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Restaurant Root Feine internationale Küche im alten Telegraphenamt

Dienstag, 27. Dezember 2022
Advertorial
Karte

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag 7-12 + 18-24 Uhr

Adresse

Restaurant Root
Monbijoustraße 11
Telegraphenamt
10117 Berlin-Mitte
.Anfahrt planen

Kontakt

...
+49 30 994 059 150
.www.root-restaurant.com

Böse Zungen könnten behaupten, das Restaurant Root im neu eröffneten Hotel Telegraphenamt weiß nicht so recht, wo es hinwill.

Andererseits: das breite Angebot zwischen panasiatisch inspirierten Suppen, Salaten und weiteren Savouries zum Teilen, verschiedener Currys mit unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten (ab zwei Personen), einer üppigen Sushikarte und moderner, französisch inspirierter Brasserie-Klassiker wie geschmortem Wagyu mit Sellerie, Karotte und Trüffel oder aber Fisch oder unterschiedliche Cuts vom Grill ergibt eine schwelgerische Vielfalt bei dem gerantiert jede*r Besucher*in fündig wird. 

Erst im November 2022 wurde das große und offen gestaltete Restaurant in Berlins historischer Mitte zusammen mit dem Hotel Telegraphenamt im ehemaligen Haupttelegraphenamt eröffnet und befindet sich daher noch in der Softopeningphase, die sich im Laufe der Zeit ausschleichen solle. In dieser Hinsicht, und auch in Bezug auf die derzeitigen Krankenstände, darf man ein paar Wartezeiten und Pannen im Service sicherlich übersehen. 

In diesem wunderschönen, mit über den Köpfen tanzenden Lichtkugeln verzierten Lichthof mag man ohnehin gern verweilen. Gemütlich-gediegene Sitzecken und üppige Bepflanzung neben blanken Tischreihen schaffen viel Raum. Vielleicht genehmigt man sich einen Cocktail von der Bar, oder aber man ordert eine Flasche Wein aus der gut sortierten Karte und beobachtet derweil ein wenig das geschäftige Treiben im Restaurant Root.

Telegraphenamt BAR I c Florian Groehn (3)
Telegraphenamt I c Florian Groehn
Restaurant Root I Florian Groehn (2)
Restaurant Root I Florian Groehn (4)
Restaurant Root I Florian Groehn (5)
Restaurant Root I Florian Groehn (3)
Restaurant Root I Florian Groehn (1)

Ein wenig Sehen und Gesehen werden ist schon dabei. Nun steht hinter dem kulinarischen Konzept aber auch kein geringerer als Roland Mary, bekannt auch als der Mann hinter dem legendären Borchardt. Und wer nun meint, der Präsentierteller sei nichts für einen, sei an dieser Stelle beruhigt: Das große Restaurant bietet auch ausreichend weniger einsehbare Nischen. 

Beschäftigt man sich dann eingehender mit der Karte und Marys kulinarisches Konzept ergibt das anfangs erwähnte Füllhorn an Köstlichkeiten durchaus Sinn: „Wir machen das, was wir gut finden“, sagt er. In der Küche des Restaurant Root stünden unverfälschte, hochwertige Produkte und der kreative Umgang mit ihnen im Vordergrund. Kochen sei Kultur und damit Lebensgeschichte.

„All das Erlebte – von jedem Mitarbeiter und dessen ganz eigener Geschichte – fließt ein in das, was wir tun.“ Eine zugegeben bestechende Logik. Und so ist klar, dass der Sushi-Meister im Root weiterhin Sushi rollt, statt sich einer anderen Küche zu widmen. Jenes Sushi müssen wir natürlich probieren. 

Also bestellen wir die „Große Auswahl“ (90 Euro), die unter anderem mit Sashimi, Maki und einigen Root-Kreationen aufwartet. Toll und unkonventionell klingt daneben auch die „Heimat-Auswahl“ (55 Euro) mit verschiedenen Sushi-Kreationen aus regionalen Produkten wie Saibling, Wildkräutern oder geräuchertem Aal aus der Havel.

Dazu kosten wir das Avokadotatar mit Kizami, Tomaten und Creme Fraiche (18 Euro) und lassen uns einige der Teller zum Teilen schmecken: gebackener Sushireis mit feurigem Kizami (5 Euro), überraschend scharfen und wirklich äußerst köstlich angemachter Papayasalat mit Erdnuss (14 Euro) sowie die unbedingt empfohlenen Soft-Shell-Crab-Tempura mit Limetten-Dip (27 Euro) – köstlich!

Obwohl wir den Thai-Beef-Salat mit asiatischem Gemüse (24 Euro) im Anschluss teilen müssen, muss am Ende noch Platz für eines der wohl schönsten Desserts sein, das wir bisher gesehen haben. Jenes verbirgt sich hinter der Thaimango. Ihre seidige Struktur und feine Aromatik stimmt uns sehr glücklich.

Wenngleich wir etwas wehmütig auf die gewaltigen Dessertplatten mit gemischten Nachspeisen für zwei bis drei Personen blicken – beim nächsten Mal also. Denn hier, da sind wir uns sicher, wird man sich in Zukunft immer wieder blickenlassen wollen. 

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