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The RoomGastronomie im Weltstadtformat

Freitag, 15. April 2016
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The Room Restaurant Wien Tisch
Karte
Öffnungszeiten

Täglich ab 8 Uhr

Adresse The Room Sofiensäle
Marxergasse 17
1030 Wien-3. Bezirk
|Anfahrt planen
Kontakt
+43 1 7105577
www.theroom.at
Preisniveau€ € 

Frühstück bis 16 Uhr! Sonntagsbrunch unbedingt vorreservieren!
Mittagswahlmenü von Montag bis Freitag zwischen 11.30 und 14.30 Uhr.
Täglich von 11.30 bis 18.00 Uhr diverse Room Klassiker.


Es gibt nicht viele Restaurants in Wien, in denen ich mich wie in den großen Metropolen London, New York oder Istanbul fühle. The Room gehört aber definitiv dazu. Sicher liegt das zum einen am weltstädtischen Ambiente. Puristisch und doch stimmungsvoll. Viel dunkles Holz, kein Schnickschnack. Von nichts zu viel oder zu wenig. Eigentlich ein einziger großer Raum, der so unterteilt ist, dass er für jeden Anlass den passenden Rahmen zu schaffen vermag. Dieser einzelne Raum war auch ausschlaggebend für den Namen, wie mir Lukas Grünbichler, der das Restaurant zusammen mit Joachim Bankel betreibt, verrät.

Der andere Faktor, der The Room hier in Wien so besonders macht, ist sicherlich die durchgängige Öffnungszeit. Ob Frühstück, Business Lunch oder ein kleiner Snack am Nachmittag, die Karte hat für jeden Zweck etwas zu bieten. Für uns als Nachbarn besonders erfreulich, dass es auch zum späten Abend noch Kleinigkeiten zu essen gibt. Immer auf allerhöchstem Niveau zubereitet und präsentiert - wunderbar! Und auch als Treffpunkt nach einem Restaurant- oder Theaterbesuch empfiehlt sich die coole Bar. Raucher wird freuen, dass sie in diesem Bereich nicht nach draußen gehen müssen.

The Room Restaurant Wien Sitzecke
The Room Restaurant Wien Sitzplatz
The Room Restaurant Wien Theke
The Room Restaurant Wien Bar
The Room Restaurant Wien Fensterplatz
The Room Restaurant Wien Burger
The Room Restaurant Wien Taccco
The Room Restaurant Wien Fisch
The Room Restaurant Wien Dessert

Wir entscheiden uns für ein ausgiebiges Abendessen mit passender Weinbegleitung und freuen uns über eine der schönen Lounges im Hauptbereich entlang der langen Bar, heute in blau illuminiert, die den Mittelpunkt bildet. Es geht hier jung zu, trendig und lebendig. Wir beobachten von unserer privaten Ecke aus das Treiben und fühlen uns gerade überhaupt nicht wie in Wien! Sanftes Braun, Gold und Bronze sorgen für Stimmung, groovige Beats vom hauseigenen DJ eingespielt ebenso. Vielleicht lassen wir den Abend noch bei einem Drink an der Bar ausklingen…

Jetzt aber erst einmal zum Wesentlichen! Wir haben Hunger und entscheiden uns vorweg für ein veganes fruchtiges Rote-Rüben-Carpaccio und einen herzhaften Taco gefüllt mit einer feinen Avocado-Salsa und crispy chicken. Für mich hätte letzterer als Mittagssnack gereicht. Beides äußerst schmackhaft und ein schöner Auftakt des Abends. Die Karte bietet von vegetarisch über Fisch und Fleisch alles, was das Herz begehrt. Und meines hüpft vor Freude beim Fisch, den man in Wien gar nicht so leicht richtig gut gemacht findet. Aber hier, hurra!

Es folgen also für mich Skrei auf einem Bett von Erbsenpüree und Mangold, dazu knackige gegrillte Paprika. Köstlich! Und meine Begleitung entscheidet sich für die Filetspitzen, die auf der Zunge zergehen. Trotz Veranstaltung im hinteren Teil des Raums und um die Wette wetzender Kellner wird auch der Extrawunsch Karotten statt Paprika dazu berücksichtigt. Also der Service beeindruckt nicht nur durch Charme und Zackigkeit, sondern hält auch, was er verspricht!

Überhaupt kann man den Empfehlungen sehr vertrauen, denn sowohl die Weinempfehlung als auch der Rat, auf jeden Fall noch den Apfelstrudel zu probieren, treffen ins Schwarze. Die Weinkarte ist mit einem Schwerpunkt auf österreichischen Weinen sehr gut bestückt, so dass die Entscheidung tatsächlich schwerfällt. Bei den Nachspeisen sieht es ähnlich aus: Am liebsten würden wir sie alle kosten, so verlockend klingen sie, dabei ist nicht einmal mehr Platz für eine. Der Apfelstrudel, laut unserer Bedienung der beste überhaupt und das von einer echten Wienerin, müsse es aber unbedingt noch sein. Wir teilen ihn uns und sind begeistert. Dazu zwei kräftige Schwarze, und wir verlassen glücklich unsere Plätze!

Warum wir The Room lieben? Weil es cool und lässig ist – und weil man von früh bis spät hervorragend in der Nachbarschaft versorgt wird. Im Sommer auch im Schanigarten, der endlich etwas Grün in die Marxergasse bringt.

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