Fertiggestellen konnte Alban Berg die Zwölfton-Oper „Lulu“ bis zu seinem frühen Tod 1935 nicht mehr. Allerdings hatte er im Jahr zuvor eine fünfsätzige Orchester-Suite aus dem unvollendeten Werk erstellt, die das Konzerthausorchester unter Oscar Jockel spielt. Mit dem „Lied der Lulu“, dem Kernstück, stellt sich Sopranistin Vera-Lotte Boecker als Artist in Residence am Konzerthaus vor. Bergs „Lulu“ sei „hoch emotional und für mein Empfinden herzzerreißend berührend“, so Boecker. Sie ist keine unbekannte in Berlin, war Mitglied im Ensemble der Komischen Oper wie auch der Wiener Staatsoper. Nach der Pause singt sie das bezaubernde „Lied an den Mond“ aus Antonín Dvořáks Oper „Rusalka“, Unsuk Chins Szene der Miriel aus der Oper „Die dunkle Seite des Mondes“ sowie die Arie der Leonore aus Beethovens „Fidelio“. Gerahmt werden die Lieder von den Ouvertüren zu den Opern von Dvořák und Beethoven.
Konzerthaus Berlin |
Gendarmenmarkt 2 | 10117 Berlin-Mitte...2. Oktober um 20 Uhr | Samstag 3. Oktober 19 Uhr


























