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Momo Ramen Hotspot für Suppenfans

Montag, 26. August 2019
Momo Ramen Bar in Hamburg-Eimsbüttel
Karte

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
12-15 Uhr + 18 bis 22 Uhr
Samstag + Sonntag 13-22 Uhr

Adresse

Momo Ramen
Margaretenstraße 58
20357 Hamburg-Eimsbüttel
Anfahrt planen

Kontakt


www.momo-ramen.de

Preisniveau

 € €

Bei Momo Ramen in der Margaretenstraße im südlichen Teil Eimsbüttels, einen Katzensprung vom Schanzenviertel entfernt, ist man als Gast nicht traurig, wenn der reservierte Tisch noch nicht frei ist. Denn dann kann man in den winzigen Barbereich im Keller hinabsteigen und sich schon einmal Appetit mit einem famosen Drink wie dem "Quincey's Mom", einem Gincocktail mit koreanischer Quitte, antrinken oder sich an den japanischen Reiswein Sake herantasten.

Und Appetit braucht man unbedingt, wenn man im Momo Ramen nicht nur die stadtbekannten Ramen probieren möchte, sondern auch köstliche Izakaya, also Vorspeisen. Edamame, die japanischen Ravioli Gyoza und Chachu oder auch dünn aufgeschnittener Schweinebauch, kommen sehr ästhetisch auf original japanischem Geschirr angerichtet an den Tisch.

Das Lokal von Valentin Broer und Vena Steinkönig ist inzwischen so beliebt, dass man mit der Reservierung einen Zeitslot bekommt – schließlich wollen auch andere die japanischen Trendsuppen genießen. Laut und lärmig ist es in den verwinkelten Räumlichkeiten mit schlichten Tischen und Stühlen. Vierzig bis fünfzig Gäste probieren auf zwei Ebenen fleißig, was die umfangreiche Karte hergibt. Die dunklen Wände schmücken asiatische Motive internationaler Graffiti-Künstler, Lampions und Fahnen sind eine liebevolle Reverenz ans japanische Vorbild.

Momo Ramen Bar in Hamburg-Eimsbüttel-2
Momo Ramen Bar in Hamburg-Eimsbüttel-5

In Japan isst man die im 19. Jahrhundert aus China herübergeschwappte Suppe tatsächlich an der Bar einer der 200.000 Ramen-Shops. Nicht selten warten Hungrige mit einer Nummer, die ihnen ein Automat zugewiesen hat, in langen Schlangen darauf, einen Platz an der Theke einzunehmen und Japans Fastfood Nummer 1 essen zu können.

Meist jedoch nicht allzu lange, denn nur wenige Minuten braucht ein geübter Ramenesser, seine dampfende Suppe zu schlürfen. Schließlich muss es schnell gehen, denn die Nudeln, meistens aus Weizenmehl handgezogen, dürfen keinesfalls weich in der Suppe werden. Valentin Broer und Vena Steinkönig haben auf ihren Japantrips sehr viele Ramen probiert, bevor sie ihr Restaurant 2016 eröffneten.

Schlürfgeräusche hört man im Momo Ramen in der Regel nicht, aber beständiges Löffelklackern, denn die wenigsten Nichtjapaner beherrschen die Technik, abwechselnd mit Stäbchen Nudeln direkt in den Mund zu spedieren und schnelle Schlucke von der Brühe zu trinken. Die Brühe verrät übrigens die Meisterschaft des Kochs, ihre Rezeptur ist das Geheimnis des Ramenmeisters.

Ganze elf Varianten listet die Speisekarte des Momo Ramen, darunter auch vegane und vegetarische Versionen. Ein Großteil der Zutaten wird übrigens importiert, damit Chefkoch Valentin Broer seine Brühen möglichst authentisch zubereiten kann. Und natürlich verrät auch er nicht, wie er sie komponiert. Das ist Ehrensache!

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