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Cocore Pizza-Revolution mit Herz im neunten Bezirk

Mittwoch, 23. Februar 2022
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Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag 11.30-21.30 Uhr

Adresse

Cocore


Berggasse 14
1090 Wien-9. Bezirk
.Anfahrt planen

Kontakt


+43 676 4829874
.www.cocore.at

Während hierzulande immer mehr Lokale aufsperren, die authentische pizza napoletana auftischen, dreht sich das Pizza-Rad in Italien bereits weiter. Ausgerechnet im Norden des Landes fing man vor rund 15 Jahren an, mit der traditionellen Machart zu experimentieren.

Etwas Neues wollte auch Gianluca Alfano anbieten, der im Dezember 2021 das Cocore eröffnet hat. Neben klassischen neapolitanischen Pizzen – perfekt gebacken mit luftigem Rand, dünnem Teig und fast-flüssigem Käseherz – gibt es Kreationen aus dem sogenannten Pizza Lab.

Wir entscheiden uns für die vegane Variante, die mit Artischocken-Püree, lila Kartoffeln, und getrockneten Tomaten belegt ist. Serviert auf einem Tortenständer, vorgeschnitten in acht handliche Stückchen, eignet sie sich wunderbar zum Teilen. Alle Pizzen werden aus Biga gemacht, einem Vorteig, der über 24 Stunden reifen darf und dadurch besonders aromatisch, elastisch und besser verdaulich wird.

Im Unterschied zu den neapolitanischen Pizzen ist der Boden unserer Pizza-Lab-Kreation höher, luftiger und besonders kross, denn – so Inhaber Gianluca Alfano – die Teiglinge werden in kleinen Pfannen gebacken. Al padellino, wie man in Italien sagt. Eine weitere Besonderheit: Belegt werden sie erst nach dem Backen. Dadurch bleiben die Zutaten frisch und besonders aromatisch.

Cocore Pizza I Wien (1)
Cocore Pizza I Wien (2)
Cocore I Wien
Cocore Pizza I Wien (3)
Cocore Pizza I Wien (5)

Diese stammen weitestgehend aus ökologischem Anbau. Viele Betriebe sind außerdem Mitglied im Slow Food Netzwerk, getreu dem Motto der Pizzeria Cocore, das auf großen Wandpostern abgedruckt ist: People, planet, pizza. Heißt: Wertschätzender Umgang mit Mitarbeiter:innen, Umwelt und Lebensmitteln. Dazu gehört auch die Suche nach lokalen Betrieben, die authentische italienische Produkte herstellen – der Ricotta beispielsweise kommt aus Österreich.

Auch Saisonalität ist dem Chef wichtig. Klar, Zutaten wie Tomaten werde man immer benötigen – „ohne  läuft es in einer italienische Pizzeria einfach nicht“ – doch darüber hinaus soll es immer wieder saisonale Specials geben. Der Nachhaltigkeitsgedanke zeigt sich auch bei der Einrichtung: Die alten Schränke aus der Drogerie, die den Eckladen mehr als 100 Jahre bespielte, dienen heute als schmucke Anrichte für Mehlsäcke und Weinflaschen. Der Tisch, an dem wir sitzen, wurde aus ausgedienten Regalbrettern gezimmert.

Bis 15.30 Uhr gibt es bei Cocore pizza al taglio – eckige Stücke, wie man sie aus Rom kennt. Perfekt für all jene, die mehr als eine Sorte probieren wollen. Vegetarische und vegane Genießer:innen werden ebenso fündig wie Glutenintolerante, für die es eine Variante aus Reis- und Maismehl gibt.

Pizza, davon ist Inhaber Gianluca Alfano überzeugt, kann beides: Schneller Mittagssnack für Zwischendurch, aber auch edles Dinner am Abend. Hauptsache, sie ist mit Herz, con cuore, gebacken. Bald möchte er Pizza-und-Wein-Pairings anbieten. Auch dies eine kleine Pizza-Revolution.

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