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Top 10 Berlins beste Japaner

Dienstag, 04. April 2017
Die besten Japaner in Berlin
Die Orte im Überblick
Karte (13)

In kaum eine andere Liste haben wir wohl so viel Liebe und Energie gesteckt, wie in diese zu den besten Japanern der Stadt. Schon seit Eröffnung des Restaurants Sticks’n’Sushi gab es die Idee und viele Wochen haben wir seither akribisch recherchiert.

Schnell stellte sich heraus, dass Berlin unglaublich viel zu japanischer Küche zu bieten hat und es fiel am Ende wirklich schwer, eine finale Auswahl zu treffen. Doch wie es scheint, zeichnet sich mittlerweile ein wahrer Trend hinsichtlich der meist sehr klaren und bekömmlichen Küche ab.

Dabei geht es mittlerweile keineswegs mehr nur um Sushi. Ganz im Gegenteil. Japaner bereichern Berlin mit der gesamte Vielfalt der japanischen Küche, die von frittierten, stark gewürzten Alltags-Speisen bis hin zu puristischen und klaren "Omakase" Menüs, bei denen man sich in kleiner Rund vertrauensvoll in die Hände des Kochs begibt, viel zu bieten hat.

Und so finden Sie in der folgenden Liste sowohl herausragende Restaurants für klassisches Sushi, aber auch besondere Orte für Ramen und Udon Suppen, Kushiage, Bento Boxen oder Hersteller von typisch japanischen Süßigkeiten und Backwerk. Entdecken Sie Japan von seiner kulinarischen Seite...

Noch ein Tipp. Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Kumami. Das japanische Restaurant in Berlin-Köpenick ist unsere jüngste und zugleich eine unserer schönsten Entdeckungen überhaupt. Lediglich acht Gästen je Abend offeriert der japanische Architekt und Koch-Autodidakt Kuma Kenta sein exzellentes 3- und 5-Gang-Menü, das er nicht nur ganz alleine zubereitet, sondern meist auch selbst serviert.

Sasaya. Diese japanische Institution ist das vermutlich bekannteste Sushi-Restaurant Berlins und das vor allem deshalb, weil hier echte Japaner am Werk sind. Neben außergewöhnlich gutem Sushi und Sashimi werden auch viele andere, sehr authentische japanische Gerichte angeboten.

Sticks’n’Sushi. In dem weitläufigen Restaurant an der Potsdamer Straße sind keine Japaner am Werk und dennoch überzeugt diese Niederlassung einer dänischen Kette, mit einem wirklich ganz hervorragenden Sushi. Das Ambiente ist lässig, cosmopolit und zu Sushi, Sticks & Co. werden obendrein hervorragende Cocktails gereicht.

Kushinoya. Ein Restaurant, das wir bereits seit vielen Jahren schätzen. Serviert werden köstliche "Kushiage", was so viel bedeutet wie "in Öl ausgebackene Spießchen". Täglich werden etwa 30 verschiedene Sorten aus Gemüse, Meeresfürchten und Fleisch angeboten. Durch die besondere Art der Zubereitung bleibt die Frische der Zutaten erhalten und die Gerichte sind trotz des Frittierens leicht bekömmlich.

Zenkichi. In einem Plattenbau in Mitte gelegen, lässt von außen nichts erahnen, was einen im Innern dieses Japaners erwartet. Betrieben von einer Japanerin und einem Amerikaner ist das Restaurant allein seines perfekt inszenierten Ambientes wegen, jeden Besuch wert. Aber auch die japanischen Speisen und die Cocktails von der Bar sind Garant für einen außergewöhnlichen Abend.

Shiori. Inhaber Shiori Atai hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berlinern die japanische Mentalität und den Geist der japanischen Küche näher zu bringen. In seinem winzigen Restaurant gibt immer nur ein einziges Menü für maximal zehn Gäste. "Omakase" heißt es in Japan, wenn der Gast sich vertrauensvoll in die Hände des Kochs begibt. Ein besonderes Erlebnis garantiert.

Udon Kobo Ishin. Mehr als einmal wurde uns dieses Tagesrestaurant für Udon Nudelsuppen von Kennern der japanischen Küche empfohlen. Die duftenden Brühen mit hausgemachten Nudeln werden in großen japanischen Keramikschalen serviert und mit unterschiedlichen Zutaten wie Rindfleisch oder Gemüse verfeinert. Perfekt zum Lunch!

Cocolo Ramen. Seit Jahren eine feste Instanz und ein absolutes Muss für alle Liebhaber der Nudelsuppen Ramen. Hier werden Tonkotsu-, Shio- und Shoyu Ramen Suppen so authentisch, zubereitet, dass man sich – auch dank des schönen Interieurs – wie im Herkunftsland der gesunden und leckeren Spezialitäten fühlt.

Kame. Das Laden-Café in Charlottenburg bietet neben einem äußerst populären Matcha-Cheesecake auch weiteres authentisches Backwerk wie beispielsweise die süß oder herzhaft gefüllten landestypischen "Pan" und "Korone". Die in Japan sehr beliebten Törtchen "Mont Blanc" gibt es hingegen in perfekter Ausführung in dem jüngst von einem japanischen Patissier eröffneten Café Komine in Schöneberg.

Macha-Macha. Was wäre eine Liste für die besten Japaner der Stadt ohne einen Ort für perfekten Teegenuss? Der Inhaber dieses japanischen Teehauses, möchte seine gelebte Begeisterung für japanischen Grüntee teilen und bietet neben sehr seltenen, original japanischen Teezeremonien auch landestypische Süßigkeiten und Kuchen an.

Nazuna. Die kleine Manufaktur einer japanischen Künstlerin widmet sich feinen japanischen Süßigkeiten und filigranem Backwerk. Neben ihrer populären Matcha-Schokolade fertigt sie gemeinsam mit Konditor Sven Schumacher weitere Schokoladen, Matcha-Pralinen, feine Baumkuchenriegel und so manches mehr.

Zum Lunch haben uns im Übrigen auch das japanische Bistro Tsukushiya in Kreuzberg mit seinen Bentoboxen, das Nihombashi in Mitte mit Sushi und ganz hervorragenden Spießen vom Kushiyaki Grill, sowie die japanisch interpretierten Burger von Shiso und das Sushi von Kuchi gefallen.

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