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Soy Veganer Vietnamese in der Maxvorstadt

Dienstag, 18. Februar 2020
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Ein gutes Restaurant zeichnet nicht nur hervorragendes Essen aus. Auch das Ambiente muss stimmen. Das neue Soy in der beschaulich hippen Maxvorstadt unweit der TU München, liefert dafür ein Beispiel par excellence. Der Ableger vom gleichnamigen Berliner Restaurant überzeugt mit stilvollem Interieur: Fernöstliche Wandgemälde, Raumteiler aus Bambus-Holz, schimmernde Samt-Sessel und viel Grün versetzen die Gäste direkt nach Vietnam.

Der Name Soy bedeutet übersetzt Soja, woraus vor allem Tofu produziert wird. Das naheliegende Food-Konzept des Münchner Restaurants lautet daher: vegane Küche auf asiatischer Basis. Die Warteschlangen vor der Tür lassen vermuten, dass sich ein Besuch im Soy definitiv lohnen muss. Wir zücken also gespannt die Stäbchen, als die ersten "Asian Tapas" serviert werden.

Der Banh Xeo, ein knuspriger Pfannkuchen mit Kokosmilch und Tofu schmeckt herrlich knusprig, ist aber nicht ganz leicht zu essen: Die Stäbchen müssen Messer und Gabel weichen. Mit denen lässt sich auch der grüne, fein gewürzte Papaya-Salat mit Karotten viel besser essen. Ebenso wie die Goi Cuon, ungebackene Sommerrollen aus Reispapier, gefüllt mit – wie kann es anders sein – Tofu und Salat, samt köstlichem Erdnuss-Dip.

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Wer sich überraschen lassen will, sollte eines der Reistafel-Menüs probieren, bestehend aus drei Vorspeisen und zwei Hauptgerichten für eine bis zwei Personen. Unser Favorit: Die Nummer 3 mit Wantansuppe, Frühlingsrollen, Reispapiersalat, Tofu-Saté und Glasnudelsalat. So oder so gilt: Die Portionen im Soy sind großzügig.

Nach unseren Hauptgerichten – Bun Sa Ot, ein lauwarmer Reisnudelsalat, und dem Cari, ein hausgemachtes, rotes Curry im Tontopf serviert – lassen wir wohlweislich den Nachtisch aus und gönnen uns stattdessen einen hausgemachten Himbeer-Shake, beziehungsweise ein kühles Tiger, ein typisch vietnamesisches Bier. 

Die vielen kreativen Zubereitungen des veganen Produktes – gegrillt, gehackt, gebacken, gewürzt, gefüllt, karamellisiert, mariniert – sind bislang einzigartig in der Münchner Gastro-Szene. Für alle Liebhaber von Tofu also ein Muss. Vor allem aber überzeugt das Soy mit einem schönen Ambiente und außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen, die auf den gekonnten Einsatz frischer Kräuter und Gewürze zurückzuführen sind.

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