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Maison Manesse – Be there or be square

Dienstag, 20. Dezember 2016
von

Das Restaurant an der Hopfengasse beim Manesseplatz ist längst kein Insidertipp mehr. Seit 3,5 Jahren bietet hier Chefkoch Fabian Spiquel Fun Fine Dining auf höchstem Niveau, die Miguel Ledesma gekonnt, in seiner unverkennbaren charmant-liebenswürdigen und lässigen Art serviert!

Innovative Kompositionen, beste, regionale Zutaten, in einer unkomplizierten, lockeren Atmosphäre serviert. Maison Manesse legt sehr viel Wert auf eine leichte Küche und arbeitet mit verschiedenen kleinen Erzeugern aus der Region zusammen. Für das eigens im Haus gebackene Brot, wird Demeter zertifiziertes Mehl verwendet und ein Grossteil des Gemüses wird von Farmcare.ch aus Niederweningen geliefert.

Der Empfang ist sehr herzlich, und wir starten direkt mit einer Spezialität des Hauses, einem Negroni, mit eingelegten wilden Mandarinen aus Sizilien. Im Maison wird auf eine klassische Menükarte verzichtet, es gibt ein Überraschungsmenü.

Die Gänge wurden durch 13 bis 16 Sachen ersetzt, wobei der Gast selbstverständlich seine Vorlieben nennen oder auf mögliche Allergien hinweisen darf. Im Maison Manesse ist man auf alles vorbereitet Fisch, Fleisch, Vegetarisch oder Vegan, lactose- oder glutenfrei.

Wir starten mit einer kleinen Rätselaufgabe, dem Amuse 5-Tastes, hier werden die fünf Geschmacksrichtungen in Form von Essenzen gereicht, die der Gast mit einem Trinkhalm schlürfen und erraten soll. „Wenn man einen Drink ausschlürft, schreit dies nach mehr“, sagt Fabian grinsend!

Und wir möchten mehr und entscheiden uns für eine Getränkebegleitung, und geniessen jede einzelne Speise. Der in Nori Butter pochierte Lobster wird auf einem Chutney von fermentierten grünen Tomaten gereicht, dazu serviert uns Miguel eine Kartoffel-Tomaten Mayonnaise, geräuchten Hering Kaviar und eingelegte Tomatillos.

Ein absolutes Highlight ist auch gleichzeitig eine Spezialität des Hauses, nämlich ein Onsen-Ei, über eine Stunde im Wasserbad bei 63° gegart, serviert auf Quinoa Pasta mit bestem weissen Trüffel. Wunderbar, dass hierzu ein Sake aus Kyoto gereicht wird. Auch zum peruanisch inspirierten Miesmuschelgericht trinken wir landestypisch ein Cusquena, ein Bier aus Peru.

Wir haben zwar schon zwölf Sachen hinter uns, fühlen uns aber dennoch nicht überessen und sind gespannt auf die Nachspeise. Meiner Begleitung wird ein Schokoladenkuchen mit Haselnuss, Rohmilcheis und karamellisierter Orangenschale serviert und ich freue mich auf eine pochierte Quitte mit Créme Brûlée, Quittenpüree und Sanddorneis.

Zur Quitte gibt es einen X-mas Gin Tonic und zum Schokoladenkuchen einen Kirschwein von Frederiksdal aus Dänemark. Anstatt eines Espressos wählen wir einen Weissen Felsentee, der mit den Glühwein Marshmellows, welche wir am Tisch in der offenen Flamme grillen, das Spektakel abrunden.

Das Maison Manesse überrascht mit jedem Gang und Fabian Spiquel gehört sicher zu den experimentellsten Talenten in der Züricher Gastroszene!

Montag bis Freitag 11.45-2 Uhr
Dienstag bis Samstag 6.30-0 Uhr

Maison Manesse
Hopfenstrasse 2
8045 Zürich-Kreis 3

email.
fon. +41 44 462 01 01

www.maisonmanesse.ch

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Maison Manesse Lobster
Restaurant Maison Manesse Fisch
Restaurant Maison Manesse Dessert
Restaurant Maison Manesse Sachen
Maison Manesse Onsen Ei
Restaurant Maison Manesse
Resraurant Manesse Fabian
Details & Karte

Montag bis Freitag 11.45-2 Uhr
Dienstag bis Samstag 6.30-0 Uhr

Maison Manesse
Hopfenstrasse 2
8045 Zürich-Kreis 3

email.
fon. +41 44 462 01 01

www.maisonmanesse.ch

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