Der Mekong ist ein Fluss mit vielen Identitäten. Er entspringt auf dem tibetischen Hochplateau, durchquert sechs Länder und verwandelt sich mit jeder Grenze: vom reißenden Gebirgswasser zum breiten, lebensspendenden Strom, der seit Jahrhunderten Königreiche, Kulturen und Gemeinschaften prägt. Am deutlichsten zeigt sich dieser Charakter vom Wasser aus. Mit der Jahan und der Jayavarman schickt Heritage Line zwei Schiffe auf den unteren Mekong, deren Reisen ganz auf Begegnung angelegt sind: mit dem Fluss, seinen Landschaften und den Menschen an seinen Ufern.
Beide Schiffe verneigen sich vor der Vergangenheit der Region, jedes auf seine Weise. An Bord der Jahan erinnern handgemalte Kunstwerke und reich geschichtete Textilien an die Opulenz der indo-britischen Ära. Die Jayavarman wählt die klassischere Lesart und verbindet französische Indochina-Architektur mit der Wärme der Khmer-Handwerkskunst, mit polierten Edelhölzern, eigens gefertigtem Mobiliar und Objekten von musealer Qualität. Jede Kabine führt die künstlerische Handschrift ihres Schiffes fort, und jede öffnet sich auf einen privaten Balkon, von dem aus der Mekong nie bloß Aussicht ist, sondern ständiger Begleiter. Der Morgen beginnt mit treibendem Nebel über dem Wasser, am Nachmittag gleiten Fischerboote vorbei, und in der Dämmerung tanzen goldene Reflexe auf dem Strom.
Dazwischen liegen die Räume, die eine Flussreise erst zur Erholung machen: das Sonnendeck, wo der Tag mit einem Kaffee an der Bar unter freiem Himmel anbricht und mit einem Cocktail am Jacuzzi-Pool ausklingt. Die Lounge, in deren raumhohen Fenstern jedes Dorf am Ufer zum leisen Schauspiel wird. Und das Apsara Spa, dessen Anwendungen den sanften Rhythmus des Flusses noch lange nachwirken lassen.
Der Fluss ist allerdings nur die Hälfte der Geschichte. Jenseits der Gangway wartet all das, was der Blick vom Deck nicht erfassen kann: das Gespräch mit einem Kunsthandwerker, der Duft von Räucherwerk in einem alten Tempel, das Treiben eines Morgenmarkts oder ein verborgener Winkel, den nur jene kennen, die am Mekong zuhause sind. Vietnam und Kambodscha teilen denselben Lebensstrom und sind doch zwei eigene Welten mit eigenen Traditionen. Erkundet werden sie unter anderem auf gemütlichen Radtouren durch Dörfer und über Land, zu denen beide Schiffe einladen. Auf der Jayavarman wird zudem die Küche zur Entdeckungsreise: Saisonale Zutaten und über Generationen weitergegebene Rezepte bringen das kulinarische Erbe der beiden Länder auf den Tisch.
Der wahre Luxus einer Heritage Line Reise liegt in der Tiefe, mit der man den Mekong erlebt, und die lässt sich in Kilometern nicht messen. Gut zu wissen für alle, die früh planen: Wer mindestens 180 Tage im Voraus bucht, erhält 5 Prozent Ermäßigung auf die Einstiegskategorie am unteren Mekong, und wer Weihnachten und Silvester an Bord verbringt, reist ohne den sonst üblichen Zuschlag und mit einem festlichen Extra-Paket samt Spa-Behandlung und Boutique-Gutschein.
Eine Mekong-Kreuzfahrt lässt sich auch wunderbar mit einer Rundreise durch Vietnam und Kambodscha verbinden, etwa um die Tempel von Angkor oder die Metropolen Saigon und Phnom Penh ergänzt. Wenn Sie möchten, plant unsere Reiseagentur Ella Fogg Ihre Route komplett individuell und kümmert sich wie immer um alles, von den Flügen über private Guides bis zur letzten Übernachtung. Sie müssen nur noch entscheiden, auf welchem Balkon Sie den Mekong vorbeiziehen lassen.