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Burrata mit geschmortem Chicorée Schnell und Einfach

Mittwoch, 09. März 2022
Advertorial

Rezept für 4-6 Personen (als Vorspeise)

Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zutaten

4–6 Chicorée (ca. 500 g)
3 EL Olivenöl
2–3 Knoblauchzehen
eventuell 1 frische Chili
1 EL Butter
1 TL Zucker
1 Glas Apfelsaft
Salz, Pfeffer, Chilipulver
eventuell etwas Szechuanpfeffer
Muskat
2–3 Burrata-Kugeln
(à ca. 100 g; notfalls Büffelmozzarella; siehe Tipp)
Balsamico-Essig
etwas Minze (wenn vorhanden)

Beilage

Knuspriges Baguette oder Italienerbrot (aus Hartweizen) oder, wie oben bemerkt, Pell- oder Salzkartoffeln.

Getränk

Ein kräftiger weißer oder grauer Burgunder, auch ein weiß gekelterter Spätburgunder würde gut passen. Aber auch ein etwas ausgefallener, festlicher Wein, zum Beispiel ein trockener Traminer aus Südtirol oder ein Viognier von der
Rhône oder aus der Pfalz.

Es scheint fast zu schön um wahr zu sein, wenn die Sonne endlich nicht nur blendet, sondern tatsächlich wärmt und das Thermometer sich vorsichtig zweistelligen Temperaturen nähert. Aber nicht zu früh freuen, der kleine Vorgeschmack auf den Frühling, verschwindet genauso schnell wie er gekommen ist. Damit wir auch wirklich jeden einzelnen Sonnenstrahl genießen können, gibt es diese Woche ein schnelles Rezept für sonnige Tage mit frühlingshafter Atmosphäre.

Und schnell heißt hier nicht Fertigprodukte oder liebloses Zusammenschmeißen von Zutaten. Nein, bei Martina und Moritz wird nur mit frischen Zutaten gekocht, die sie in ihrem Kochbuch „Kochen mit Martina und Moritz – Schnell + einfach = einfach gut!" zu spannenden, neuen Kreationen verwandeln! So findet der bittere Chicorée, karamellisiert und voll angenehmer Schärfe von Knoblauch und Chilli, seinen Platz neben wunderbar sahniger Burrata. Dieses zauberhafte Meisterwerk ist innerhalb kürzester Zeit zubereitet und lässt sich sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgericht servieren.

schnell und einfach_ Kochbuchcover © ©Hubertus Schüler

Die Zubereitung

  1. Chicorée waschen, äußere, beschädigte Blätter entfernen, die Kolben längs halbieren, dicke Exemplare sogar vierteln.
  2. In einer Pfanne in 2 EL Öl scharf anbraten, dabei mit einer Zange drehen, damit sie rundum Bratspuren bekommen.
  3. Den Knoblauch grob hacken und daneben verteilen, auch die entkernte, gehackte Chili. Die Butter zufügen.
  4. Den Zucker daneben in das Bratfett streuen, karamellisieren lassen, dann Chicorée darin wenden, damit alle Seiten ein bisschen was davon abbekommen.
  5. Apfelsaft angießen, ganz wenig nur, und sogleich verkochen lassen, der Chicorée soll darin schmoren, nicht kochen.
  6. Zugleich mit Salz, Pfeffer, Chilipulver, eventuell etwas Szechuanpfeffer und frisch geriebenem oder gemahlenem Muskat würzen.
  7. Zum Servieren Chicorée auf Vorspeisentellern verteilen, jeweils eine halbe Burrata-Kugel danebensetzen, mit dem Bratenfond aus der Pfanne und mit restlichem Olivenöl beträufeln. Einige Spritzer Balsamico-Essig rundum klecksen und, sozusagen als Tüpfelchen auf dem i, frisch gehackte Minze darauf verstreuen.

Tipp: Wer keine Burrata findet, nimmt Mozzarella: In dicken Scheiben auf dem Chicorée verteilen und kurz im Ofen überbacken, Mozzarella schmeckt nämlich besser warm.

Variante: Statt Chicorée den länglichen, roten Radicchio di Treviso nehmen, der intensiver schmeckt, weil er mehr Bitterkeit mitbringt. Die Italiener essen ihn immer gegart, er ist nämlich für sie ein Gemüse, kein Salat (das ist nur der runde, ganz milde und fast süße Radicchio, die „Rose von Chioggia“).

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