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Die Vitrine Antikes Geschirr im Verleih

Mittwoch, 26. Februar 2020
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Öffnungszeiten

Termine im Showroom nach Vereinbarung!

Adresse

Die Vitrine
Hohenstaufenstraße 5
10781 Berlin-Schöneberg
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Kontakt


+49 30 339 559 86
die-vitrine-berlin.com

Wie ein "Tischlein deck Dich" erregt jeden Mittwoch eine neu gestaltete Tafel im Schaufenster der Hohenstaufenstraße 5 die Blicke achtsamer Passanten. Präsentiert sich mal im 30er Jahre Look, mal verspielt im Valentins-Ambiente. Der Showroom von Die Vitrine in Schöneberg ist die Bühne für Jean-Philippe Reineaus, im Frühjahr vergangenen Jahres gegründeten Vintage-Geschirr Verleih.

85 vollständige Service, vorwiegend aus Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien sowie zahllose Einzelteile, darunter allein 110 Terrinen und 4.000 Teller umfasst der kontinuierlich wachsende Fundus der Full Service Agentur rund um den gedeckten Tisch. Passend dazu gibt es Bestecke aus unterschiedlichen Epochen, Vasen, Leuchter, Accessoires wie Aschenbecher oder Salz & Pfeffer sowie eine gigantische Menge an Gläsern.

Highlight neben dem Porzellan, von dem vieles aus dem französischen Limoges stammt, aber auch von traditionellen deutschen Manufakturen wie Villeroy&Boch, Weisswasser oder Kahla, ist die vielleicht größte Vintage-Verleih-Sammlung an bunten Kristallgläsern und Römern. Aber auch Raritäten wie Geschirrteile aus dem Palast der Republik machen das einzigartige Sortiment von Die Vitrine zu etwas ganz Besonderem.

Die Vitrine in Berlin Schöneberg ©Jean-Philippe Reineau-10
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Für 12 bis 24 Personen gibt es jede Menge einheitliche Varianten, darüber hinaus werden Tassen und Teller meist aus unterschiedlichen Servicen nach Lust und Laune harmonisch gemixt. Dann können bis zu 200 Personen am gedeckten Tisch sitzen. Auch für die Kaffeetafel hält der gebürtige Franzose dabei unterschiedlichste Dekore bereit.

Um stets eine stimmige Lösung zu finden berät Jean-Philippe Reineau nicht nur sehr persönlich und individuell, sondern bisweilen auch am Ort der Veranstaltung. Sein Bestreben ist es dabei immer, ein möglichst familiäres, intimes Ambiente am Tisch zu erzeugen. "Wie früher bei der Oma oder bei Festen mit der Familie.", erzählt er begeistert.

Und davon hat der frühere Bauingenieur und Informatiker in seiner Kindheit jede Menge erlebt. Die gedeckten Tafeln seiner "bourgeoisen" Großeltern prägten ihn so sehr, dass das geerbte Geschirr seiner Oma und der mit 104 Jahren verstorbenen Urgroßtante Madeleine zur Initialzündung für seine Sammlung wurde.

Im Loire-Tal geboren und aus einer alteingesessenen Familie mit entsprechend großer Verwandtschaft stammend, war bei Festen immer viel los. Im Zentrum stets der stilvoll gedeckte Tisch. Ihm gefiel das seit jeher und so wurde die liebevoll gedeckte Tafel auch zum Teil seiner Kultur. Von Paris, wo er damals lebte, fand das geerbte Geschirr, nebst einer wachsenden Anzahl neuer Errungenschaften von Flohmärkten und Auktionen, vor 15 Jahren ihren Weg nach Berlin.

Als die Sammlung aus allen Nähten zu platzen drohte, beschloss Jean-Philippe Reineau seinen Job zu kündigen und aus seiner Leidenschaft ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Fix war die Idee für den Geschirr-Verleih geboren, eine Immobilie gefunden und dieser ein angemessenes Interieur verpasst. Seit April vergangenen Jahres können im Showroom von Die Vitrine nun Termine vereinbart werden, um die perfekte Lösung für jede Art von Event zu finden.

Vom bunten Mix an Tellern fürs Büffet, bei dem die Gäste oft über die unterschiedlichen Dekore ins Gespräch kommen, über fertige Arrangements für Heiratsanträge bis zu opulenten Tafeln für Hochzeiten, runde Geburtstage oder edle Betriebsfeste, ist bei Die Vitrine alles machbar. Für Reineau ist die gedeckte Tafel dabei immer auch "ein Symbol für eine gute Zeit mit der Familie und Freunden". Ein Ort um Nähe und Gemeinschaft zu erleben.

Allerdings habe heutzutage kaum noch jemand Platz für große Porzellan-Service und Catering Geschirr sei meist sehr langweilig, erklärt er seinen schnell wachsenden Erfolg. Kürzlich habe er sogar 1.800 Teile nach Kitzbühel geliefert und wieder abgeholt. Das Spülen wird übrigens auch übernommen – egal ob der Kunde das Geschirr in der Hohenstaufenstraße 5 abholt oder ein Komplettpaket mit Eindecken gebucht wurde. – Also hoch die Tassen!

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