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Wenigstens was im Magen Stullen zur Erstversorgung und mit Bussen an die Grenze

Dienstag, 15. März 2022
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Über 10.000 Menschen kämen laut rbb24 derzeit täglich in Berlin an. Viele Berliner:innen packen dabei mit an, wollen helfen, bieten Schlafplätze, spenden Hygieneprodukte und versorgen die Ankommenden mit dem Allernötigsten wie Essen und Getränken. Auch viele Berliner Gastronom:innen demonstrieren derzeit ihre Solidarität in schweren Zeiten. 

Statt beispielsweise das Gourmetfestival Eat! Berlin im Juni weiter zu organisieren, wurde es in den Herbst verlegt, um jetzt aktiv und unkompliziert Hilfe für vor dem Krieg in der Ukraine flüchtende Menschen zu leisten. Die Entscheidung sei von einem Moment auf den anderen gefallen, erklärt Eat!-Berlin-Initiator Bernhard Moser im Interview mit RadioEins: "Es gibt einfach Momente, da verrutschen ein Stückweit die Prioritäten [...] Es hat sich für mein ganzes Team einfach nicht mehr richtig angefühlt jetzt High-End-Dinner zu planen, während am anderen Ende in Berlin am Hauptbahnhof Menschen ankommen, die nicht versorgt sind, wo kein Notfallplan gegriffen hat und deshalb haben wir gesagt, wir müssen da jetzt aktiv werden".

Eat!berlin I betterplace (1)

Seit Tag eins schmieren er und sein Team nun rund 1500 bis 2000 Stullen, dazu bringen sie Müsliriegel, Äpfel, Bananen und Lollies an die flüchtenden Menschen – inzwischen bringen sie die Snacks zum Flüchtlingsaufnahmezentrum in Reinickendorf, da der Hauptbahnhof gut versorgt sei.

Die Entscheidung sei deshalb auf Sandwiches gefallen, weil die meisten Menschen keine lange Verweildauer hier hätten. Heiße Suppen wäre deshalb unpraktisch gewesen. Sandwiches sind da einfach und praktisch, man könne sie sich schnell schnappen, einstecken und später essen. Es mögen nur Snacks und Sandwiches sein, zumindest aber haben die geflüchteten Menschen auf ihrem weiteren Weg etwas im Magen. Eine so hohe Zahl an Stullen ist freilich nicht umsonst, zwischen 700 und 1.000 Euro kosten die Zutaten täglich. 

Unkompliziert spenden können Sie hier>> über betterplace

Auch der Verein Be an Angel e. V., der das Restaurant Kreuzberger Himmel mitinitiiert hat, sorgt sich seit Jahren unkompliziert um Hilfe für Refugees. Seit Freitag, dem 4. März fahren täglich zwei Busse von Moldawien 100 km von der ukrainischen Grenze nach Deutschland, pro Bus können zwischen 49 und 77 Personen in Sicherheit gebracht werden. 

Be an Angel e. V. bringe die Geflüchteten nicht nur in Berlin unter, sondern nutze sein großes Netzwerk, um sie auch in allen anderen Bundesländern unterzubringen. Besonders wichtig: Be an Angel hilft allen flüchtenden Menschen. Zudem besorge der Verein Medikamente für die teilweise katastrophalen Umständen weiter funktionierenden Krankenhäuser in Odessa, Kiew und Lemberg.

Auch an Be an Angel e. V. kann man hier>> unkompliziert über Facebook spenden.

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Wenigstens was im Magen – Stullen zur Erstversorgung und mit Bussen an die Grenze
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