Nur 15 Minuten dauert die Bootsfahrt vom kambodschanischen Festland zur kleinen Insel Koh Krabey – und doch fühlt es sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Weit weg vom Alltäglichen eröffnet das Six Senses Krabey Island einen Raum für all jene, die Stille suchen, Natur lieben und Wert auf nachhaltigen Luxus legen.
Die Insel selbst wirkt wie ein wohlgehütetes Geheimnis. Eingebettet in das satte Grün tropischer Wälder, umspült vom azurblauen Wasser des Golfs von Thailand, fügt sich das Resort mit seinen 40 privaten Pool-Villen harmonisch in die Landschaft ein. Keine Spur von künstlicher Inszenierung – hier ist alles durchdacht, reduziert und zugleich sinnlich. Architektur und Natur verschmelzen miteinander, verbunden durch gewundene Holzpfade, die sich durch den Dschungel ziehen wie versteckte Lebensadern.
Im Six Senses Krabey Island geht es nicht um „mehr“, sondern um das Wesentliche. Die offene Lobby erinnert an ein traditionelles Fischerhaus. Der Blick schweift über das Wasser, das in allen erdenklichen Blautönen glitzert, während der Wind sanft durch die Baumwipfel streicht. Man atmet tiefer. Langsamer.
Jede Villa ist ein Rückzugsort für sich – mit privatem Infinity-Pool, großzügiger Terrasse und raumhohen Fenstern, die die Grenze zwischen drinnen und draußen aufheben. Alles ist so gestaltet, dass man sich fast unsichtbar fühlt – und doch ganz bei sich.
Das Six Senses Spa bildet das Herzstück des Resorts. Inspiriert von alten Khmer-Heiltraditionen trifft hier moderne Wellness auf fernöstliche Weisheit. Kräuterdampfbäder, Klangmeditationen, Detox-Rituale – wer möchte, taucht tief ein in die Selbstfürsorge. Für viele beginnt hier nicht nur ein Urlaub, sondern ein innerer Wandel.
Kulinarisch geht es nicht weniger achtsam zu. Die Küche ist eine Hommage an die kambodschanische Esskultur: frisch, aromatisch, gewürzt mit lokalen Kräutern und einer großen Portion Liebe zur Erde. Jedes Gericht erzählt von der Region, von Traditionen, von Menschen.
Ella Fogg empfiehlt das Six Senses Krabey Island als perfekte Ergänzung zu einer individuellen Rundreise durch Kambodscha. Ob als entspannter Ausklang oder bewusster Auftakt – dieser Ort hat die Kraft, zu entschleunigen. Und mehr noch: zu berühren.
Denn was bleibt, ist das Gefühl, Teil von etwas Größerem gewesen zu sein – von einem Ort, der nicht laut ruft, sondern leise wirkt. Und lange nachhallt.