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House of Gin Reisen durch die Welt des Gins

Mittwoch, 19. Dezember 2018
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House of Gin Berlin

Mit dem House of Gin mischt das Hotel Palace an der Budapester Straße in Charlottenburg im wahrsten Sinne des Wortes sein Konzept auf. Setzte man hier mit einem renommierten Restaurant bis vor zwei Jahren noch auf Sterneküche und eine klassische Kundschaft, lockt nun ein gelungenes, modernes Interieur zu Gin in seiner schönsten Form.

Zahllose goldfarbene Stäbe schweben imposant über der umlaufenden, acht Meter langen und vier Meter tiefen Bar. Überall im House of Gin findet sich das Motto "Stay Gold" wieder. Im Mobiliar ebenso wie in den Drinks. Hinter dem goldenen Tresen präsentieren sich über vier Etagen sagenhafte 150 Gins und einige wenige außergewöhnliche Whiskys, Tequilas und Rume aus aller Welt.

Alte europäische Spirituosenländer wie Spanien, Belgien oder Schottland machen den Anfang. Das nächste Bord widmet sich ausschließlich ungewöhnlichen englischen Gins. Darüber finden sich die Erzeugnisse deutscher Destillen, die, so Bar Manager Sebastian Jaroljmek, auffällig viele gute Gins hervorbringen und daher auch einen großen Part im House of Gin ausmachen.

Lange Nacht der Hotel-Bars
House of Gin Bar im Hotel Palace Berlin-8
Hotel Palace GinBar-Eröffnung
House of Gin Bar im Hotel Palace Berlin-9
Lange Nacht der Hotel-Bars
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Ganz oben haben Raritäten aus Japan, der Schweiz oder auch den USA Platz gefunden. Wer es klassisch mag, bekommt sie alle mit Tonics wie dem "Swiss Mountain Spring" aus Basel, dem "Aqua Monaco" aus München oder dem "BTW Tonic" aus England serviert. Vor allem möchte man im House of Gin dazu ermuntern, Neues zu probieren und nicht auf die Klassiker wie Hendriks oder Monkey 47 zurück zu greifen. Daher gibt es die hier auch gar nicht.

Der Signatur Gin Tonic "Stay Gold G&T" wird beispielsweise aus einem Pemium Bombay mit Goldstaub gemixt und beim "The Voyage G&T" spielt ein exklusiv für das House of Gin gebrannter Gin die Hauptrolle. Viel Wert wird bei den Signatur Drinks auch auf die Präsentation gelegt, die ähnlich wie in der Sternegastronomie, regelrecht inszeniert werden. Das Auge trinkt mit.

Wer es weniger verspielt mag: Sebastian Jaroljmek und sein Team können auch puristisch! Völlig ohne Schischi und Deko im Glas, nur mit drei blanken Eiskugeln werden die meisten Gins serviert. Man sollte sich auf den Rat verlassen, diesen zunächst pur zu probieren, bevor man ihn mit Tonic auffüllt. Nur so kommt man in den Genuss all der Aromen, die die unterschiedlichen Gins so einzigartig machen.

Im schummrigen Interieur, das mit Reminiszenzen an die Zwanzigerjahre auch als Filmset für die Serie "Babylon Berlin" etwas hermachen würde, lässt sich Gin wahrhaft zelebrieren. Dabei wird mit Beef Tatar oder sous-vide gegarten Fleischgerichten aus dem angrenzenden Restaurant Beef 45 auch kulinarisch für eine adäquate Begleitung gesorgt.

Wer mehr über Gin erfahren möchte, der wird sich sicher für die diversen Tasting Menüs begeistern können, mit denen das House of Gin seine Gäste auf Weltreise schickt oder durch die Geschichte des althergebrachten Destillats führt. Jaroljmek, der sich bereits seit zwölf Jahren in den besten Bars tummelt und das neue Konzept im Palace von Anfang an mitgestaltete, beherrscht sein Handwerk par excellence.

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