues Zuhause gefunden. An einem Ort, der auf den ersten Blick eher nach Nachbarschaftstreff als nach Fine Dining aussieht. Doch genau dieser Kontrast macht den Reiz aus: Tagsüber Café und Mittagstisch, am Abend ein kleines Restaurant mit nur 16 Plätzen, das sich ganz der reduzierten, pflanzenbetonten Küche widmet.
Marc Müller ist in der Hamburger Gastronomie kein Unbekannter. Mit seinem früheren Restaurant Santé im denkmalgeschützten Pavillon des Jerusalem-Krankenhauses machte er schnell auf sich aufmerksam und wurde als vielversprechender Newcomer ausgezeichnet. Die Pandemie beendete das Projekt seinerzeit jedoch frühzeitig.
Nach einer Schaffenspause kehrte Marc Müller zurück an den Herd und entwickelte das Konzept für das Pastorale, dessen besondere Lage neben einer Kirche natürlich das Restaurant prägt. Mit seiner skandinavisch inspirierten Einrichtung wirkt es mehr wie ein modernes Wohnzimmer. Durch die großen Fenster fällt viel Licht in den Raum, im Sommer erweitert eine Terrasse im Grünen den kleinen Gastraum.
Kulinarisch gliedert sich das Pastorale in drei Tageszeiten. Mittags gibt es unkomplizierte, aber handwerklich präzise Gerichte wie beispielsweise Burrata mit wildem Brokkoli, Limoncello und Olive oder eine Toskanische Bauernsuppe. Jeden Tag im Angebot: ein wechselndes Pasta-Gericht. Marc Müller serviert einen gehobenen, aber bewusst zugänglichen Mittagstisch.
Am Nachmittag verwandelt sich das Lokal in ein Café mit hausgemachten Kuchen und verwandelt sich so zu einem Treffpunkt für Spaziergänger, Familien und Menschen aus dem Kiez. Hoch gelobt werden aber auch die „Bosco-Bowl“ mit Haselnuss-Buchweizen-Granola und Ricotta-Joghurt oder das „Omelette Nordico“ mit Ziegenkäse und Holunder-Dressing, die samstags zum Brunch serviert werden.
Der Abend widmet sich schließlich der anspruchsvolleren Küche. Unter dem Titel „Cena di Marc Müller“ serviert der Koch ein vegetarisch geprägtes Menü, inspiriert von italienischen und nordischen Einflüssen. Gerichte wie eine Essenz aus Waldpilzen mit Trüffel, Pasta mit reduzierter Tomatencreme oder Risotto mit Plankton und Bergamotte zeigen Müllers Stil: konzentriert, aromatisch und bewusst reduziert.
So entsteht im Pastorale eine ungewöhnliche Fusion aus Nachbarschaftscafé und Gourmetrestaurant – ein Ort, der gleichermaßen alltäglich und ambitioniert wirkt. Ein Ort, der immer geht. Mit richtig dolle guter Küche!
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