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VoxSake Menü im Restaurant des Grand Hyatt

Donnerstag, 15. August 2013
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Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Sushi
Öffnungszeiten

Das Menü wird nicht mehr offeriert!

Karte
Adresse Vox
Marlene-Dietrich-Platz 2
10785 Berlin-Tiergarten
Anfahrt planen
Kontakt
+49 30 2553 1772
www.vox-restaurant.de
Preisniveau€ € €

Der Einladung eines Kollegen folgend verschlug es mich am gestrigen Abend mal wieder ins Hotel Hyatt. Hier hatte ich vor einiger Zeit bereits das Frühstück getestet und in der Tizian Lounge die Burger auf den Prüfstand gestellt. Nun war das Restaurant Vox an der Reihe und zwar ganz konkret das aktuell dort servierte Sake-Menu.

Zunächst als Testballon geplant, wird es noch bis Ende August in der aktuellen Form dort angeboten. Sollte sich abzeichnen, dass der Berliner Gaumen Freude an der japanischen Spirituose findet, wird es fortan monatlich ein neues Menü mit individueller Sake Begleitung geben. Ich selbst zähle mich nicht zu den ausgesprochenen Sake-Liebhabern, das Menü selbst reizte mich jedoch und so ließ ich mich auf einen Versuch ein.

Es ist noch früh am Abend als wir das Restaurant betreten und dennoch ist das Ambiente völlig anders als ich es beim Frühstück erlebt hatte. Die Räume wirken deutlich gediegener, durch die offene Küche aber auch sehr relaxed und einladend. Von unseren Plätzen aus haben wir freien Blick auf die akribisch arbeitenden Köche und können beobachten wie winzige Pfifferlinge mit dem Messer bearbeitet werden, ein Sushi Meister seiner Berufung folgt und saftige Fleischstücke über hellen Flammen auf dem Grill landen. Wir sind mittendrin und doch unter uns.

Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Lachs
Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Skirt-Fleisch
Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Fisch
Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Becher
Hyatt-Restaurant-Vox-Sake-Menu-Flaschen

Als Gruß aus der Küche überraschen uns ein Stück Havelländer Apfelschweinebauch in Sake mariniert, ein Löffelchen Gurken-Ingwer Sorbet und ein Würfelchen Apfel-Sake-Gelee, gekrönt von einem Glücksklee. Sommerlich frisch. Ein schöner Gruß!

Passend zum Getränk des Abends startet das Menü anschließend mit ganz hervorragendem Sushi. Klassische Maki und Nigri von hervorragender Qualität. Serviert auf echten japanischen Tontellern und verfeinert mit frisch geriebenem Wasabi. Als ersten Sake bekommen wir einen Urakasumi „Junmai“, der meine bisherigen Erfahrungen mit diesem Getränk zunächst bestätigt und in Folge mit Ignoranz gestraft wird.

Als Zwischengericht erreicht uns Lachs in Miso mariniert mit Essiggurken, Kokos-Currygraupen und Rettich. Der Lachs kommt leicht süßlich daher und hätte für mein Empfinden etwas weniger durchgebraten sein können. Nichtsdestotrotz mundet er, insbesondere durch die Kombination mit den aromatischen Gurken. Was mich jedoch am meisten begeistert sind die Bonitoflocken, die nach dem Garen auf das Filet gestreut wurden. Durch die aufströmende Wärme bewegen sie sich sanft und erwecken den gesamten Teller zum Leben. Ich strahle über’s ganze Gesicht! Sogar der Sake, dies mal ein Fukuju „Kobe Classic“, findet unsere Anerkennung.

Da ich wie immer auf das Dessert verzichte folgt für mich nun das große Finale. ‚Nebraska Skirtsteak, Kimchi, Nishiki Reis und Teriyakisauce’. Das Skirtsteak stammt von grasgefütterten Rindern, was mein Paleo-Herz höher schlagen lässt. Das Kimchi wird nicht wie sonst üblich als Salat, sondern zu einer Schnecke aufgerollt serviert, was sehr hübsch aussieht. Ein Amabuki „Rosé“ begleitet diesen Gang und bringt unsere Meinung über Sake langsam ins Wanken.

In meinem Bauch ist allerdings nach all dem Vorangegangenen kaum noch Platz und so fröne ich ausschließlich der Fleischeslust. Kurz angegrillt und im Ofen fertig gegart schmeckt dieser  saftige „Skirt“ wirklich herrlich aromatisch. Ich schwärme noch als mein Begleiter ‚Apfel-Ingwer Gyoza in Hibiskus-Sakesud, Sauerrahm und Calpico Sakesorbet’ serviert bekommt. Auch hübsch, denke ich und falte die Hände über dem vollen Bauch.

Dann beuge ich mich aber doch noch einmal nach vorne, greife nach dem das Dessert begleitenden Sake und lasse dem letzen Happen Fleisch einen prickelnden Fukuju „Awasaki Sparkling“ folgen. Spätestens jetzt bin ich davon überzeugt, dass Sake durchaus mal eine spannende Alternativ zu Wein sein kann. Der ist richtig gut!

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