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BioeffectEthik in der Beauty-Branche

Donnerstag, 10. Mai 2018
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Beautylabel Bioeffect 1

Es gibt wohl kaum einen Markt, in den wir Frauen mehr Hoffnung und blindes Vertrauen stecken, als in die Schönheitsindustrie. Wie sonst könnte es sein, dass wir unermüdlich in neue, oft kostspielige Cremes, Seren und andere Beauty-Präparate investieren, ohne dass wir deren wahre Effektivität oder noch bedenklicher, deren Herstellungsprozesse und Inhaltsstoffe kennen.

Unser Glaube beruht meist einzig auf der Story, die von klugen Marketingunternehmen um eine Marke herum entwickelt wurde. Doch die Fassaden bröckeln. In den letzten Jahren schwindet das blinde Vertrauen in die Beauty-Industrie mehr und mehr. Ähnlich wie in der Lebensmittelbranche schauen wir genauer hin und hinterfragen, was uns tatsächlich aufgetischt wird.

Das Dilemma: wir erkennen zunehmend die zahllosen leeren Versprechen und die bedenklichen bis schädlichen Inhaltstoffe, doch die Sehnsucht nach einem makellosen und jugendlichen Aussehnen bleibt bestehen. Wem können wir also wirklich vertrauen und welche Produkte sind tatsächlich effektiv? Wie ist es um die Ethik in der Beauty-Branche bestellt?

Beautylabel Bioeffect 2
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In diesem Zusammenhang führt mittlerweile kein Weg mehr an dem isländischen Beautylabel Bioeffect vorbei, dessen Produkte ich mit anhaltender Begeisterung seit Jahren verwende. Dabei schätze ich insbesondere deren sicht- und spürbare Effektivität durch wenige, klare Inhaltstoffe.

Um mehr über das Unternehmen zu erfahren, bin ich kürzlich nach Hamburg an den Rothenbaum gereist. Dort habe ich mich mit Julia Shin-Hüsken und Michael Shin getroffen, die Bioeffect vor fünf Jahren entdeckten und seither mit ihrer kleinen Hamburger Agentur in Deutschland und Österreich bekannt machen. Sie sind die perfekten Markenbotschafter für die überzeugenden Beautyprodukte, die ich seither tatsächlich noch einmal mehr schätze.

Zur Erinnerung: Bioeffect ist eine Biotech-Marke aus Island, die effektive Anti-Aging Produkte mit dem Nobelpreis-gekrönten Epidermalen Wachstumsfaktor "EGF" als Hauptwirkstoff entwickelt hat und damit völlig zurecht große Erfolge feiert. Der Wachstumsfaktor beschleunigt dabei nachweislich die Hautzellerneuerung und regt die Produktion von Elastin und Kollagen an, wodurch die Haut entsprechend prall aussieht.

Frühzeitig erkannten die beiden Hamburger das große Potential des Serums, schätzen mittlerweile aber auch das persönliche Miteinander innerhalb des Unternehmens. Denn Firmengründer Dr. Björn Örvar ist ein wahrer Idealist. Als einziges Unternehmen weltweit gewinnt Bioeffect menschliche Wachstumsfaktoren aus Pflanzen, sodass keine herkömmlichen bakteriellen oder tierischen Zellproduktionssysteme zum Einsatz kommen müssen.

Zehn Jahre an Forschung bedurfte es, bis es gelang, den DNA Code des menschlichen EGF’s nachzubilden und ihn in reinster Form aus Gerste zu gewinnen. Diese findet auf dem reinen Vulkanbimsstein Islands und mit frischem Quellwasser bewässert optimale Bedingungen. In den hoch modernen und mit umweltfreundlicher Erdwärme-Energie betriebenen Gewächshäusern werden jährlich ganze 2.300 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Aber die Marke verpflichtet sich nicht nur gegenüber ökologischer, sondern auch sozialer Nachhaltigkeit. Bis heute werden alle Produkte in Island produziert und dort ebenfalls direkt von Hand abgefüllt und verpackt.

Das EGF Serum beinhaltet lediglich sieben Inhaltstoffe und ist frei von Farb-, Parfum- und Konservierungsstoffen. In Island wurde es binnen kürzester Zeit von 35% aller Frauen verwendet. Ein untrügliches Indiz für dessen Effektivität, denn in einer so kleinen Community wie Island kann man niemandem etwas vormachen, so Firmengründer Dr. Björn Örvar. "Hier spricht sich alles sofort herum."

Beinahe etwas naiv sei man 2014 auch in die Studie der Professorin für Kosmetikwissenschaft Dr. Martina Kerscher von der Universität Hamburg geraten, erzählt Michael Shin. Eine Doppelblindstudie, die nicht beauftragt wurde, sondern auf eigene Initiative von Dr. Martina Kerscher entstand und sich somit jeglichen Einflusses seitens Bioeffect entzog.

So etwas würde in der Schönheitsindustrie üblicherweise akribisch vermieden, so Shin. Viel zu hoch sei das Risiko, dass die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfielen. In der Regel würden die Tests so lange optimiert, bis die Ergebnisse stimmten. Doch selbst diese Studie belegte erneut die Effektivität des EGF Serums.

"Ich bin von den Ergebnissen unserer Studie wirklich beeindruckt", sagte Dr. Martina Kerscher damals. "Die Studie zeige eindeutig, dass die Anwendung von pflanzlich hergestelltem, humanähnlichem EGF auf der Haut nach nur 8-wöchiger Anwendung eine bedeutende Anti-Aging-Wirkung auf die Hautdichte und Faltentiefe haben kann."

Für uns stimmt bei dieser Marke einfach alles. Die klaren Inhaltstoffe. Der Nachhaltigkeitsgedanke. Und die Unternehmenskultur. Bioeffect ist ein zukunftsweisendes Beautylabel, das wieder auf mehr Ethik in der Schönheitsindustrie hoffen lässt. – Eine echte Lieblingsmarke!

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